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14. Januar 2018 17:36; Akt: 15.01.2018 08:59 Print

Barcelona erwacht nach 0:2-Rückstand

+++ Bencic wirft Venus Williams raus +++ Federer will offenbar auf Davis Cup verzichten +++ Paris Saint-Germain siegt mit Glück +++ Aubameyang bleibt ein Querschläger +++

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Der FC Barcelona ist auch nach der 19. Runde der spanischen Meisterschaft ungeschlagen. Die Katalanen siegten in San Sebastian nach einem frühen 0:2-Rückstand 4:2. Für das Star-Ensemble um Lionel Messi brachte die erste Halbzeit in Sebastian neue Gefühle. Nie in dieser Saison – auch nicht in der Gruppenphase der Champions League – sah sich der FCB mit einem Rückstand von zwei Toren konfrontiert. Der Brasilianer Willian José und der Spanier Juanmi brachten den 15. der Tabelle bis zur 34. Minute 2:0 voran. Die verbleibende Zeit jedoch nutzte Barcelona für die standesgemässe Korrektur. Luis Suarez traf zum 2:2 und – nach 71 Minuten einen schweren Abwehrfehler der Basken nutzend – zum 3:2. Messi stellte den letztlich deutlichen Sieg mit einem Freistoss (85.) sicher. Es war der 17. Treffer für den Leader im Torschützenklassement. Barcelona schlug mit dem 16. Sieg in 19 Partien (bei drei Remis) Kapital aus der überraschenden 0:1-Heimpleite von Real Madrid gegen Villarreal. Die beiden Erzrivalen sind nunmehr bereits durch 16 Verlustpunkte getrennt. Belinda Bencic sorgt am Australian Open in Melbourne für eine Überraschung. Die 20-Jährige aus Wollerau bezwingt zum Auftakt des Turniers die Vorjahresfinalistin Venus Williams aus den USA 6:3, 7:5. Dank dem Sieg gegen die siebenfache Grand-Slam-Siegerin Venus Williams eröffnen sich der Achtelfinalistin von 2016 in Melbourne schöne Perspektiven. In der 2. Runde trifft Bencic auf die Siegerin der Partie zwischen der thailändischen Qualifikantin Luksika Kumkhum (WTA 125) und der Schwedin Johanna Larsson (WTA 80). Als nächste gesetzte Spielerin würde frühestens im Achtelfinal die Deutsche Julia Görges oder die Australierin Daria Gavrilova warten. Roger Federer hat sich in einem Interview mit der französischen Sportzeitung «L'Equipe» klar dahingehend geäussert, dass er künftig nicht mehr im Davis Cup für die Schweiz antreten wird. «Seit 2015, nachdem wir 2014 gewonnen haben (im Final in Lille gegen Frankreich), erwarteten die Leute, dass wir im kommenden Jahr wieder gewinnen würden», sagte Federer. «Aber es war nie das Ziel, die Trophäe zweimal zu holen.» Der Verzicht auf den Davis Cup gebe ihm die totale Freiheit, weil er auf die Woche genau wisse, wann er wo sei. «Ich habe in meiner gesamten Karriere einen hohen Rhythmus angeschlagen», sagte der Baselbieter. «Vor allem seit den Problemen mit dem Knie 2016 geniesst die Gesundheit Priorität.» Dem Davis-Cup-Team wird Federer gleichwohl eng verbunden bleiben – allein wegen der Zusammenarbeit mit Captain Severin Lüthi, einem seiner Coaches. Federer stand für die Schweiz zwischen 1999 und 2015 in 27 Davis-Cup-Partien im Einsatz. Von 48 Einzeln gewann er 40, von 22 Doppeln deren 12. In der 20. Runde der Ligue 1 konnte der klare Leader Paris Saint-Germain mit einigem Glück die zweite Saisonniederlage nach dem 1:2 in Strassburg abwenden. Dank einem frühen Tor von Angel Di Maria (am Ball) gewann PSG bei Nantes, dem Fünften der Tabelle, 1:0. Di Maria hätte bis zur Pause auch das 2:0 erzielen müssen. Aber der Argentinier schlug den Ball aus fünf Metern vor dem leeren Tor an die Oberkante der Latte. In der zweiten Halbzeit verpasste Nantes mehrmals den Ausgleich mit grossem Pech. Ein weiteres Mal verwehrte der Schiedsrichter einem vermutlich regulären Tor der Gastgeber die Anerkennung. PSG baute den Vorsprung auf elf Punkte aus, nachdem der zweitplatzierte Meister Monaco am Samstag in Montpellier remisiert hatte. Pierre-Emerick Aubameyang, der stark umworbene Goalgetter aus Gabun, bleibt für Borussia Dortmund unberechenbar. Am Samstagabend hielt sich der 28-Jährige unentschuldigt von einer wichtigen Teamsitzung fern, die Trainer Peter Stöger einberufen