Keine Weihnachtsfeier mit den Royals, keinen Adelstitel für Sohn Archie – die Sussexes gaben der Königsfamilie mehrmals zu verstehen, dass sie sich distanzieren wollen.
Die Rückzugspläne von Prinz Harry und Herzogin Meghan haben Anfang Januar 2020 einen wahren Sturm der Entrüstung ausgelöst. Dabei gab es klare Hinweise, dass die Königsfamilie etwas im Schilde führte. So hatten die Sussexes kurz nach der Geburt von Archie Harrison Mountbatten-Windsor im vergangenen Mai ankündigt, dass sie auf einen königlichen Titel für ihren Sohn verzichten. «Die Tatsache, dass Archie nicht Graf von Dumbarton ist oder nicht die Anrede His Royal Highness trägt, lässt mich wundern, ob dies nicht bereits Teil eines umfassenderen Masterplans war», meinte am 14. Januar 2020 Joe Little, Chefredaktor der Zeitschrift Majesty. Einen weiteren Hinweis, dass Harry und Meghan etwas Distanz zu den Royals wünschten, gaben die beiden zu Weihnachten, als sie mit ihrem kleinen Sohn Archie nicht an der traditionellen Weihnachtsfeier der Queen auf dem Landsitz Sandringham teilnahmen. Stattdessen feierten sie mit Meghans Mutter in den USA. Königin Elizabeth II. erklärte am 13. Januar, dass sie ihre Unterstützung für die Rückzugsankündigung von Prinz Harry und seiner Frau Meghan gebe. Doch einen Hinweis zum Megxit gab es während ihrer Weihnachtsrede 2019: Fürs offizielle Weihnachtsfoto posierte Queen Elizabeth neben einigen Familienbildern. Auffallend: Harry und Meghan fehlten da bereits. Zu sehen sind Charles und Camila, Königinnengatte Prinz Philip, William und Kate mit den drei Kids sowie der Vater der Queen, George VI. Im Jahr 2018 waren Harry und Meghan gleich doppelt auf dem Weihnachtsfoto der Queen vertreten – sowohl im Familienbild vorn in der Mitte, wie auch in Schwarzweiss-Foto hinten auf dem runden Tischchen. Die Queen inszeniert sich für die Weihnachtsreden im Buckingham-Palast in immer neuer Umgebung. Im Bild ein Rückblick auf die Jahre 2010 bis 2018. Fehlt ein Familienmitglied auf den Fotos, hat dies eine Bedeutung.
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