Superzehnkampf

04. November 2011 22:52; Akt: 04.11.2011 23:30 Print

Spass und Spektakel im HallenstadionSpass und Spektakel im Hallenstadion

Beim Superzehnkampf sammeln Stars Geld für Sporttalente, in dem sie in lustigen Spielen antreten. Der Sieg geht dieses Jahr an ein komplett neues Team.

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Der Super10Kampf, die grosse Chilbi des Schweizer Sports, begeistert das Publikum im Hallenstadion Zürich einmal mehr. Der Sieg geht an vier Newcomer.

Thabo Sefolosha musste zuerst mithilfe von Youtube-Filmchen eine Bildungslücke füllen. Super10Kampf? Davon hatte er als Westschweizer, der seine Brötchen und ein paar Millionen Dollar dazu seit Jahren in den USA verdient, noch nie gehört. Doch was Sefolosha im Internet sah, gefiel ihm so gut, dass er die Einladung der Stiftung Schweizer Sporthilfe gerne annahm. Weil der Coach des temporären Arbeitgebers Fenerbahce Istanbul die Begeisterung seiner prominenten Verstärkung nicht so recht teilen wollte, befürchteten die Organisatoren eine Absage im letzten Moment.

Sefolosha und Heyer im letzten Moment bezwungen

«Dass wir am Donnerstagabend in der Euroleague gewannen und mir 19 Punkte gelangen, half sicher, dass er mich gehen liess», sagte der glänzend aufgelegte Sefolosha mit einem Grinsen. Er war erst am Freitagmorgen aus der Türkei eingetroffen, wo er die Zeit bis zu einer Einigung im Arbeitskampf der National Basketball Association überbrückt. Sefolosha hatte nicht nur die weiteste Anreise, er war auch die grösste Nummer im 24-köpfigen Teilnehmerfeld. Zwar nicht bezüglich Körperlänge, da hatte Teamkollege und Beachvolleyballer Sascha Heyer noch zwei Zentimeter mehr zu bieten. Aber mit Sicherheit bezüglich Status.

Im mit 12'000 Zuschauern zum sechsten Mal in Folge bis auf den letzten Platz besetzten Hallenstadion gehörte Sefolosha am Ende nicht zu den Siegern. Die vier Youngster Reto Schmidiger (Ski alpin), Fanny Smith (Skicross), Matthias Kyburz (Orientierungslauf) und Reto Amaru Schenkel (Leichtathletik) fingen die lange Zeit führende Equipe um Sefolosha und Heyer im abschliessenden Gladiatoren-Parcours noch ab. Die Talente drückten dem Abend, an dem die Sporthilfe für neue Talente 100'000 Franken Reingewinn generiert, den Stempel auf.

Nocks Stolperer bringt alle zum Lachen

Für die tollpatschigste Szene des Abends sorgte ausgerechnet der Hochseil-Artist Freddy Nock. «Manege frei!» lautete das Motto, scheinbar wie geschaffen für einen Zirkusmann. Doch Nock stand sich beim Einmarsch der Gladiatoren selber im Weg und stolperte. Im angestammten Metier hätte der Fehltritt wahrscheinlich böse Folgen gehabt.

Doch beim Superzehnkampf kommt nichts besser an als solche Missgeschicke. Das Publikum hat schaurig Freude daran, dass auch Stars und Sternchen nicht vor Pleiten, Pech und Pannen gefeit sind. Es bekommt mehr als genug davon zu sehen, entsprechend ausgelassen ist die Stimmung. Dass die Akteure auch in den Verschnaufpausen als Animateure glänzen, lässt den Lärmpegel ebenfalls in die Höhe schnellen.

Lustige Spiele von acht kreativen Köpfen

Die heimlichen Helden der Veranstaltung verrichten ihre Arbeit lange im Voraus. Acht kreative Köpfe denken sich Jahr für Jahr neue Disziplinen für das «Spiel ohne Grenzen» aus. Neu war gestern auch das Mitwirken von zwei alten Hasen aus dem Fussball-Geschäft. Den Analysen der Fernseh-Experten (und Trainer) Hanspeter Latour und Gilbert Gress fehlte für einmal die Schärfe. Viel lieber würde man die beiden Zampanos ausser Dienst bei dieser Gelegenheit als Aktive auf der Showbühne Schabernack treiben sehen.

(si)

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  • Thomas am 05.11.2011 13:40 Report Diesen Beitrag melden

    Ebenfalls enttäuscht

    War auch da und in den letzten Jahren war es viel besser. Viel Blabla und langes warten zwischen den Spielen. Vor allem weiss ich nicht was eine Miss und ein Mister Schweiz unter allen Sportlern zu suchen haben. Die Miss hat sich einfach nur dämlich angestellt. Ebenfalls waren die Teams sehr unfair zusammengestellt. Im Team Rot war der Windsurfer dabei, der verletzt war, und es kaum schaffte zu seiner Team-Ecke zu laufen, aber erst vor dem letzten Spiel sich dafür entschied, doch einen Austausch zu beanspruchen.

    • jasi am 05.11.2011 19:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      einfach langweilig!

      ja das sehe ich genau so!!!

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  • Stephan am 05.11.2011 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    Super Unterhaltung

    Einfach Super, wir haben viel Spass gehabt und werden auf jeden Fall wieder hingehen.

  • jasi am 05.11.2011 00:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Enttäuschend

    also ich bin live dabei gewesen und bin zimlich enttäuscht von diesem Jahr! Ich war jetzt das dritte Mal in folge dabei und die ersten zwei Jahre gefiehlen mir viel besser es gab viel mehr zum lachen!!! ich hoffe das wird sich wieder ändern!

    • werpat am 05.11.2011 14:53 Report Diesen Beitrag melden

      Katastrophe

      das ganze hat sich in eine un gesunde ricchtung entwickelt. früher waren es noch die sportler welche einzeln gegeneinander angetreten sind. heuts sind es sogenannte "teams" mit miss und mister schweiz. was ich persönlich einen schwachsinn finde.

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