Winterspecial
Hier finden Sie die interessantesten News und Facts rund um die kalte Jahreszeit. Wo sich die besten Pisten befinden, wo am meisten Schnee liegt oder welche Wintersportarten Sie diese Saison unbedingt ausprobieren sollten.

Wallis und Bern

04. Dezember 2012 08:18; Akt: 04.12.2012 12:30 Print

Schnee und Orkan bringen Chaos und Verletzte

Das winterliche Wetter mit viel Schnee und heftigen Winden hat dem Schweizer Schienen- und Strassenverkehr zugesetzt. Vor allem in den Berner und Walliser Bergen ist die Hölle los.

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In Steg im Wallis sind bis zu 63 cm Schnee gefallen, schreibt Forny am 4. Dezember 2012. Es gefroren auch einige Teiche, wie hier in Cran-Montana. (Foto von Dimitri Baillod) Das wars dann wohl mit den gemütlichen Sommerabenden auf der Terrasse. In Brig schneit es immer noch, schreibt Matjasec Zvonko. Dieser Leserreporter regt sich darüber auf, dass obwohl er die Steuern schnell eingezahlt hat, das Troittoir nicht freigeschaufelt wurde. Die Passanten müssen auf die Strasse ausweichen. (Foto von Lucas Regalo) Über Nacht wurden im Oberwallis die Autos zugeschneit. Das heisst, früher Aufstehen und das Auto freischaufeln. (Bild: Dmonic Andres) Das könnte bei diesen Fahrzeugen etwas länger dauern. (Bild von Dominic Andres) Auch der Bahnverkehr ist stark betroffen. (Foto von Bruno Zaugg) Weisses erwachen in weiten Teilen der Schweiz am 4.12.2012. Schnee fiel in den höheren Lagen und in der Westschweiz ausgiebig. Gemäss Angaben von MeteoNews fielen im Rhonetal beziehungsweise im Zentralwallis bis zu 30 und im Oberwallis bis zu 50 Zentimeter Schnee. Hier Saas Fee. Die Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) musste ihren Betrieb zwischen Fiesch VS und Oberwald VS im Goms sowie zwischen Andermatt UR und Tschamutt GR über den Oberalppass wegen Schneefalls einstellen. Am 3. Dezember 2012 auf dem . Eine traumhafte Winterstimmung auch in BE. Der Sonnenaufgang in FR. Eiskalter Sonnentag auf dem im Kanton Schwyz. Noch einmal der . Weite Teile der Schweiz liegen am 3. Dezember unter einer tiefen Schneeschicht. Mit -9 Grad im waadtländischen sank das Thermometer auf einen neuen Tiefststand. SZ, Blick auf den kleinen und grossen Mythen. Im Mittelland gab es aber nach Angaben von MeteoSchweiz deutliche Temperaturunterschiede. Im Alpenraum hingegen war es bitterkalt. So sank das Thermometer in Ulrichen VS auf -16,4 Grad und in Val Mora auf dem Ofenpass auf -14,1 Grad. Winterwunderland in SG. Am Sonntagvormittag kam es um 11.45 Uhr auf der Kreuzlenstrasse zwischen Oetwil am See und Uetikon-Männedorf zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Dabei wurde eine Person verletzt. Der Lenker musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit und mit einer Ambulanz ins Spital gefahren werden. Als Unfallursache steht die unangepasste Geschwindigkeit im Vordergrund. Die Strasse war zum Unfallzeitpunkt mit Schnee und Matsch bedeckt. In musste am Sonntag, 2. Dezember, ein Abschleppwagen von BernMobil ausrücken, um eine Strasse freizuräumen. Ein Bus kam auf der Strasse ins Rutschen und prallte in den Randstein. Der Lenker eines PKW verlor ebenfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug. Auf der A9 kam es bei zu einem Unfall wegen Neuschnees, in dessen Folge die Autobahn in beiden Richtungen gesperrt werden musste. Ein Rega-Helikopter war im Einsatz. Beim Unfall stiessen mehrere Autos zusammen. Es gab Verletzte. Schneeräumfahrzeuge bei der Unfallstelle auf der A9. Auf der Autobahn beim sind Schneepflüge im Einsatz. Jeder Schneepflug ist gefragt. Ein Autofahrer kam in nicht mehr weiter. Sogar die Polizei musste ihm den Hügel hinauf helfen, berichtet ein Leserreporter. Hoch liegt der Schnee auch in OW. Verschneit präsentiert sich BE am Sonntag. Heftiger Schneefall in auch am Sonntagmittag noch. Bereits 10 Zentimeter Schnee meldet ein Leserreporter aus NW am Sonntagvormittag. Ein eingeschneites Quartier in AG. Schneebedeckte Strassen in . Ein Schneemann von stattlicher Grösse in AG. Geschnatter im kalten Schnee in ZH. Um 10 Uhr morgens ist in diesem Ort im waadtländer Jura noch kein Schneepflug vorbei gekommen. Schnee in . Auch in hats geschneit. Frau Holle in . «Der Tisch ist gedeckt in unserer schönen Schnee-Lounge am », berichtet der Leser-Reporter. Bereits am Donnerstag hat es geschneit. Die Kanti im thurgauischen verschwindet fast im Schnee. Weisse Impression aus ZH. Das tief verschneite BL. «Winter in », schreibt der Leser-Reporter aus dem Zürcher Oberland. Das VD – ein Traum in Weiss. «Der erste Schneemann unserer Nachbarskinder», schreibt die Leser-Reporterin. Nebel und Schnee - AG droht zu verschwinden. Der Weg zum Bahnhof in NE ist heute besonders rutschig. Der Winter hat auch erreicht. Auch LU ist bereit für Weihnachten. Der scheint im Schnee zu versinken. Na dann mal Prost! In ZH bleibt man cool. «Schnee, so weit das Auge reicht», berichtet der Leser-Reporter aus SZ. Guten Morgen, BL. im Emmental BE unter der weissen Schneedecke. In ZH werden die Kinder der Schaukel heute wohl die kalte Schulter zeigen. «Schneebild», schreibt der Leser-Reporter zu diesem Foto. Die weisse Pracht in FR. «Alles weiss - sogar die Hauptstrasse! Und es schneit weiter und weiter... :-)», berichtet Leser-Reporterin Alexandra aus BL. Weihnachtsstimmung in ZH. Der erste Schneemann 2012 in , im Kanton Graubünden. Gebaut von Cindy. Ebenfalls fleissig gebaut wurde in TG. Durch die schwere Schneelast kamen viele Baume zu Fall. Hier zwischen St. Imier und Les Pontins im . Schneebedeckte Strassen gabe es auch in , im Toggenburg. Der Schnee kam auch bis in die Stadt. Hier am . Weisse Dächer in , im Kanton Bern. Etwas mehr Schnee gab es auf dem , im Kanton Schwyz. Weisses ZH. Das schneebedeckte AR in den frühen Morgenstunden. , morgens um halb sechs. Die weisse Pracht ist da: Am Donnerstag, 29. November, hat es fast in der ganzen Schweiz bis ins Flachland geschneit. In türmt sich der Schnee auf dem Bahnhofsgeländer. Drei bis vier Zentimeter hat es auch im freiburgischen . ZH ist weiss. Sogar der Pfadschlitten war schon da. Es flockt auch im sanktgallischen . In hat es schon ordentlich Schnee. Ein Vierbeiner tummelt sich in im Schnee.