hatte. Aubameyang sagte später, dass er die Sitzung «vergessen» habe. Stöger hatte hierauf keine andere Wahl, als den Stürmer für die Heimpartie vom Sonntag gegen Wolfsburg (0:0) intern zu sperren. Mit dem «Vergessen» eines obligatorischen Termins hat Aubameyang nicht zum ersten Mal gezeigt, dass er nicht mehr viel Respekt aufbringt für den Arbeitgeber, welcher für sein Salär in deutlich zweistelliger Millionenhöhe aufkommt. «Das ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten», kommentierte das Fachmagazin «kicker» am Sonntag. Aubameyang wurde zum dritten Mal innert anderthalb Jahren suspendiert – von drei verschiedenen Trainern. Der HC Lugano verpflichtete mit Emerson Etem (im Bild rechts) einen ausländischen Stürmer bis zum Saisonende. Der 25-jährige Amerikaner ist ein Erstrunden-Draft der Anaheim Ducks von 2010. Damals wurde er als Nummer 29 gezogen. Etem bestritt bis und mit der letzten Saison 196 NHL-Spiele mit 28 Toren und 26 Assists für Anaheim, die New York Rangers und die Vancouver Canucks. Ansonsten war Etem für diverse AHL-Teams aktiv. In der aktuellen Saison realisierte der U20-WM-Bronze-Gewinner von 2011/12 fünf Skorerpunkte (vier Tore) in 16 AHL-Spielen für die Tucson Roadrunners. Der HC Lugano wird für den Kalifornier der erste Arbeitgeber in Europa sein. Die Schweizer Springreiter sind im Grand Prix am CSI Basel über sich hinausgewachsen. Martin Fuchs mit Clooney (im Bild) und Werner Muff mit Daimler zelebrierten in der mit 330'000 Franken dotierten Hauptprüfung einen Doppelsieg. Im neunten Anlauf hat es für die einheimischen Reiter erstmals geklappt. Nie zuvor glückte den Schweizern ein GP-Erfolg in Basel – und nun gleich ein Doppelsieg. Fuchs und Muff verwiesen in der Siegerrunde, welche 15 Paare erreichten, den auch fehlerlosen Franzosen Simon Delestre mit Chesall auf den dritten Platz. Mit dem ebenfalls makellosen Jurassier Alain Jufer auf Casall (8.), Niklaus Rutschi mit Cardano (9.) und Pius Schwizer mit About the Dream (13.) ritten drei weitere Schweizer ins Preisgeld. Die Schweizer Skicrosser konnten im schwedischen Idre den Effort vom Vortag nicht wiederholen. Alex Fiva (im Bild links) sorgte als Zweiter mit seinem 22. Weltcup-Podium dennoch für einen Lichtblick. Im Final musste sich der Bündner einzig dem französischen Skicross-Olympiasieger Jean-Frédéric Chapuis geschlagen geben. Als Dritter schaffte es mit Jonas Devouassoux ein zweiter Franzose aufs Podest. Für Fiva waren die Weltcup-Auftritte in Idre in konditioneller Hinsicht eine Herausforderung. Innerhalb von vier Tagen musste der 31-Jährige den Parcours in Qualifikation und K.o.-Phase insgesamt zehn Mal absolvieren. «Im Final habe ich im letzten Drittel meine Beine nicht mehr gespürt. Es war ein hartes Rennen», sagte Fiva. Selina Gasparin beendete das Massenstartrennen über 12,5 km beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding im 8. Rang. Es ist dies ihr dritter Top-10-Platz in dieser Saison. Die 33-jährige Engadinerin verzeichnete bei insgesamt 20 Schüssen zwei Fehler – je einen liegend und stehend. Sie erlebte ein Auf und Ab. Nach dem ersten Schiessen war Gasparin im 25. Zwischenrang klassiert gewesen, nach 10 km war sie bis auf Position 6 vorgestossen. Ohne den Fehler im letzten Schiessen wäre gar ein Podestplatz in Reichweite gelegen. Das Rennen mit Teilnahme der besten 30 des Weltcups gewann die Finnin Kaisa Mäkäräinen mit 0,8 Sekunden Vorsprung vor der Deutschen Laura Dahlmeier. Dritte wurde die Tschechin Veronika Vitkova. Die Schweizer Bobpiloten mussten zum Abschluss des Weltcups in St. Moritz eine böse Schlappe einstecken. Rico Peter fuhr mit seinem Team auf den 13. Platz, Clemens Bracher nur auf den 18. Bracher verpasste damit den angestrebten Platz in den Top 16 um 23 Hundertstelsekunden und ist nun auf den Goodwill der Selektionäre von Swiss Olympic angewiesen, wenn er neben dem Zweierbob auch mit dem grossen Schlitten an den Olympischen Spielen dabei sein will. Dass Rico Peter, die eigentliche Nummer 1, die Kohlen nicht aus dem Feuer holen konnte, war keine Überraschung. Durch