Stunden nach ihrer Rücktrittsmeldung reiste Herzogin Meghan nach Kanada, wo Söhnchen Archie auf sie wartete. Nun wurde sie das erste Mal bei einem öffentlichen Termin in Vancouver gesichtet.
Meghans erster öffentlicher Auftritt nach der Bekanntgabe des Rückzugs aus der britischen Königsfamilie: ein Besuch in einem Frauenzentrum in Vancouver, Kanada. Die 38-Jährige, hier mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau (48), ist bekannt dafür, sich für Frauenanliegen starkzumachen. Ihr erstes Charity-Projekt als Royal war ein Kochbuch, das in Zusammenarbeit mit der englischen Hubb Community Kitchen entstand. Dahinter stecken Frauen, die 2017 vom schweren Grenfell-Tower-Feuer betroffen waren. Aus finanziellen Gründen war es den Frauen nur zweimal die Woche möglich, die benötigte Küche zu mieten. Meghan schlug damals deshalb vor, ein gemeinsames Kochbuch herauszubringen, dessen Erlöse der Hubb Community Kitchen zugutekommen. Vergangenes Jahr arbeitete Meghan zudem als erster Royal überhaupt für die britische «Vogue». Als Gastredaktorin habe sie monatelang an der Septemberausgabe mitgefeilt und dafür den thematischen Schwerpunkt gesetzt: Female Empowerment, psychische Gesundheit sowie Rassismus. Sie richtete den Fokus des Magazins auf Frauen, die wichtige Anliegen unserer Gesellschaft vorantreiben, wie etwa Diversität, Klimawandel, Body Positivity oder Transgender-Rechte. (Hier im Bild: Schauspielerin Gemma Chan, 37). Nachdem die Sussexes letzten Mittwoch die Bombe hatten platzen lassen, ist Herzogin Meghan bereits am Donnerstag wieder nach Kanada zurückgereist. Sie und Prinz Harry hatten Sohn Archie in Vancouver bei der Nanny gelassen. «Megxit»: Meghan und Harry sagen dem strengen Royal-Protokoll Tschüss und freuen sich über neue Freiheiten. Die Kleidervorschriften der Royals sind im Protokoll festgelegt: Kleider und Röcke dürfen nur knapp über das Knie reichen und Strumpfhosen sind Pflicht. Meghan brach die Regeln mehrmals, zum Beispiel während ihrer Australien-Tour mit Harry Ende 2018. Ihr Kleid mit langem Beinschlitz und Spaghettiträgern war ein royaler Fauxpas. Künftig darf sie wieder tragen, was sie will, zumindest bei nichtroyalen Terminen. Auch bei Queen Elizabeth trat sie einige Male ins Fettnäpfchen. Bei ihrem ersten Solo-Termin mit der Grossmutter von Harry fragte Meghan unwissend, wer denn zuerst ins Auto einsteigen dürfe. Die Königin musste lachen. Am Mittwoch wurde Meghan in London ohne Ehering fotografiert. Stunden später gaben sie und Harry ihren überraschenden Rückzug von ihren royalen Ämtern bekannt. Harry und Meghan wollen «finanziell unabhängig» werden, wie sie mitteilten. Erst vor kurzem genoss die Familie eine sechswöchige Auszeit in Kanada. Auch Weihnachten feierten sie ohne die Königsfamilie, stattdessen mit Meghans Mutter Doria Ragland (2. v. r.). Dass sie Weihnachten nicht bei der Queen feierten, war ein Novum. Prinz Harry fehlte bislang erst einmal – wegen Militärpflichten. Wie ein Insider gegenüber der Zeitschrift «The Sun» sagte, brauchen die beiden «eine Auszeit, um ihre Zukunft zu planen». Mittlerweile wissen wir auch, was für eine drastische Entscheidung das Paar dabei getroffen hat.
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