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Grosse Lawinengefahr
06. Januar 2012 07:12; Akt: 06.01.2012 22:22 Print
Es führt kein Weg mehr nach St.Moritz
Nach Rekordwinden betätigte sich «Andrea» als Schneeschleuder: Zahlreiche Bergorte wie St.Moritz, Samnaun oder Andermatt sind nicht mehr erreichbar. Aufatmen können Skitouristen in Zermatt.
Der viele Schnee sorgt in den Alpen für grosse Behinderungen: Besonders prekär ist die Lage im Engadin und im Gotthard-Gebiet: «Andermatt ist zugeschneit und von der Umwelt abgeschnitten», meldet ein Leser-Reporter und zeigt eindrückliche Bilder aus dem Bergdorf (siehe Diashow). «Die Strassen wie auch die Bahnverbindung bleiben bis mindestens am Abend gesperrt», sagt ein Sprecher der Kapo Uri zu 20 Minuten Online. Aufgrund der starken Winde und Schneeverwehungen sei es zu gefährlich, die Räumungsdienste in das Gebiet zu schicken. Seit gestern Abend sind in Andermatt rund 70 Zentimeter Schnee gefallen. «Statt Ski zu fahren, grabe ich nun halt mein Auto aus», sagt der Leser. Die Gotthard-Strecke der SBB ist weiterhin offen.
Top 10 Schneehöhen in den Alpen (in cm)425 Gadmen-Gschletteregg
370 Saentis
354 Fully-Grand Cor
352 Bedretto-Cavanna
350 Schilthorn-Schneestation
347 Schaechental-Alpler Tor
344 Titlis
343 Oberwald-Maellige
334 Gandegg-Schneestation
333 Bortel-Bortelseewji
Quelle: Meteomedia Werden Sie Leser-Reporter!

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Bis auf Weiteres eingeschlossen sind Bewohner und Touristen in Samnaun. Beide Zufahrtsstrassen seien auf unbestimmte Zeit gesperrt, teilt die Bündner Gemeinde im Internet mit. Offenbar führt auch kein Weg mehr in den Nobelort St.Moritz.
Schlecht sah es auch in Zermatt aus: Wegen eines Lawinenniedergangs bei Randa war die Bahnstrecke seit Donnerstagnachmittag unterbrochen. «Hunderte Englische Touristen sind in Schweizer Skiresorts gefangen», titelte denn auch die «Daily Mail». Nun haben die Verantwortlichen entschieden, dass MGB ab 12 Uhr wieder von und nach Zermatt fahren kann.
Und die die Flocken tanzen am Alpennordhang noch den ganzen Tag: «Oberhalb von 1500 Metern ist in den Bergen verbreitet bis ein Meter Schnee gefallen. Nun kommen noch 20-50 Zentimeter dazu», sagt Felix Baum von Meteonews. Die Lawinengefahr ist in den in weiten Teilen der Alpen auf gross (Stufe 4 von 5) geklettert. «Besonders gross ist die Lawinengefahr im Obergoms und vom Berner Oberland bis in die Glarner Alpen», sagt ein Mitarbeiter des SLF zu 20 Minuten Online.
Der viele Schnee sorgt für weitere Störungen im Bahnnetz: Auch die Strecke Preda-Bever auf der Linie Chur-St.Moritz der Rhätischen Bahn ist unterbrochen. Die Engadinerlinie ist zwischen S-chanf und Carolina unterbrochen. Wegen der Lawinengefahr werden die Reisenden des Glacier Express via Zürich-Bern umgeleitet.
Auch Jungfrau-Gebiet betroffen
Zwischen Lauterbrunnen und Zweilütschinen sorgt ein umgestürzter Baum voraussichtlich bis Mittag für Behinderungen im Bahnverkehr. Ausserdem bleiben nach MGB-Angaben auch der Autoverlad Furka und der Autoverlad Oberalp bis auf Weiteres eingestellt.
Auch mehrere Strecken der Jungfraubahnen sind zurzeit unterbrochen. Wegen des Sturms sind Bäume auf die Fahrleitungen gefallen.
(am/sda)
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Alle 83 Kommentare





























Flughafen
Zum Glück hat St. Moritz respektive Samedan einen eigenen Flugplatz da kommen die Touristen au noch irgendwie nach hause...
warten hat kein ende
Verrücktes Wetter.. das schlimmtes ist aber das meine Freundin in Andermatt feststeckt und ich auf sie warte..
Wann kommt der Winter?
Und wo bleibt der Schnee für das Flachland?