den gebrochenen Daumen, den er sich vor einer Woche beim Sturz in Altenberg zuzog, war er beim Start eingeschränkt. «Ich habe mir fahrerisch mehr erhofft, aber im ersten Lauf bin ich eine Katastrophe zusammengefahren», stellte der 34-jährige Aargauer fest, der sich mit der Bahn im Engadin noch nie richtig anfreunden konnte. «St. Moritz ist und bleibt ein Mist», meinte er mit Galgenhumor. Mehr Grund zum Jubeln hatten in St. Moritz wie oft die Deutschen: Nach dem Dreifach-Triumph am Samstag gelang ihnen durch Johannes Lochner und Francesco Friedrich ein Doppelsieg. Der EHC Kloten verpflichtet per sofort und bis zum Saisonende den NHL-geprüften Goalie Kevin Poulin. Der 27-Jährige steht im kanadischen Aufgebot für die Olympischen Spiele in Pyeongchang vom 9. bis 25. Februar. Poulin stand zuletzt beim ehemaligen KHL-Team Medvescak Zagreb in der erweiterten österreichischen Liga (EBEL) unter Vertrag. Für Zagreb verzeichnete er in 21 Meisterschaftsspielen dieser Saison eine Abwehrquote von 91,4 Prozent. Zwischen 2010 und 2015 stand Poulin in 52 NHL-Spielen für die New York Islanders zwischen den Pfosten. Mit dem Team Canada gewann Poulin in der Altjahreswoche den Spengler Cup. Am Traditionsturnier wurde der Keeper ins Allstar-Team gewählt. Erst vor wenigen Tagen wurde Poulin von Hockey Canada zudem ins Olympiakader berufen. Bei Kloten steht per Saisonende der Abgang der aktuellen Nummer 1 Luca Boltshauser (höchstwahrscheinlich zu Lausanne) bereits fest. Titelverteidiger New England Patriots und Star-Quarterback Tom Brady erreichen in der National Football League mit einem 35:14 gegen die Tennessee Titans zum 7. Mal in Serie die Playoff-Halbfinals. Brady warf drei Touchdown-Pässe und insgesamt 337 Yards. Der 40-Jährige ist der einzige Quarterback, welcher in zehn Spielen in der K.o.-Runde mindestens drei Abspiele zu Touchdowns gab. Nun treffen die Patriots auf die Jacksonville Jaguars, die ihren Viertelfinal gegen das Team von Ben Roethlisberger, dem Superstar mit Emmentaler Vorfahren, überraschend mit 45:42 gewannen. Für Jacksonville ist es der dritte Halbfinaleinzug der Vereinsgeschichte und der erste seit der Saison 1999/2000. Ben Roethlisberger überzeugte bei der Heimniederlage mit fünf Touchdown-Pässen und insgesamt 469 Yards. Mergim Brahimi wechselt von den Zürcher Grasshoppers nach Griechenland. Der kosovarische Internationale unterschrieb einen Vertrag mit dem Fünften Panionios Athen. Bei GC kam der 25-jährige Mittelfeldspieler in dieser Saison nur je zweimal in Meisterschaft und Cup zum Einsatz. Nach Präsident Uli Hoeness hat auch Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den Kampf um Jupp Heynckes aufgenommen. «Wir wären schlecht beraten, diesen Mann, der nicht nur ein guter Trainer ist, sondern auch ein wunderbarer Mensch, so einfach ziehen zu lassen», sagte Rummenigge. Der 72-jährige Heynckes, der nach der Entlassung von Carlo Ancelotti, als Nothelfer eingesprungen war, hatte eigentlich geplant wieder in Rente zu gehen. Boris Becker glaubt, dass das Australian Open den gleichen Sieger haben wird wie im letzten Jahr. «Grundsätzlich tippe ich immer auf den Titelverteidiger – und das ist Roger Federer», sagte der zweifache Melbourne-Champion in einem Interview mit der «Süddeutschen Zeitung». Federer (Quote 2,85:1) steht auch bei den Wettanbietern am höchsten im Kurs. Es folgen Rafael Nadal (5,25:1), Novak Djokovic (6,75:1) und Grigor Dimitrov (11:1). Der erst seit kurzer Zeit wieder fitte Stan Wawrinka gehört für die Buchmacher nicht zu den zehn heissesten Titelanwärtern, seine Quote liegt bei 36:1. Nico Hischier (r.) musste sich in der NHL mit News Jersey gegen Philadelphia mit 3:5 geschlagen geben. Für das Team von Hischier, der in der 6. Minute das 1:0 vorbereitete, war es die sechste Niederlage in Folge. New Jerseys zweiter Schweizer, Mirco Müller, trainiert nach seiner Schulterverletzung zwar wieder, muss sich aber noch etwas gedulden. Timo Meiers San Jose Sharks besiegten derweil Arizona mit 6:5 nach Verlängerung. Meier gelang zwar kein Skorerpunkt, er verliess das Eis