Später dieses Jahr geht das Luzerner «Tatort»-Ermittlerteam in TV-Rente. SRF stellt am Mittwochnachmittag das Zürcher Nachfolge-Duo vor. Wen wünschst du dir für den Job?
Ermittlungen in Tötungsdelikten hat sie schon drauf. Zurzeit steht die Tessinerin für die ARD-Serie «Mordkommission Istanbul» in Thailand vor der Kamera. Höchste Zeit für ein neues Engagement in der Heimat. Sie steht noch für den SRF-Quotenhit «Wilder» im Einsatz. Wenn die zweite Staffel abgedreht ist, könnte sie direkt beim «Tatort» anheuern. Auf diesem Bild könnte sie bereits als Kommissarin durchgehen. Die Bündnerin kommt ursprünglich aus Samedan, lebt heute in Berlin und hat schon in einigen «Tatort»-Produktionen mitgewirkt. Ein Zürcher, der einst nach Los Angeles ging – und nun wieder nach Zürich zurückkehrt? Der «Bond»-Bösewicht würde dem «Tatort» Hollywood-Glamour verleihen. Und er könnte endlich sein Schurkenimage ablegen. Der in Berlin lebende Zürcher ist ein Vollprofi. Er hat in unglaublich vielen Produktionen mitgewirkt – und schon «Tatort»-Erfahrung gesammelt. Ein Urzürcher, der das Zeug zum Kult-Charakter mitbringt. : Die Zürcherin hat in den vergangenen Monaten gleich zweimal begeistert: als Journalistin Jenny Langerin in «Wilder» und als Bankangestellte Stefanie Pfenninger in «Private Banking». Wir sähen sie auch als Kommissarin. Hat 2017 schon beim Dresdner «Tatort» mitgespielt. Die deutsch-schweizerische Film- und Theaterschauspielerin ist in Basel aufgewachsen und lebt heute mit ihrer Familie in Berlin. Vielleicht ist bei ihr die Zeit reif für einen Wohnortwechsel. Hat TV-, Kino- und Bühnenerfahrung. Zuletzt überzeugte er in der Hauptrolle im Erfolgsfilm «Die göttliche Ordnung», bald wird er als Reformator Zwingli zu sehen sein. Vielleicht hat er danach einen Platz frei in der Agenda für ein paar Jahre «Tatort». Hat mit «Blue My Mind» als Regisseurin ein mehrfach ausgezeichnetes Debüt hingelegt. Dass sie auch vor der Kamera überzeugt, hat sie schon in sehr unterschiedlichen Rollen gezeigt – etwa in «Goliath», «Tempo Girl» oder «Frühling im Herbst». Der Rapper gab gerade sein Debüt in «Dene wos guet geit». Eine Zürcher Szenefigur, die dem «Tatort» Glaubwürdigkeit bringen könnte. Und er ist kaum aus der Ruhe zu bringen – gute Voraussetzung für einen Kommissar. Ein Zürcher durch und durch, im Kreis 4 aufgewachsen. Der 28-Jährige hat einen Leistungsausweis wie kaum ein Schweizer Schauspieler seiner Generation. Er würde einen jungen und kantigen Kommissar abgeben. Allerdings ist es fraglich, ob er sich an so einen Part binden lässt. Auch Spales Ermittlerkollege in «Wilder» wäre prädestiniert für den «Tatort». Die Ex-Miss Schweiz hat im SRF-Zweiteiler «Private Banking» schon mal Schauspielluft geschnuppert. Zu 20 Minuten sagte sie danach, sie habe Lust auf mehr. Der Berner gilt hierzulande als einer der talentiertesten Schauspieler und wurde gerade für seine Rolle als schwuler Fussballer in «Mario» mit seinem zweiten Schweizer Filmpreis ausgezeichnet. Bald schliesst er seine Schauspielausbildung in Leipzig ab – und könnte gleich in die Kommissarenrolle schlüpfen. Die Zürcherin brillierte vor kurzem noch als Bundesanwältin Barbara Rossi in «Wilder» und gilt als Schweizer Publikumsliebling schlechthin. Sie lebt in Feldmeilen ZH und wäre ruckzuck bei den Dreharbeiten. In der TV-Serie «Seitentriebe» hat sich der Zürcher gerade mit den Problemen von Langzeitbeziehungen beschäftigt. Zuvor sammelte er aber diverse Krimierfahrungen, die für den «Tatort» wertvoll sein könnten: zum Beispiel in «SOKO Leipzig». Begeisterte jüngst als Bankerin in «Private Banking». Und die deutsch-schweizerische Schauspielerin aus Zürich würde bestimmt auch als taffe Kommissarin eine gute Figur machen.
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