Winterspecial
Hier finden Sie die interessantesten News und Facts rund um die kalte Jahreszeit. Wo sich die besten Pisten befinden, wo am meisten Schnee liegt oder welche Wintersportarten Sie diese Saison unbedingt ausprobieren sollten.

Winter 2012/13

04. Dezember 2012 13:18; Akt: 04.12.2012 15:38 Print

«Gutes Wetter könnte die Skisaison retten»

Dank der frühen Schneefälle sind einige Skianlagen bereits früher als geplant geöffnet worden. Die Frankenstärke und die allgemeine wirtschaftliche Lage könnten den Saisonstart aber vermiesen.

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In den nächsten zwei Wochen starten viele Skigebiete mit dem vollen Angebot in die neue Saison. Das wirtschaftliche Umfeld dürfte nochmals für einen schwierigen Winter sorgen. Der frühe Schnee, der aber bereits im Oktober einsetzte und nun zurückkehrt, sorge für Winteratmosphäre im Unterland: «Das bringt Lust auf Berge, Skifahren und andere Schneeaktivitäten», sagt Daniela Bär von Schweiz Tourismus zur Nachrichtenagentur SDA. Das sei für den Start in die Saison optimal.

Auch wenn die schwierige Wirtschaftslage in Europa und die Frankenstärke weiterhin schwer auf dem Geschäft lasten, «der wichtigste Einflussfaktor bleibt das Wetter», hält Andreas Keller, Sprecher des Verbandes Seilbahnen Schweiz (SBS) fest.

Es sei «matchentscheidend, dass über die Festtage und dann in den Skiferienwochen im Februar gutes Wetter ist». Dies sind die frequenzstärksten Skitage. «Mit schönem Wetter und guten Festtagen über Weihnachten und Neujahr wäre ein Grundstein für eine gute Saison gelegt», sagt Keller.

Schlechteste Saison seit fünf Jahren

In der vergangenen Saison spielte neben dem Wirtschaftsumfeld auch das Wetter oft nicht mit: Vielerorts fiel erst kurz vor Weihnachten der erste Schnee, Pisten konnten erst spät präpariert werden, zwischen Weihnachten und Neujahr sorgte ein Sturm für Betriebsausfälle bei einigen Seilbahnen und im Februar hielt die eisige Kälte viele vom Skifahren ab.

Laut dem Genfer Unternehmensberater Laurent Vanat war die Saison 2011/12 mit 24,8 Millionen Skifahrertagen die schlechteste seit fünf Jahren. Gegenüber der vorangegangenen Saison schnitt sie um 4,8 Prozent schlechter ab, gegenüber dem Fünfjahresmittel beträgt das Minus gar 8,7 Prozent.

Obwohl mehr Gäste aus dem fernen Ausland anreisten, sei es eine Illusion zu glauben, die Chinesen und Russen würden die fehlende Frequentierung auffangen, erklärt Vanat.

Es gelte darum in erster Linie, mehr inländische Kunden anzulocken und den Rückgang der Baby-Boomers auszugleichen. Die Schweizer Skiorte müssten sich international durch ein besonders attraktives Angebot von billigeren ausländischen Konkurrenten abheben.

Neue Attraktionen

Wichtig für die Destinationen ist die Attraktivität des Skigebietes. Insgesamt nimmt die Zahl der Skianlagen zwar seit Jahren ab, dennoch gibt es einige spektakuläre Neu- und Ersatzbauten.

Andreas Keller vom Seilbahn-Verband verweist etwa auf neue 10-Personen-Gondel-Bahnen in Vercorin VS und Savognin GR sowie eine neue 16er-Gondelbahn in Melchsee-Frutt OW.

Speziell ist auch ein neuer 6er-Sessellift in Laax GR, der sich nach Verlassen der Talstation um 45 Grad dreht, um eine optimale Aussicht zu bieten. Und in Engelberg OW können Touristen neben dem Skifahren neu auf der höchstgelegenen Hängebrücke Europas auf dem Titlis einen besonderen Kick holen.

