Winterspecial
Hier finden Sie die interessantesten News und Facts rund um die kalte Jahreszeit. Wo sich die besten Pisten befinden, wo am meisten Schnee liegt oder welche Wintersportarten Sie diese Saison unbedingt ausprobieren sollten.

Wintertourismus

30. Oktober 2012 16:19; Akt: 31.10.2012 16:51 Print

500 Skilager sollen Kinder in die Berge locken

Der Winter wird hart: Mit Skilagern, Pisten-Sofas und Wanderrouten will Schweiz Tourismus gegen das Buchungsloch kämpfen. 2014 soll es wieder besser laufen.

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Sie sind ein wichtiger Faktor für den Schweizer Wintertourismus: Die Kinder. (Bild: Keystone)

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Im Schweizer Tourismus zeigt sich «ein Silberstreifen am Horizont». Dies erklärte Richard Kämpf vom Seco am Dienstag vor den Medien in Zürich. Die Zahlen für 2013 dürften noch leicht im Minus liegen, sie sollten aber ab 2014 wieder schwarz sein.

Seine Prognose begründete Kämpf mit vier Punkten: Im Euroraum sei eine Konjunkturerholung und an der Währungsfront eine gewisse Entspannung zu erwarten. Dies führe zu einem Nachhol-Effekt im Tourismus. Zudem dürfte der starke Zuwachs bei den Gäste aus Asien anhalten.

Fast so schlechte Zahlen wie 1996/97

Das laufende Jahr geht allerdings als schwarzes in die Annalen ein – insbesondere im Schweizer Alpentourismus. Hier wurde bei den Hotelübernachtungen ein Tiefpunkt erreicht, der fast an die Zahlen von 1996/97 herankommt. Dass sie nicht noch tiefer sanken, war allein den recht treuen inländischen Gästen zu verdanken. Es werde «ganz schwierig, diese Verluste zu kompensieren», so Kämpf.

Diese Herausforderung nimmt Schweiz Tourismus an. Wie Direktor Jürg Schmid sagte, ist es dazu nötig, gerade im Wintertourismus neue Wege einzuschlagen und auch Gästen etwas zu bieten, die keinen Schneesport betreiben wollten.

Angebote für Nicht-Skifahrer

Die Gesellschaft werde immer älter. Im Durchschnitt hörten Männer mit etwa 65 Jahren, Frauen um die 60 auf mit Skifahren. Zudem kämen immer mehr Menschen aus Kulturen, zu denen Schneesport nicht gehöre. Anderen sage Skifahren und dergleichen generell nicht viel. Ihnen allen wolle und müsse man etwas bieten.

Die Devise heisst «Schneeweisse Wintererlebnisse für Sportler und Geniesser». Vom Skifahren über Winterwanderungen bis hin zu Wellness, von prickelnder Kälte bis hin zum warmen Kaminfeuer. Eine ganze Reihe von Winterwander-Vorschlägen locken Nicht-Skifahrende. Ein Extra-Katalog führt Wellness-Angebote auf.

Pisten-Sofas und Ladies Weeks

Trotz zahlreicher alternativer Angebote: Die Ski- und Snowboardfahrer werden nicht vernachlässigt. Viele Destinationen warten mit Neuerungen auf: Da gibt es Pisten-Sofas, Ladies Weeks, Gratis-Angebote für Kinder, besonders günstige Tageskarten ab der zweiten Übernachtung und immer mehr so genannte Slow Slopes, wo Raser nicht geduldet werden.

Die Mehrheit der Hotels und Bergbahnen hätten auf Preisaufschläge verzichtet, machten Schweiz Tourismus und Seilbahnen Schweiz geltend. Viele Hotels böten sogar Zusatzangebote wie Skipässe bei unverändertem Preis an. Auf der Schweiz-Tourismus-Website sind denn auch Spartipps, besonders preiswerte Hotels und dergleichen aufgelistet.

Smartphones sollen helfen

Eine Breitenwirkung verspricht sich Schweiz Tourismus von verschiedenen IT-Angeboten. Online oder auf Apps gibt es Wintersportberichte, Winterwanderweg-Tipps, ein Online-Gewinnspiel, besondere Hotelangebote und vieles mehr. Bis Februar gibt es für Smartphones und Tablets aller Betriebssysteme die Mobile-Funktion der Website.

Kindern und Jugendliche müsse man vermehrt zum Schneesport heranführen, sagte Seilbahnen-Schweiz-Direktor Ueli Stickelberger. Wer bis ins Alter von 12 Jahren nicht mit Schneesport angefangen habe, werde das später kaum tun. Stickelberger betonte, dass es durchaus Skigebiete fürs kleine Familienbudget und spezielle Familienangebote gebe.

500 Schneesportlager geplant

Zudem fördert Seilbahnen Schweiz - unterstützt vom Seco - Schneesportlager. Eltern können ihre Kinder zu recht günstigen Preisen in Lager schicken, deren Organisation Seilbahnen Schweiz übernimmt. So haben die Lehrkräfte kaum zusätzlichen Aufwand. Insgesamt sind im kommenden Winter laut Stickelberger 500 Lagerwochen in rund 40 Wintersportgebieten im Angebot.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Claudia am 31.10.2012 07:20 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Find ich eine super Idee!

  • Sandy H. am 30.10.2012 20:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unterstützung

    Es gibt ja zum Glück eine reine Schweizer Bank, welche den Schweizer Tourismus mit Sommer und Winterangeboten für Mitglieder unterstützt! Bravo!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Claudia am 31.10.2012 07:20 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Find ich eine super Idee!

  • Sandy H. am 30.10.2012 20:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unterstützung

    Es gibt ja zum Glück eine reine Schweizer Bank, welche den Schweizer Tourismus mit Sommer und Winterangeboten für Mitglieder unterstützt! Bravo!

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