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Probleme überall
05. Februar 2012 12:00; Akt: 06.02.2012 08:51 Print
Die Schweiz friert zu
Eingefrorene Autos, geborstene Wasserleitungen und dutzende Brände - der eisige Winter setzt der Schweiz zu. Der TCS wird überrannt, die SBB müssen Weichen manuell enteisen, zudem droht ein Blackout.
Es ist der kälteste Winter seit Jahrzehnten. In weiten Teilen der Schweiz fiel das Thermometer so tief wie seit 30 Jahren nicht mehr. Nicht ohne Folgen: In Zürich sind laut Radio 24 bereits die ersten Wasserleitungen eingefroren. Betroffen seien mehrere Liegenschaften. In der ganzen Schweiz kam es am Samstag zu Mottbränden, weil Bewohner ihre Kachelöfen und Cheminées zu stark eingeheizt hatten. Die Polizei von Appenzell Ausserrhoden warnt in einer Mitteilung bereits ausdrücklich davor, ständig Holz nachzulegen.
Bildstrecken So sieht die sibirische Kälte ausSo trotzen die Clubs der Kälte«Frosting»: Einfach mal so tun, als wäre SommerEiseskälte im Januar 1987Wer hat den kältesten Job der Schweiz?Profis fotografieren die Kälte Infografik Frostige ZeitenProbleme hatten auch tausende Autofahrer in der Schweiz. Wegen eingefrorenen Türschlössern, gefrorenen Handbremsen und Batterien verzeichnete der TCS am Samstag rund
Auf dem Flughafen Zürich mussten insgesamt 9 Flüge von und nach London annulliert werden. In England führte der Schnee zum Chaos, auf dem Flughafen Heathrow wurden vorsorglich rund 300 Flüge gestrichen, schreibt Radio Zürisee.
Die SBB mussten einzelne Weichen manuell auftauen – trotz eingebauter Weichenheizung. Weil ab minus 20 Grad die Wärmeleistung nicht mehr ausreicht, mussten an acht Stellen – vor allem auf der Strecke Genf-Flughafen–Morges - SBB-Mitarbeiter ausrücken, um die Weichenstellung sicherzustellen, schreibt die «SonntagsZeitung». Nicht auszuschliessen ist, dass es im Pendlerverkehr zu Verspätungen kommen wird, weil die tiefen Temperaturen anhalten.
«Jetzt darf nichts Zusätzliches passieren»
Die Hüter über das Stromnetz warnen vor einem Blackout als Folge der enormen Kälte. «Die Wahrscheinlichkeit eines grösseren Stromausfalls ist in letzter Zeit gestiegen», sagte Pierre-Alain Graf, Chef von Swissgrid, der «NZZ am Sonntag». Durch die Kältewelle in Europa ist der Stromverbrauch massiv gestiegen. Swissgrid exportiert momentan Strom nach Frankreich, weil die Zahl der eingeschalteten Elektroöfen bei unseren westlichen Nachbarn gestiegen ist. «Unser Aktionsradius ist wegen der Kältewelle eingeschränkt. Jetzt darf nichts Zusätzliches passieren, keine technische Panne, kein Eisregen, der Leitungen reissen lässt», sagt Graf.
Bereits am Freitagnachmittag kam es in den Toggenburger Gemeinden Bütschwil und Ganterschwil zu einem Stromausfall. Eine kräftige Bise hatte einen Defekt an einer 20 000-Volt-Freileitung ausgelöst, was zu einem Kurzschluss führte, wie die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) mitteilten. Vereinzelte Kunden waren gut zweieinhalb Stunden ohne Strom.
Im Grossformat auf dem Videoportal ![]()
(Video: Keystone)
(meg)
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Alle 52 Kommentare





























Habt ihr etwa Geld gewettet?
Die ganze Diskusion ist ähnlich wie diejenige von Börsenspekulanten. Die einen spekulieren auf steigende Kurse (Temperaturen) und die anderen an fallende. Dass dabei die Emotionen hochgehen, weil es um sehr viel geht (um Geld an der Börse resp. um das eigene Weltbild bei der Temperatur) ist nicht erstaunlich.
Es gab vor der Eiszeit schon eine Erderw
Es wurden schon Tiere im sogenanten ewigem Eis gefunden die Gras im Magen haben!
Es ist Februar und kalt.Sensationell
Und ich habe das Gerücht gehört dass es im Juli heiss werden soll (ist aber noch geheim also nicht weitersagen).