Zur Belohnung für Australien-Spenden bot Kaylen Ward Nacktselfies an – und hatte riesigen Erfolg damit. Nun möchte das Model eine Nude-Fundraiser-Plattform gründen.
Wer umgerechnet mindestens zehn Franken an eine Organisation spendete, die den Kampf gegen die Buschbrände in Australien unterstützt, und Kaylen Ward einen Beleg für die getätigte Spende zuschickte, bekam von ihr ein Nacktfoto zugeschickt. Dieses Tauschgeschäft bot das US-amerikanische Model bis vor kurzem auf Twitter an. «Deine 10-Dollar-Spende = ein Nacktfoto von mir in deinen DMs», versprach Kaylen ihren Followern. Und wies explizit darauf hin, dass sie von niemandem Geld zugeschickt bekommen wollte – nur direkte Spenden an eine Organisation sollten gelten. Ihre Aktion hat die 20-Jährige am Samstag ins Leben gerufen – und laut eigener Aussage nur wenige Tage später Spenden in Höhe von rund einer Million Franken generiert. «Ich weine, das alles ist so verrückt», schrieb Kaylen auf Twitter. Nun möchte Kaylen ein Nude-Fundraiser-Portal auf die Beine stellen. «Ich möchte eine Art Plattform gründen, auf der andere Girls ihre Nudes im Tausch gegen Spenden anbieten können», erklärte sie gegenüber TMZ.com. Dazu wären wohl durchaus einige Leute bereit: Nachdem Kaylen auf Instagram Nudes gegen Spenden angeboten hatte, folgten andere Influencer und sogar Pornostars ihrem Beispiel. So bieten auch US-Pornodarstellerin Riley Reid (28, Bild) und die Online-Sexarbeiterinnen Jenna Lee und Emmy Elliott nackte Schnappschüsse gegen eine Spende an. Während es auf Twitter mehr als rundläuft, bereitet Kaylen Instagram momentan ziemlichen Ärger. Ihr Profil wurde wegen eines angeblichen Regelverstosses deaktiviert. Sie beteuert in einem Tweet, dass sie nie ein Nacktfoto von sich gepostet habe, weshalb die Deaktivierung unverständlich sei. Nun hat Kaylen mit Fake-Accounts zu kämpfen. «Keines von diesen Instagram-Profilen ist echt», stellt sie auf Twitter klar. Auf Twitter hat Ward zudem eine Liste für all diejenigen veröffentlicht, die nicht wissen, welche Spendemöglichkeiten es gibt. Sie teilt eine Liste mit vielen verschiedenen Organisationen, die momentan für die betroffenen Regionen in Australien Geld sammeln. Ein grosszügiger User hat umgerechnet etwa 4800 Franken gespendet und Kaylen ein Foto des Belegs zugeschickt. Doch nicht alle scheinen zu verstehen, was Sinn der Sache ist. Zwei User haben dem Model dasselbe Foto zugeschickt, um eine Spende vorzutäuschen. Sie findet: «Wenn du es dir nicht leisten kannst, zehn Dollar für den guten Zweck zu spenden, und versuchst, ein Gratis-Nacktfoto zu ergaunern, dann ist das unterste Schublade.»
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