Sie wurde ihres Amtes enthoben und ist daraufhin aus dem Rampenlicht verschwunden. Wir wissen, was Jastina Doreen Riederer heute macht.
Jastina Doreen Riederer hat sich vom Rampenlicht verabschiedet. Sie ist nicht mehr erreichbar – weder auf Social Media noch per Telefon. An den Swiss Influencer Awards im Juni brachte sie die Sieger-Couverts auf die Bühne. Und sie überreichte Sänger Luca Hänni die Platin-Auszeichnung für dessen Hit «She Got Me». Es war ihr letzter öffentlicher Auftritt. Am 10. März 2018 wurde sie in Baden zur Miss Schweiz gekürt. Zehn Monate später enthob sie die Miss-Organisation ihres Amtes. Angeblich, weil sie ihren Pflichten nicht nachgekommen sei. Sie bestreitet die Vorwürfe. An der Tele-Züri-Gesprächsrunde zum Missen-Knatsch im Februar nahmen Jastina Doreen Riederer (links), einer ihrer beiden Anwälte, Daniele Di Muccio, und «Talk Täglich»-Moderator Hugo Bigi teil. Nicht anwesend war die Miss-Schweiz-Organisation, der Jastinas zweiter Anwalt Ende Januar einen Maulkorb verpassen liess. Hier ist das Statement der Organisation, das Tele Züri einblendete. Der Prozess vor dem Arbeitsgericht ist noch nicht vom Tisch. Die Organisation habe während der Miss-Universe-Wahl im Dezember gegen sie gearbeitet, so Jastina. «Sie sind anderen Kandidatinnen gefolgt und haben ihre Posts gelikt, meine aber nicht.» Kurz nach ihrer sofortigen Freistellung als Miss Schweiz schrieb Jastina in einem Instagram-Post: «Lebe deine eigene Melodie des Lebens und tanze nicht nach Noten anderer, denn diese können dich aus dem Takt bringen.» Am 10. März 2018 wurde die Spreitenbacherin in Baden zur Miss Schweiz gekürt. Wann und ob eine nächste Wahl stattfindet, ist immer noch offen. Ende 2018 war Jastina in Bangkok bei der Miss-Universe-Wahl für die Schweiz am Start. Sie war die erste amtierende Miss Schweiz seit fünf Jahren, die an der Miss-Universe-Wahl antrat. «Letzter Schliff für Miss Universe»: Am Tag vor dem Abflug hübschte die 20-jährige Miss beim Bleaching nochmals ihr Mundwerk und ... ... ihre Mähne auf (natürlich schnitt sie nur die Spitzen). Jastinas Stofftierchen hatte ihr schon bei der Miss-Schweiz-Wahl im März Glück gebracht. Auch in Bangkok sollte es sie zum Sieg führen. «Ich will die Krone», sagte sie. Am Ende schaffte es Jastina nicht in die Top 20. Knapp drei Wochen weilte Jastina in Bangkok. Fürs Finale reiste dann auch ihr Mami aus der Schweiz an. Für einmal ungeschminkt: Für 20 Minuten legte Jastina kurz nach der Miss-Schweiz-Wahl ihre Maske ab und zeigte sich ohne künstliche Wimpern. Sie träumte schon als Kind vom Krönchen: «Träume sind dazu da, hart für sie zu arbeiten», schrieb sie zu diesem Insta-Bild. «Du schaffst es, wenn du willst!» Titel und Krone ist Jastina seit Januar los – davon erfahren hatte sie von den Medien. Die Organisatoren hätten sie nicht erreicht, um ihr die Freistellung mündlich mitzuteilen, hiess es.
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