Sichtlich gelöst zeigte sich Königin Elizabeth am Tag nach ihrem Megxit-Statement bei einem Gottesdienst in Sandringham. Prinz Andrew begleitete die Monarchin überraschend.
Queen Elizabeth erschien am Sonntag im Gottesdienst in Sandringham. Im Schlepptau: Sohn Prinz Andrew. Für die Queen war es der erste offizielle Auftritt seit Prinz Harry und Herzogin Meghan für den Megxit-Wirbel sorgten. Die Monarchin wirkte gelöst. Auch Prinz Andrew war gut gelaunt. Für ihn ist es gar der erste grosse Auftritt in diesem Jahr. Ende 2019 hatte er mit einem TV-Interview zum Epstein-Skandal für viele Negativschlagzeilen gesorgt. Am 18. Januar 2020 gab der Buckingham-Palast bekannt, dass sich die Queen mit Prinz Harry und Herzogin Meghan geeinigt hat. Die beiden geben ab Frühling ihre königlichen Titeln ab und sind danach offiziell keine HRH, also keine «Königlichen Hoheiten» mehr. Am 12. Januar wurde die Queen dabei gesichtet, wie sie den Gottesdienst in der St. Mary Magdalene Church in Sandringham verliess. Am Tag danach hielt sie auf Schloss Sandringham, ihrem Wohnsitz, eine Krisensitzung. Der Brennpunkt: Harrys und Meghans Rückzug als ranghohe Mitglieder der Königsfamilie. Harry soll schon zwei Stunden vor Beginn des Meetings zu seiner Grossmutter gefahren sein, um ihr seine Sicht der Dinge vorzutragen. Meghan weilt zurzeit mit Baby Archie in Kanada. Auch Prinz Charles und William nahmen am Krisenmeeting teil. Die Queen berief Tage nach der Verkündigung der Herzogin und des Herzogs von Sussex einen Familienrat ein. Herzogin Meghan war bereits am Tag nach der Bekanntgabe ihres Rückzugs wieder nach Kanada zurückgereist. Sie und Prinz Harry hatten Sohn Archie in Vancouver bei der Nanny gelassen. Hier wurde Meghan in London ohne Ehering fotografiert. Stunden später gaben sie und Harry ihren überraschenden Rückzug von ihren royalen Ämtern bekannt. Harry und Meghan wollen «finanziell unabhängig» werden, wie sie mitteilten. Erst vor kurzem genoss die Familie eine sechswöchige Auszeit in Kanada. Auch Weihnachten feierten sie ohne die Königsfamilie, stattdessen mit Meghans Mutter Doria Ragland (2.v.r.). Dass sie Weihnachten nicht bei der Queen feierten, war ein Novum. Prinz Harry fehlte bislang erst einmal – wegen Militärpflichten. Wie ein Insider gegenüber der Zeitschrift «The Sun» sagte, brauchen die beiden «eine Auszeit, um ihre Zukunft zu planen». Dieses TV-Interview sorgte für Furore: Den Tränen nahe sagte Meghan, wie es sich anfühlt, ständig unter kritischer Medienbeobachtung zu stehen. «Jede Frau, gerade wenn sie schwanger ist, ist sehr verletzlich, es wurde mir schwer gemacht.» Als der Filmemacher nochmals nachhakte, ob es ihr demnach nicht wirklich gut gehe und sie zu kämpfen habe, bejahte Meghan. Seit Bekanntgabe ihrer Verlobung mit Prinz Harry Ende 2017 wurde Meghan immer wieder öffentlich kritisiert. Mal trug sie die falschen Kleider, mal stieg sie falsch aus dem Auto aus, mal trug sie ihren Sohn verkehrt. Nicht viele würden sie fragen, ob es ihr gut gehe, sagte sie in der TV-Dokumentation. Auf den folgenden Bildern blicken wir nochmals zurück auf die royale Afrika-Reise von Meghan, Harry und ihrem Baby Archie im Herbst 2019.
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