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Es wird wärmer
13. Februar 2012 15:24; Akt: 13.02.2012 15:26 Print
Tauwetter verdirbt Eis-Fans die Party
von A. Hirschberg - Das Eislaufen auf den Seen ist zwar noch möglich. Ab Mittwoch ist der Spass aber wegen starkem Schneefall und Plusgraden wohl vorbei. Im Pfäffikersee klafft bereits ein grosser Riss.
Kurz nach 13 Uhr hat es geknackt und geknallt, dann quoll das Wasser des Pfäffikersees am Montag bereits über die dicke Eisschicht. «Es gab einen 200 Meter langen Riss», berichtet Leser-Reporterin Suzanne Kolb. Das Eis riss entlang dem Ufer in der Nähe des Restaurant L’AQ auf. Noch am Morgen konnten Schlittschuhläufer über den roten Teppich aufs Eis, nun schwimmt er im Wasser.
Bildstrecken Erste Seen frieren zuAlle Welt kennt Versoix GE Video
Eis am Genfersee
Die Schweiz friert zu
Eine Gefahr besteht gemäss Eismeister Peter Hauser allerdings nicht: «Wir haben den Teil weiträumig abgesperrt, der Rest des Sees ist stabil.» Wer aufs Eis will, muss sich einen anderen Zugang suchen, kann aber den Eisspass weiterhin geniessen – noch. Der Riss ist ein erstes Anzeichen dafür, dass es wärmer wird, sagt Peter Hauser. In der Nacht auf Montag sei die Temperatur bei – 14 Grad gelegen, nun sei sie bei -4 Grad. «Das Eis dehnt sich bei der Erwärmung aus und bricht.» Wie lange das Eis noch begehbar bleibt, sei unklar. «Wir prüfen am Dienstag nochmals die Lage», so Hauser weiter.
Westwinde bringen Schnee und Wärme
In der Nacht auf Montag wurden überall auf der Alpennordseite noch zweistellige Minustemperaturen gemessen. Minus 15 Grad waren es in Bern, Winterthur und Schaffhausen. In Samedan fiel das Thermometer auf minus 27 Grad. Doch gemäss Meteorologen dürfte dies die letzte sibirische Nacht in diesem Winter gewesen sein. Dank einer Wetteränderung wehen die Winde ab Dienstagabend statt aus dem sibirischen Osten vom atlantischen Westen her.
Der Wind vom Atlantik bringt nebst wärmeren Temperaturen auch viel Feuchtigkeit. Kräftiger Schneefall macht den Freunden der blanken Kufen am Mittwoch darum wohl endgültig einen Strich durch die Rechnung. «Ab Mittwoch wird es sicher kritisch auf den gefrorenen Seen», sagt Reto Vögeli von Meteonews. Die steigenden Temperaturen und das Gewicht des vielen Schnees könnten zu einer Destabilisierung der Eisflächen führen, befürchtet der Meteorologe.
Schwierige Verkehrslage am Mittwoch
Die Kantonspolizei Zürich, die täglich ein Eisbulletin erstellt, will keine Prognosen machen. «Wir beurteilen die Lage jeden Morgen aufs Neue. Über die Situation für Mittwoch äussern wir uns, wenn es so weit ist», sagt Mediensprecher Martin Sorg.
Meteorologe Reto Vögeli rät nicht nur, das Eis in den nächsten 30 Stunden nochmals ausgiebig zu geniessen. Er warnt auch vor Autofahrten am Mittwoch: «Kräftige Schneefälle und Temperaturen um den Gefrierpunkt können zu glatten Strassen und einer schwierigen Verkehrslage führen.»
Schnee fällt auch noch am Donnerstag ein wenig, doch dann wird es trockener und noch etwas wärmer. Die Höchst-Temperaturen sollen am Freitag und Samstag bei Sonne und Wolken vier bis fünf Grad erreichen. Auf Sonntag erwarten die Meteorologen eine weitere Störung mit Schnee oder Regen.
(Mitarbeit: Amir Mustedanagic)
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Alle 9 Kommentare





























Endlich
Sorry, aber endlich wird's es weniger kalt...:D
Herzlichen Dank
Herzlichen Dank allen Beteiligten, Helfern, Feuerwehrleuten, Polizisten, Security's,Sanitätern, ect. ect. die den tollen Event der Seegfrörni möglich machten und allen Leuten viel Freude bereiteten. Danke, danke, danke. (-:
Bin froh wenns wärmer wird
Ich gönne zwar jedem seinen Spass auf dem Eis, aber ich gebe auch zu, dass ich froh bin wenns wärmer wird. Lieber einen Meter Schnee als diese grauenhafte Kälte.