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Der Winter schlägt weiterhin erbarmungslos zu: Heftiger Schneefall in Kombination mit Sturmwinden in der Nacht auf Dienstag führte in höher gelegenen Gebieten zu Unterbrüchen im Schienenverkehr. Vor allem das Wallis wurde mit reichlich Schnee eingedeckt.

Gemäss Angaben von SF Meteo gab es im Lötschental 61 Zentimeter Neuschnee. Auch das Goms und das Unterwallis liegen unter einer dicken Schneedecke. So verzeichneten Ulrichen 50 Zentimeter und Evolène 35 Zentimeter Neuschnee.

Weiter im Osten waren die Schneemengen nicht ganz so üppig. In Andermatt UR gab es 31 Zentimeter Neuschnee, in Chur waren es noch 10 Zentimeter. Im ganzen Alpenraum und auch im Jura ist die Lawinengefahr gemäss Schnee- und Lawinenforschungsinstitut erheblich.

Dazu wurden in höheren Lagen Orkanböen registriert. Auf dem Säntis erreichte die stärkste Böe einen Wert von 138 Kilometern pro Stunde. Auch auf dem Pilatus mit 132, auf dem La Dôle mit 121 und auf dem Chasseral mit 117 Kilometern pro Stunde reichte es für Orkanböen.

Behinderungen auf Strasse und Schiene

Die Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) musste ihren Betrieb zwischen Fiesch VS und Oberwald VS im Goms bis um 9 Uhr morgens einstellen. Die Strecke zwischen Andermatt und Tschamutt GR über den Oberalppass bleibt wegen Schneefalls und Lawinengefahr bis auf weiteres gesperrt.

