Eine neue Erhebung zeigt, welche Influencer im Land besonders glaubwürdig sind – also echte Follower und echtes Engagement aufweisen. Ganz vorn liegen Comedians.
Um die Glaubwürdigkeit von Schweizer Insta-Grössen wie Zeki (er ist im Ranking auf Platz 11) festzulegen, wurden hiesige Profile mithilfe von künstlicher Intelligenz untersucht. «Wir sammeln öffentlich zugängliche Daten und analysieren, woher die Follower eines Profils stammen, wem diese sonst folgen, ob ihre Anzahl nach einem Muster wächst und welche Art von Interaktionen stattfinden», erklärt Alexander Frolow, CEO von Hype Auditor. Hier sind die gemäss Erhebung von Hype Auditor und Farner glaubwürdigsten 20 Instagram-Profile der Schweiz. Auf Platz eins ist . Stramandino ist Programmleiter bei Radio Energy in Basel. Er hat 20'000 Follower und postet primär witzige Videos und Memes, die vor allem mit Italo-Schweizer-Klischees spielen. Seine Engagement-Rate beträgt 19 Prozent. @uni.gag 43'300. Hinter dem Comedy-Account stehen Julian und Ramin, die auch für das SRF-Social-Format «Zwei am Morge» verantwortlich sind. 16 Prozent. @secondomeme 47'900. Memes, die Unterschiede zwischen Schweizern und Menschen aus dem Balkan auf die Schippe nehmen. 7 Prozent. @swissjokers 15'200. Gemäss Eigenbeschrieb: «Flachi, lustigi und abstrakti Witzli und Sprüchli.» Schweizerdeutsche Memes, halt. 20 Prozent. @mona_vetsch 24'000. Die SRF-Moderatorin teilt neben Behind-the-Scenes-Bildern und -Videos von der Arbeit auch private Schnappschüsse und Throwbacks. 8 Prozent. @nadia.goedhart 19'600 Die Radio-Moderatorin teilt vor allem Videos, in denen sie für ihren Arbeitgeber Radio Energy mitspielt. Aber auch private Fotos, zum Beispiel aus den Ferien. 13 Prozent. @michelbirri 20'200 Der SRF-Hitparaden-Moderator gibt allerlei Einblicke in seinen Alltag – gern auch ganz privat beim Kochen, auf Reisen oder beim Sport. 7 Prozent. @schwiizchiste 291'000. Robin Pickis war einer der ersten, der Mundart-Memes mit eigenem Design gepostet hat. Hin und wieder gibts auf seinem Account aber auch den Macher selbst zu sehen. 10 Prozent. @jonny__fischer 57'600. Die eine Hälfte des Erfolgs-Comedy-Duos Divertimento ist auch auf Instagram vor allem lustig. 10 Prozent. @dr.schwiz 53'700. Memes! Auf Schweizerdeutsch. Die Insta-Bio verspricht: «Vo mir bechunsch die täglichi Meme-Dosis.» 12 Prozent. @swissgaggs 51'900. Und gleich nochmal Memes! Auf Schweizerdeutsch. Einer der mehreren, erfolgreichen Accounts von Swissmeme-Gründer Zeki Bulgurcu. Der bestplatzierte – mit am wenigsten Followern. 12 Prozent. @obedharewood 14'000. Comedy-Videos, in denen Obed alle Rollen gleich selber spielt – klassisch Gabirano-Style. 34 Prozent. @fassnacht16 11'500. Der bestplatzierte Sportler ist YB-Spieler Christian Fasnacht (hier links). Er postet am liebsten Pics vom Sportlerleben – und hin und wieder ein Knutschfoto mit dem Schatz. 25 Prozent. @valedoingstuff 5800. Vale teilt lustige Videos mit seinen Followern und sagt in seiner Insta-Bio: «Wenn du lache chasch dank mim Stuff, denn bini happy af!» 28 Prozent. @iamthememetf 5200. Gabi ist die höchstplatzierte weibliche Insta-Komikerin im Ranking. Sie macht aus den kleinen und grossen Alltagsproblemen Sketches und Memes – und nimmt sich dabei selbst nicht zu ernst. 26 Prozent. @manu_burkart_77 68'600 Die zweite Hälfte von Divertimento ist auf Platz 16. Auf Manus Insta gibts eine gute Mischung von Divertimento, Hardrock und Familienleben. 19 Prozent. @izzysilvia 27'300. Die Journalistin vom Izzy-Magazin promotet vor allem Izzy-Content. 12 Prozent. @benjikololli 16'200. Der zweite Super-League-Fussballer in den Top 20. Der FCZ-Spieler setzt auf Sport-Pics und viele Hashtags und Emojis – und streut hin und wieder ein privates Selfie ein, wie hier mit dem Grosi (plus Herz-Emoji, natürlich). 23 Prozent. @assistentschelker 20'100. Noch ein Radio-Moderator – Schelker ist für Energy Bern tätig und postet neben Ferien- und Freizeitbildern auch viel Spass-Content, der für seinen Arbeitgeber entsteht. 12 Prozent. @allestuetsmirweh 20'500. Zum Abschluss der Top 20 – taraaaa: Noch einmal Memes. Auf Schweizdeutsch. 11 Prozent.
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