aber mit einer Plus-2-Bilanz. Neben Müller waren mit Nino Niederreiter und Sven Andrighetto zwei weitere Schweizer wegen Verletzungen zum Zuschauen verdammt. Niederreiters Minnesota schlug Winnipeg 4:1, Andrighettos Colorado setzte sich gegen Dallas mit dem gleichen Resultat durch und liegt nur noch zwei Punkte hinter einem Playoffplatz. Viktorija Golubic hat am Australian Open in Melbourne die Qualifikation für das Haupttableau geschafft. Die 25-jährige Zürcherin setzte sich in der 3. Runde gegen die Amerikanerin Bernarda Pera mit 6:3, 6:2 durch. Golubic ist damit nach Belinda Bencic die zweite Schweizerin im Feld der 128 Spielerinnen des ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres. Sie trifft am Montag auf die Ukrainerin Kateryna Bondarenko (WTA 81), gegen die sie das bislang einzige Duell gewann. Ausgeschieden ist hingegen Stefanie Vögele (WTA 144). Die 27-jährige Aargauerin verlor ihre dritte Partie der Qualifikation gegen die Slowakin Anna Karolina Schmiedlova 3:6, 2:6. Für Thabo Sefolosha ist die NBA-Saison offenbar vorzeitig vorbei. Der Schweizer in Diensten der Utah Jazz muss sich gemäss US-Medien einer Knieoperation unterziehen. Sefolosha verletzte sich in der Nacht auf Samstag bei der 88:99-Niederlage bei den Charlotte Hornets im zweiten Spielviertel. Laut NBA-Insidern erlitt der 33-jährige Waadtländer dabei eine gravierende Innenband-Verletzung im rechten Knie. Glaubt man den Berichten, soll Sefolosha mindestens sechs Monate ausfallen. Seit der Ankunft in Utah im letzten Sommer erlebte Sefolosha mit durchschnittlich 8,2 Punkten und 4,2 Rebounds pro Spiel die statistisch beste seiner 13 NBA-Saisons. Die Trefferquoten aus dem Feld (49,2 Prozent) und von der Dreierlinie (38,1) sind ebenfalls respektable Werte. Der Tabellendritte Chelsea musste in der 23. Runde der Premier League weitere Punktverluste hinnehmen. Das enttäuschende 0:0 daheim gegen Leicester City war das dritte Remis in den letzten fünf Meisterschaftsspielen für das Team von Trainer Antonio Conte. Besser machte es Stadtrivale Tottenham. Die Spurs wahren den Anschluss an die Champions-Leauge-Plätze dank einem 4:0-Sieg über Everton. Zweimaliger Torschütze war abermals Harry Kane, dazu trafen der Südkoreaner Heung-min Son und der Däne Christian Eriksen. Die weiteren Resultate: Crystal Palace - Burnley 1:0. Huddersfield Town (ohne Hadergjonaj) - West Ham (ohne Edimilson Fernandes) 1:4. Newcastle - Swansea 1:1. Watford - Southampton 2.2. West Brom - Brighton & Hove 2:0. Villarreal gehört in der spanischen Meisterschaft der erweiterten Spitzengruppe an. Dennoch war die 0:1-Heimniederlage gegen die Mannschaft von der Ostküste für Real Madrid (im Bild: Cristiano Ronaldo) eine Blamage. Davon, dass sich Real Madrid noch irgendwie auf der Verfolgung von Leader FC Barcelona befindet, kann keine Rede mehr sein. Noch sind 19 Runden zu spielen, für Real sogar 20. Aber die Differenz zwischen den Erzrivalen beträgt 16 Punkte, und die Madrilenen sind zumindest in der Meisterschaft in einem Tief. Aus den letzten drei Spielen holten sie nur gerade einen Punkt, beim 2:2 bei Celta Vigo. Die weiteren Resultate: Girona - Las Palmas 6:0. Eibar - Atlético Madrid 0:1. Der Schweizer Ski-Freestyler Andri Ragettli stand im zweitletzten Slopestyle-Weltcup vor den Olympischen Spielen zuoberst auf dem Podest. Der 19-jährige Bündner feierte in Aspen, Colorado (USA), seinen dritten Tagessieg. Fabian Bösch wurde Fünfter. Im Wettkampf der Frauen belegten Giulia Tanno und Sarah Höfflin die Ränge 4 und 5. Arda Turan wechselt leihweise für zweieinhalb Saisons vom FC Barcelona zu Basaksehir Istanbul. Beim türkischen Klub wird der Mittelfeldspieler Teamkollege des ehemaligen Schweizer Captains Gökhan Inler. Turan erzielte seit seinem Wechsel im Sommer 2015 von Atlético Madrid für Barcelona in 55 Spielen 15 Tore. Wegen der Transfersperre gegen Barcelona war er allerdings erst ab Januar 2016 für die Katalanen spielberechtigt. Pirmin Schwegler (hier im Luftduell mit Admir Mehmedi) hat sich beim 3:2-Heimsieg von Hannover gegen Mainz verletzt. Der 