In der neuesten Folge seiner Dokuserie «Seasons» spricht der Sänger erstmals vor Kamera über seine jahrelange Drogensucht.
«The Dark Season» heisst die fünfte Folge von Justin Biebers Doku-Serie «Seasons». In ihr spricht der kanadische Musiker das erste Mal vor der Kamera über seine ehemalige Drogensucht, die schwerwiegender war, als die Öffentlichkeit annahm. Mit nur 12 Jahren fing der 25-Jährige an, Cannabis zu rauchen. Später kamen härtere Drogen wie Mushrooms und diverse Pillen dazu. «Ich wachte morgens auf, schmiss als erstes Pillen ein und rauchte einen Blunt. Es war verrückt», so der Sänger. Sein Drogenkonsum habe irgendwann «irre beängstigende» Züge angenommen. So seien seine Security-Angestellten derart alarmiert gewesen, dass sie nachts jeweils in sein Zimmer gegangen seien, um seinen Puls zu fühlen, wie Bieber gesteht. Schliesslich sei ihm bewusst geworden, dass er so nicht mehr weitermachen könne: «Ich entschied mich, damit aufzuhören, weil es sich anfühlte, als würde ich sterben.» Als Folge seines jahrelangen Drogenkonsums habe Bieber angeblich noch heute Giftstoffe im Körper. Um diese rauszuspülen, bekommt er regelmässig Infusionen. Ausserdem schwört der Musiker auf sogenannte Überdruckkammern, in die er sich hineinlegt, um sein Gehirn mit zusätzlichem Sauerstoff zu versorgen. «Das senkt das Stress-Level», erklärt Bieber. Das Gerät helfe ihm dabei, seine Angstzustände in den Griff zu bekommen. Seine Frau Hailey Bieber (23) erzählt in der Doku-Serie, dass zu Hause mehrere solche Überdruckkammern bereitstehen – und auch im Studio möchte der Sänger nicht darauf verzichten. «Seasons» zeigt den Musiker auch während den Aufnahmen seines anstehenden Albums. Hier arbeitet er gerade mit dem Musikproduzenten und Songwriter Poo Bear (41). Model Hailey Bieber spielt in der Doku-Serie eine grosse Rolle – sie begleitet ihren Mann praktisch überallhin. Nähergekommen sind sich die beiden erst, als Bieber den Drogen bereits abgeschworen hatte.
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