Erstmals seit ihrer Hochzeit mit Liam Hemsworth spricht Miley Cyrus über ihr neues Eheleben. Und erklärt, wieso sie der Erde zuliebe vorläufig keine Kinder haben will.
In einem Interview mit der «Elle» spricht Miley Cyrus darüber, dass es nicht einfach ist, als pansexuelle Person wahrgenommen zu werden, wenn man in einer heterosexuellen Ehe lebt. «Das alles ist komplex, modern und neu. Ich denke nicht, dass wir schon so weit sind, dass das alle verstehen.» In ihrer Ehe mit Liam Hemsworth (29) sei sie auch definitiv keine stereotype Ehefrau: «Die Leute glauben doch nicht wirklich, dass ich mit einer Schürze zu Hause am Herd stehe?» Was die Ehe angeht, nimmt sich Cyrus ihre Eltern Billy Ray (57) und Tish (52) als Vorbild. «Sie waren immer Partner. Darum mag ich dieses Wort so sehr. Ehemann und Ehefrau – das klingt für mich nach einer Zigarettenwerbung aus den 50ern.» Früher blickte die 26-Jährige nur ungern auf ihre Zeit als Hannah Montana zurück. Mittlerweile habe sie die Scham bezüglich der Rolle aber abgelegt, sagt sie im Interview. Mit ihrer Musikkarriere befindet sich Cyrus mittlerweile dort, wo sie sein will. «Wenn ich in einen Raum komme, dann denken die Leute vielleicht: ‹Okay, sie packt ihre Brüste aus.› Aber sie denken auch: ‹Sie hat eine krasse Stimme.›» Das sei für sie das Wichtigste. Im «Elle»-Interview spricht Cyrus über ihre enge Beziehung zu ihrem Vater. «Er würde stets lieber das Richtige tun und dabei vielleicht manchmal verlieren, statt zu betrügen. um zu gewinnen», so die Sängerin. So sei sie auch schon immer gewesen. Den Erfolg mit dem Song «Old Town Road» gönnt Cyrus ihrem Vater und Rapper Lil Nas X (20). «Der Track vereint das Beste aus beiden Welten. Einerseits klingt er im Radio super, bringt die Leute zusammen. Andererseits ist er ein politisches Statement.» In der fünften Staffel von «Black Mirror» spielt Cyrus die den Popstar Ashley O. Sie hätte die Rolle unmöglich ablehnen können, sagt sie. «Die Musikindustrie ist ziemlich düster. Klar, hat es Momente gegeben, in denen ich mich wie Ashley O gefühlt habe. Es gibt sie immer noch.»
Mehr Bildstrecken