In mehreren Skigebieten wurden Bergrestaurants erneuert und auch hier oft die Panoramaaussicht verbessert, wie Keller sagt. Zahlreiche Skistationen bieten vergünstigte Kombiangebote für Übernachtung und Skipass, für Skimieten und auch Kinder und Jugendliche werden mit Spezialtarifen umworben.

Prognose leicht negativ

Dennoch gehen die Ökonomen von Bakbasel davon aus, dass die Zahl der Hotelübernachtungen in der Schweiz in der angelaufenen Wintersaison um 0,9 Prozent abnehmen wird.

Insbesondere inneralpine Skigebiete, die weiter weg von den Schweizer Städten auf ausländische Mehrtages-Touristen besonders angewiesen sind, dürften nochmals leiden, sagte Keller. Dem wolle etwa der Walliser Wintersportort Grächen entgegenwirken, indem einige Betriebe wiederum einen Euro-Wechselkurs von 1,35 Franken offerieren.

(Einen Überblick über die Situation in den Skigebieten bietet Schweiz Tourismus auf www.myswitzerland.com)

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Die begine am 04.12.2012 16:16 Report Diesen Beitrag melden

    So nicht

    Dieses ewige Gejammer auf hohem Niveau nervt enorm. Bitte überdenkt dies: eure Unhöflichkeit, eure teuren Preise, eure Biliglohnangestlltwn, die nicht mal verstehen, was bestellt wird und zu guter Letzt die Qualität. Das ist es, woran es scheitert, also sucht die Fehler bei euchund nicht beim Wetter oder Klima oder den Fästen.

  • Stephan am 04.12.2012 14:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wetter in Ferienzeitennebensächlich

    Da man üblicherweise Skiferien über die Feiertage oder in den Sportferien vorausbuchen muss, ist das Wetter wohl eher nebensächlich. Man geht, ob die Sonne scheint oder ob es schneit. Tagestourismus hingegen ist stark Wetterabhängig. Für mich ist jedoch entscheidend: Freundlichkeit, kostenlose Parkplätze, keine Abzocker-Tageskartenpreise und gutes Essen in den Skihütten.

    einklappen einklappen
  • franz gerber am 04.12.2012 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    EURO nach oben

    Der Euro ist ja gestiegen nicht schon jammern

Die neusten Leser-Kommentare

  • Die begine am 04.12.2012 16:16 Report Diesen Beitrag melden

    So nicht

    Dieses ewige Gejammer auf hohem Niveau nervt enorm. Bitte überdenkt dies: eure Unhöflichkeit, eure teuren Preise, eure Biliglohnangestlltwn, die nicht mal verstehen, was bestellt wird und zu guter Letzt die Qualität. Das ist es, woran es scheitert, also sucht die Fehler bei euchund nicht beim Wetter oder Klima oder den Fästen.

  • carmen diaz am 04.12.2012 16:08 Report Diesen Beitrag melden

    gutes wetter könnte die...

    ...ski saison retten??? ich dachte die hätte noch gar nicht angefangen. fangen die hoteliers jetzt schon an mit jammern um wieder vom bund geld zu verlangen?...

  • Wilhelm Tell am 04.12.2012 15:30 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso "Retten"?

    Die Saison hat doch gar noch nicht richtig angefangen!

  • Stephan am 04.12.2012 14:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wetter in Ferienzeitennebensächlich

    Da man üblicherweise Skiferien über die Feiertage oder in den Sportferien vorausbuchen muss, ist das Wetter wohl eher nebensächlich. Man geht, ob die Sonne scheint oder ob es schneit. Tagestourismus hingegen ist stark Wetterabhängig. Für mich ist jedoch entscheidend: Freundlichkeit, kostenlose Parkplätze, keine Abzocker-Tageskartenpreise und gutes Essen in den Skihütten.

    • Phil W. am 04.12.2012 16:20 Report Diesen Beitrag melden

      Österreich

      d.h., Schweiz vergessen und hallo Österreich. Alle entscheidende Punkten werdet man nie in CH finden... leider...

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  • Olav Talger am 04.12.2012 13:29 Report Diesen Beitrag melden

    Lach - Bei diesen hohen Preisen

    Selbst wenn das Wetter noch so schön ist, lieber gehe ich nach Österreich. Günstiger, familienfreundlicher, viel besserer Service!

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