Wegen Wintereinbruch

04. Dezember 2012 13:52; Akt: 04.12.2012 16:13 Print

Drei Tage Stau zwischen Moskau und St. Petersburg

Ausharren bei klirrender Kälte, Kochen auf dem Pannenstreifen: Drei Tage lang waren in Russland Hunderte auf der Autobahn eingeschneit. Die Regierung gelobt Besserung beim Winterdienst.

Warme Suppe am Strassenrand und Ausharren bei Minustemperaturen: Zahlreiche russische Fahrzeuglenker standen übers Wochenende in einem Riesenstau zwischen Moskau und St. Petersburg fest. (Quelle: Snack TV)
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Starker Schneefall hatte auf der M10 zwischen Moskau und St. Petersburg, einer der meistbefahrenen Autobahnen Russlands, einen riesigen Stau verursacht. Nach Angaben des Innenministeriums steckten übers Wochenende mehr als 4000 Lastwagen fest. Der Verkehr hat sich erst nach rund drei Tagen im Laufe des Montags normalisiert.

Nach der rund 190 Kilometer langen Autoschlange gelobt die russische Regierung Besserung beim Winterdienst auf den Strassen des Landes: Während des Staus hat es Probleme gegeben, die Auto- und Lastwagenfahrer zu informieren und feststeckende Fahrer mit Getränken und Lebensmitteln zu versorgen.

Die Mitarbeiter der zuständigen Behörden müssten künftig «auf den Strassen arbeiten und nicht in ihren warmen Büros», sagte Katastrophenschutzminister Wladimir Puschkow am Montag bei einer Kabinettssitzung in Moskau. Er fordert, dass die Autobahn richtig vorbereitet wird, da der Winter gerade erst angefangen habe. Der Riesen-Stau sei «eine gute Lehre» für alle beteiligten Behörden. Mittlerweile liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Strecke wieder bei den üblichen 80 Stundenkilometern, wie die Verkehrspolizei mitteilt.

(dga/sda)

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