Der Rücktritt von Harry und Meghan markiert den Höhepunkt des angespannten Verhältnisses zwischen der Queen und ihrem Enkel. Gebrodelt hat es jedoch bereits länger.
Queen Elizabeth II. und Prinz Harry pflegten in der Vergangenheit stets ein herzliches Verhältnis. Damit scheint nun jedoch Schluss zu sein: Der Rücktritt des 35-Jährigen und seiner Ehefrau Meghan als Senior Royals treibt einen Keil zwischen die Generationen. Die Pflichten, welche die Krone mit sich bringt, sind der 93-jährigen Königin wichtiger als alles andere. Dass ihr eigener Enkel sich nun dagegen entscheidet, diese Pflichten wahrzunehmen, verärgert sie zutiefst. Dies hat eine Insiderin gegenüber der «Vanity Fair» verraten. Die enge Vertraute der Queen erklärt: «Harry benimmt sich wie ein Teenager. Er hat die Bombe platzen lassen und seine Grossmutter darf nun die Scherben aufsammeln.» Die aktuellen Ereignisse bilden zwar den Höhepunkt des Unmuts zwischen den beiden, doch die Situation sei schon seit einer ganzen Weile angespannt. Bereits verschiedene Entscheidungen, die Harry und Meghan im Zuge ihrer Hochzeit trafen, sollen der Königin sauer aufgestossen sein. So zum Beispiel die Wahl des Diadems, das Meghan bei der Vermählung trug, schreibt das Magazin. Es sei zum Disput gekommen, weil die Queen ein anderes Schmuckstück ausgesucht hatte, als das Paar ursprünglich wollte. Am Ende trug die Braut das von der Königin gewählte Diadem. Das Datum für die Taufe von Sohn Archie (8 Monate) teilte das Paar der Familie offenbar erst so spät mit, dass die Queen bereits Pläne hatte und nicht am Gottesdienst teilnehmen konnte. Ein weiterer Aspekt, der laut der Insiderin zur eisigen Stimmung beigetragen habe. Während es Königin Elizabeth II. offenbar missfällt, dass Meghan und Harry unabhängige Entscheidungen treffen, scheint auch das Paar unzufrieden zu sein. Beide fühlen sich und ihre gemeinnützige Arbeit nicht ausreichend geschätzt. Die Vertraute betont jedoch ausgiebig, dass man sich im Palast stets grösste Mühe gegeben habe, damit sich Meghan in der Familie wohlfühle. «Die Queen ist zudem immer gewillt, über Familienangelegenheiten zu reden», heisst es. Wenn es um eine so folgenreiche Entscheidung wie den Rücktritt von Harry und Meghan gehe, könne man jedoch nicht aus dem Stehgreif handeln, wie es das Paar getan habe. «Das kann man nicht einfach so bei einer Tasse Tee besprechen.» Den Rücktritt von Prinz Harry und Herzogin Meghan bespricht das Königshaus am Montag in einer Sitzung. Glaubt man der Vertrauten der Queen, so wird es aber noch eine ganze Weile dauern, dis die persönlichen Wogen zwischen Harry und seiner Grossmutter geglättet sein werden.
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