Schneeverwehungen infolge eines Sturms hatten bis 10 Uhr auch den Betrieb der Jungfraubahnen zwischen der Kleinen Scheidegg und dem Jungfraujoch lahmgelegt. Die Züge verkehren seitdem wieder normal. Ebenfalls behoben wurde unterdessen ein technisches Problem bei der Bergbahn Lauterbrunnen-Mürren (BLM).

Die winterlichen Strassenverhältnisse haben auch viele Autofahrer in der Schweiz überfordert. Der Kantonspolizei Bern wurden zwischen Montagabend bis Dienstagmittag rund fünfzig Verkehrsunfälle gemeldet. Dabei wurden sieben Personen verletzt, wie Mediensprecher Andreas Hofmann auf Anfrage sagte. Auch im Kanton Solothurn kam es seit Montag zu über einem Dutzend Unfällen auf verschneiten Strassen.

Warmfront im Norden

In weiten Teilen der Schweiz stieg die Schneefallgrenze am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag wegen einer Warmfront - im Jura und an den nördlichen Voralpen auf 900 bis 1400 Meter, im Berner Oberland kurzfristig sogar gegen rund 1800 Meter. Im Mittelland wurde es gleichzeitig immer milder. Die Temperaturen stiegen mit kräftigem Südwest- bis Westwind auf Werte bis 9,4 Grad, so gemessen in Le Bouveret VS am Genfersee.

Mit der Kaltfront, die die Schweiz gemäss SF Meteo am Dienstagnachmittag erreicht, gehen auch im Flachland die Temperaturen wieder zurück. Bis am Abend fällt Schnee wieder an vielen Orten bis in tiefe Lagen. Auch in den kommenden Tagen bleibt es winterlich mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und verbreiteten Schneeschauern.

(sda)


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Autofahrerin am 04.12.2012 15:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    wie wäre es mal rechtzeitig die strassen frei zu mache??? Gestern wurde in aargau kaum die strassen frei gemacht...& dann fragt man sich wieso es unfälle gibt?

  • Peter Müller am 04.12.2012 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Easy

    Der Punkt ist einfach, dass der Takt extrem eng ist. Es gibt A) zuwenig Aufräumkolonnen B) zuwenig Zeit um das Netz intakt zu behalten. Früher oder bei der Rätischen Bahn waren/ sind die Voraussetzungen anders. Die SBB kalkulieren diese einzelnen "Schneegewitter" Tage einfach ein. Unverzeihlich ist das Chaos im Individualverkehr. Dort gibt es echt keine Entschuldigung.

  • Realist am 04.12.2012 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Der Schnee kahm sehr überraschend....

    im Dezember...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Henry am 04.12.2012 17:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was soll dieser Mist 

    In den Berner Alpen ist die Hölle los ...... So. Ein Quatsch, es ist einfach nur Winter wie immer und es schneit ein wenig. Immer diese Panikmache.

  • Nala L. am 04.12.2012 16:53 Report Diesen Beitrag melden

    Winter!

    Erst jammern alle, es sei im November zu warm, und kaum fällt ein bisschen Schnee, heulen alle deswegen. Hey, immerhin fahren noch Züge, die Post wird noch verteilt und die Läden haben noch geöffnet. Also können die paar Minuten Verspätung nicht so schlimm sein. Andernorts wäre man komplett eingeschneit. (z.b. gewisse Orte im Oberland, die per ÖV nicht erreichbar sind). Also geniesst den Schnee, fahrt langsam und vorsichtig und hört auf zu jammern ;)

  • Autofahrerin am 04.12.2012 15:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    wie wäre es mal rechtzeitig die strassen frei zu mache??? Gestern wurde in aargau kaum die strassen frei gemacht...& dann fragt man sich wieso es unfälle gibt?

  • Flocki Luzern 4,12,12 am 04.12.2012 14:13 Report Diesen Beitrag melden

    Schnee-Caos

    Wer weiß wider mal einen Richtigen Winter oder Grüne Weinachte?Jetzt fängt es an zu Flocken.Nebenan setzt die Gärtnerei jung Bäumchen in die gefrorene Erde,ob die das überstehen?

  • P Dave am 04.12.2012 13:24 Report Diesen Beitrag melden

    Wording in Schlagzeilen übertrieben...

    "Hölle los / Chaos und Verletzte..." Wieso werden ständig solche Superlativen für normale Winterschlagzeilen bzw. ganz normale Winterwetter-Kapriolen benutzt? Was schreibt man, wenn wirklich mal etwas ganz schlimmes passiert?

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