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Schneefälle halten an
09. Dezember 2012 23:41; Akt: 10.12.2012 00:18 Print
Die Schweiz bleibt im eisigen Griff des Winters
Im Flachland sind in den nächsten Stunden bis zu 15 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Das dürfte zu prekären Strassenverhältnissen führen.
Die jetzt schon dicke Schneedecke, die sich über die gesamte Schweiz gelegt hat, dürfte in den nächsten Stunden nochmals deutlich anwachsen. Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee sind entlang der Alpen zu erwarten. Selbst im Flachland dürfte es für weitere 5 bis 15 Zentimeter reichen, die sich auf die bis zu 30 Zentimeter legen werden, die am Samstag und Sonntag gefallen sind. Diese Schneemengen erwartet der Wetterdienst MeteoNews.
Bildstrecken Schnee gut, Piste gutUnfälle im Schnee Infografik Wintertipps für AutomobilistenKälterekorde weltweit Frau in Deutschland erfrorenIn Sachsen-Anhalt wurde die Leiche einer Frau im Schnee entdeckt. Nach bisherigen Erkenntnissen spreche vieles dafür, dass sie erfroren ist, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die Identität des Opfers, die in Dessau gefunden worden war, war zunächst unklar. Dagegen konnte ein Mann in Mecklenburg-Vorpommern in der Nacht zu Sonntag glücklicherweise noch vor dem Kältetod gerettet werden. Der 32-Jährige hat nach Polizeiangaben unterkühlt und zeitweise bewusstlos auf einem Fahrradweg in einem Waldgebiet gelegen. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. (sda)
Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) rechnet gar damit, dass am Alpennordhang lokal bis zu 50 Zentimeter Neuschnee fallen könnten. Das SLF spricht von einer «heiklen Lawinensituation», ausser im Südtessin («mässig») herrscht im gesamten Alpenraum die Gefahrenstufe «erheblich». Das mussten am Sonntag bereits elf Freerider erfahren, die oberhalb von Engelberg in eine Lawine gerieten. Auch in Verbier gab es bei einem Lawinenniedergang einen Verletzten.
Vorsicht geboten ist am Montag im Strassenverkehr: MeteoNews empfiehlt, für den geplanten Weg unbedingt mehr Zeit einzurechnen, den Fahrstil den Strassenverhältnissen anzupassen oder notfalls ganz auf das Auto zu verzichten. Im Lauf des Montags muss im Flachland nur noch mit gelegentlichen Schneeschauern gerechnet werden. Und es wird bitterkalt: Bis Donnerstag dürfte das Quecksilber im Norden nicht mehr über den Gefrierpunkt steigen. Und am Donnerstagmorgen erwarten die Wetterfrösche Temperaturen von unter minus zehn Grad – auch im Flachland.
(jam)
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Alle 19 Kommentare

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Blödsinn....
.... ich schwitze wegen der Klimaerwärmung...nur schade dass es keinen Wald mehr gibt da unsere Wälder ja wegen des Waldsterbens verschwunden sind...
Schnee Juhee!
Herrlich! Weiter so! Es soll durchschneien bis April!
Winter im Hochsommer
Wau, und das im Hochsommer. Mensch, macht euch mal klar es IST Winter.