30-jährige Luzerner, der nach seinem Wechsel im vergangenen Sommer zu Hannovers Stammformation gehört, erlitt in der 62. Minute nach Angaben von Trainer André Breitenreiter einen offenen Nasenbeinbruch. Die Wunde wurde unverzüglich genäht. Es ist Schweglers zweite Nasenverletzung in dieser Saison. Sébastien Buemi verpasste in Marrakesch seinen ersten Saisonsieg in der Formel E nur knapp. Der Schweizer verlor als Zweiter nur knapp eine Sekunde auf den Schweden Felix Rosenqvist. Der aus der Pole-Position gestartete Waadtländer führte auf dem knapp 3 km langen Moulay El Hassan Circuit in seinem Renault e.dams bis zur 29. von 33 Runden, ehe er sich vom neuen Gesamtleader im Mahindra überholen lassen musste. Gibt es bald den nächsten Transferweltrekord? Laut der spanischen Sportzeitung «Marca» will Real Madrid nach dieser Saison, spätestens aber im Sommer 2019 Neymar zurück in die Primera Division holen. Der vor einem halben Jahr für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris St-Germain transferierte Brasilianer soll 400 Millionen Euro kosten – und sich ein Engagement bei Real durchaus vorstellen können. Lionel Messi verdient beim FC Barcelona über 100 Millionen Euro pro Saison. Das geht aus Dokumenten der Enthüllungsplattform Football Leaks hervor, die das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» heute publizierte. Messis Fixgehalt beträgt demnach jährlich mehr als 71 Millionen Euro, dazu kommen ein einmaliger Bonus über 63,5 Millionen, eine Treueprämie über 70 Millionen und Erfolgsprämien. So kann sein Salär bis auf 122,5 Millionen Euro klettern. Weiter berichtet Football Leaks, dass Messi 12 Millionen Steuern nachzahlen musste und ihn Real Madrid 2013 für 250 Millionen Euro aus dem Vertrag bei Barça kaufen wollte. Sven Bärtschi hat in der NHL sein neuntes Saisontor erzielt. Beim 5:2-Auswärtssieg seiner Vancouver Canucks gegen die Columbus Blue Jackets besorgte der Schweizer Stürmer im Powerplay aus spitzem Winkel den 1:1-Ausgleich. Es war sein erster Skorerpunkt im dritten Spiel nach der einmonatigen Verletzungspause wegen eines Kieferbruchs. Vancouver, das nach Bärtschis Ausgleich mit 4:1 davonzog, beendete mit dem Erfolg eine Negativserie von fünf Spielen. Bärtschi stand gut 13 Minuten auf dem Eis und beendete das Spiel mit einer ausgeglichenen Bilanz. Denis Malgin verlor mit den Florida Panthers vor eigenem Publikum 2:4 gegen die Calgary Flames. Malgin wurde rund 12 Minuten eingesetzt. Für Calgary war es der sechste Sieg in Serie. Die Houston Rockets mit dem Schweizer Center Clint Capela sind gegen die Phoenix Suns vor eigenem Publikum zu einem ungefährdeten 112:95-Sieg gekommen. Capela imponierte beim Zweiten der Western Conference mit 17 Punkten und 16 Rebounds. Für Houston war es der fünfte Sieg aus den letzten sieben Spielen. Thabo Sefolosha von Utah Jazz schied bei der 88:99-Auswärtsniederlage gegen die Charlotte Hornets im zweiten Viertel mit einer Knieverletzung aus. Bis dahin brachte es der Waadtländer in 16 Minuten auf dem Parkett auf sieben Punkte. Zudem holte er vier Rebounds. Elena Fanchini, 2005 WM-Zweite in der Abfahrt, muss wegen einer Tumorerkrankung auf die Olympischen Spiele in Pyeongchang verzichten. «Es ist nicht einfach, wenn ich an all die Opfer, den Aufwand, die Saisonziele, Olympia und meine Träume denke. Aber ich werde nicht aufgeben, ich nehme diese neue Herausforderung mit Kraft und Courage an, um stärker zurückzukommen», schreibt die 32-jährige Italienerin auf Facebook. Fanchinis Heilungschancen sollen laut dem italienischen Skiverband sehr gut sein. 490 Tage nach ihrem bislang letzten Titel am US Open 2016 hat Kerber das WTA-Turnier von Sydney gewonnen. «Es war eine grossartige Woche. Ich freue mich, dass ich wieder gutes Tennis spiele», sagte Kerber nach ihrem 6:4, 6:4-Sieg gegen die Australierin Ashleigh Barty. In der ersten Runde hatte Kerber zwei Matchbälle abgewehrt, danach bezwang sie unter anderem Venus Williams und Dominika Cibulkova. Am Australian Open, das kommende Woche beginnt, zählt die Deutsche damit zu den Favoritinnen.

