Emilia Clarke verriet vor Kurzem, dass sie wegen Hirnblutungen zweimal fast gestorben wäre. Nun teilt der «Game of Thrones»-Star erstmals eindrückliche Bilder von ihrem Spitalaufenthalt.
Am Sonntag teilte die britische Schauspielerin Emilia Clarke (32) erstmals Bilder aus der Zeit, als sie wegen zwei Hirnblutungen mehrmals operiert werden musste. Der erste Eingriff erfolgte im Jahr 2011: Die damals 24-Jährige bekam während einer Trainingseinheit im Gym plötzlich «unendlich qualvolle Kopfschmerzen». Die Diagnose: eine Hirnblutung. Sie musste sofort operiert werden. Danach konnte sie sich zwischenzeitlich nicht mehr an ihren eigenen Namen erinnern. Trotzdem kehrte sie sechs Wochen später ans Set von «Game of Thrones» zurück. Zwei Jahre später folgte der nächste Tiefschlag: Emilia erlitt eine erneute Hirnblutung und musste wieder operiert werden, diesmal sogar am offenen Schädel. Ihr grösste Angst sei dabei immer gewesen, dass sie nicht mehr schauspielern könne: «Davor hatte ich bei beiden Anfällen richtige Paranoia.» Dass es ihr nicht gut ging, sieht man auf den Bildern deutlich. Clarke berichtete bereits vor einigen Wochen in einem Gastbeitrag für den «New Yorker» von den gesundheitlichen Problemen, unter denen sie litt. «Als all meine Kindheitsträume wahr zu werden schienen, verlor ich beinahe erst meinen Verstand und dann mein Leben», schreibt sie im Beitrag über ihre Hirnblutungen. «Ich habe mich gefühlt, als ob ein elastisches Band mein Hirn zusammendrücken würde», beschreibt Emilia Clarke ihre erste Hirnblutung im Februar 2011. Es folgte eine Operation, nach der sie sich nicht mehr an ihren Namen erinnern konnte: «Ich konnte mein künftiges Leben sehen, und es erschien nicht lebenswert. Ich bin eine Schauspielerin, ich muss meine Zeilen auswendig können.» Die Schauspielerin kehrte zurück in den Alltag. Gesundheitlich ging es ihr schlecht – über die Dreharbeiten der zweiten «Game of Thrones»-Staffel sagt sie: «Es war die schlimmste Staffel. Ich wusste nicht, was Daenerys tat. Wenn ich wirklich ehrlich bin: Ich dachte jede Minute des Tages, dass ich sterben würde.» Nachdem Emilia Clarke sich 2013 erneut einer Gehirnoperation hatte unterziehen müssen, hatte sie die Kraft verloren: «Ich habe mich nur noch wie eine leere Hülle gefühlt und war sicher, dass es mit mir vorbei sei.» Weiter schreibt sie: «Ich wurde dazu erzogen, mich nie zu beschweren. Es gibt immer noch Menschen, denen es schlechter geht.» Ihr sei gesagt worden, dass sie nicht überleben werde. Doch das hat sie – und meint heute dazu: «Ich bin so glücklich, hier zu sein, um das Ende dieser Geschichte zu sehen und den Beginn dessen, was als Nächstes kommt.»
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