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(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Triste! am 13.01.2018 09:36 Report Diesen Beitrag melden

    Das dürfte doch beim einen oder anderen

    Ende Monat etwas eng werden. Ob ihnen ein Budgetberater wohl weiterhelfen kann?

  • Robin Hood am 13.01.2018 09:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schamlos

    Und in argentinen gibt es so viele arme leute, und der überbezahlte zahlt nicht mal alles steuer. Ab in gefängnis und fertig...

    einklappen einklappen
  • Ron am 13.01.2018 10:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was soll das ?

    71+63.5+70+Erfolgsprämien = 122.5 ??? Dazu darf man sich fragen, was die Bilder 2-5 mit der Überschrift des Artikels zu tun haben !!!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Herrcool.es am 15.01.2018 05:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    G r a n d i o s

    Congrats BB! Soooo well done!

  • Monica am 15.01.2018 05:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    WOW

    Diese Freinacht hat sich gelohnt. Das war eine Hammerleistung. Wenn sie so weiterspielt, geht das Turnier für sie lange. Bravo!

  • John Player am 15.01.2018 05:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Suuuper

    Bravo Belinda, mach weiter so. Leider (?) müssen wir jetzt am Australian Open auf den Anblick der Williams Player Box verzichten.

  • marko 32 am 15.01.2018 05:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glückwunsch

    Glückwunsch

  • Peter Derringer am 14.01.2018 23:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Barça

    Barça einfach magisch. Zurzeit die beste Mannschaft der Welt.