Es wird wärmer

13. Februar 2012 15:24; Akt: 13.02.2012 15:26 Print

Tauwetter verdirbt Eis-Fans die PartyTauwetter verdirbt Eis-Fans die Party

von A. Hirschberg - Das Eislaufen auf den Seen ist zwar noch möglich. Ab Mittwoch ist der Spass aber wegen starkem Schneefall und Plusgraden wohl vorbei. Im Pfäffikersee klafft bereits ein grosser Riss.

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Ab Mittwoch 15. Februar 2012 mittags ist auch ein Teil des Greifensees begehbar. Die Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren. Hier wird eine Einstiegsstelle vorbereitet. Ab auf den See. Am Freitag wird entschieden, ob der Greifensee auch am Wochenende offen bleibt. Bröckelnder Spass: In Pfäffikon hat die dicke Eisschicht auf dem See am Montag einen ersten grossen Riss erhalten. Der 200 Meter lange Spalt ist auf den Temperatur-Anstieg von -14 Grad auf -4 Grad zurückzuführen, wie der Eismeister sagte. Der rote Teppich ist zwar feucht geworden, der See aber noch nicht gesperrt. Die Uferregion muss gemieden werden, das Eis auf dem See sei aber weiterhin stabil, sagte der Eismeister. Die Meteorologen versprechen allerdings keine gute Aussichten: Ab Mittwoch soll es wärmer werden und auch starker Schneefall einsetzen - eine zusätzliche Last für den See. Noch am Sonntag glitten in der gesamten Schweiz zahlreiche Eisfans über die Seen. «Hier hat es ja mehr Leute als im Sommer», staunt unser Leser-Reporter in Marin am Neuenburgersee. Wunderschöne Stimmung am Neuenburgersee. Die Kleine war das erste Mal in ihrem Leben auf einem See. Hoppala! Das üben wir nochmals... ;-) Und noch einer, der Stéphane Lambiel und Sarah Meier nacheifert. Auf dem Lac des Brenets im Kanton Neuenburg wurde fleissig die Biellmann-Pirouette geübt... Zugefrorener Hüttwilersee im Kanton Thurgau. Leser-Reporter Andreas Schoch hat das Bild mit einem Oktokopter aufgenommen. Zugefroren waren am Sonntag nicht nur Seen: Spaziergänger auf dem Rhein bei Rheinau. Schön, aber auch sehr kalt war es auf dem Lac de Joux. Zum sonntäglichen Vergnügen gehört auch Schlittschuhlaufen, bei Rheinau. Die Alte Aare in Büren a. A. ist begehbar, yupee! Zahlreiche Sonntagsausflügler lockte der Pfäffikersee im Zürcher Oberland an. Spass auf dem Burgäschisee im Solothurnischen. Der Spielplatz war der See: Burgäschisee bei Aeschi (SO). Der Türlersee mit schwarzem Eis. Was brauchts mehr als Schlittschuhe und Natur: Der Türlersee, Kanton Zürich. Grosser Spass am Äschisee Schlittschuhläufer im Zürcher Unterland. Der Leser-Reporter schreibt von einem Geheimtipp und verrät den Namen des Gewässers nicht. Der Mauensee bei Sursee im Kanton Luzern, wo es laut Leser-Reporter auch Kaffee zum Aufwärmen gab. Eisbedeckt ist auch der Lauerzersee im Kanton Schwyz. Das Eis auf dem Lauerzersee. Zumindest in Ufernähe ist auch der Neuenburgersee bei Yverdon zugefroren. Ein vereister Schiffssteg am Bielersee bei Le Landeron. Der Hafen von Yvonand am Neuenburgersee. Schnee und Eis bei Yvonand sehen aus wie eine Mondlandschaft, schreibt ein Leser-Reporter. Der Bodensee bei Arbon (TG). Es braucht keinen grossen See, um Spass zu haben. Weiher in einem Park bei Liebefeld. Eis auf der Sense. Diese Seepromenade war in den letzten Tagen weltweit in den Medien dank vereisten Autos: Versoix am Genfersee Seegfrörni in der Schweiz: Diverse Seen und Flüsse konnten am Samstag, 11.2.2012 freigegeben werden. Auf der Sense direkt unter der Schwarzwasserbrücke trainieren diese vier Jungs für ihr nächstes Eishockeyspiel. Auf dem Pfäffikersee hat Timo etwas Mühe, den Puck zu finden. Ein Adler überwacht das Geschehen auf dem Burgseeli in Ringgenberg bei Interlaken. In Rapperswil gingen einige Spaziergänger auch nachts auf den See. Die Aare hat sich in Meinisberg in eine spiegelglatte Eisbahn verwandelt. Leser-Reporterin Jana Schütz hat dabei tolle Detailfotos geschossen. Die Natur als Künstlerin. Der Sihlsee lädt im Moment nicht zum Baden ein... Auch der Murtensee präsentiert sich von seiner tiefwinterlichen Seite. Am Lac de Joux herrschten tolle Bedingungen für «Eis-Surfer»... ... genauso wie auf dem Pfäffikersee. Der Pfäffikersee wurde natürlich in erster Linie zum Schlittschulaufen freigegeben. Bereits kurz nach der Eröffnung am Samstagmorgen tummelten sich 100 bis 200 Leute auf dem See. Am Nachmittag waren es dann schon bedeutend mehr. Keiner zu klein, um auf dem Eis zu sein. Gut überwacht: ein Eis-Patrouilleurschaut den Schlittschuhläufern auf die Kufen. ... Am Rande des Sees und in Pfäffikon hat man sich vorbereitet... ...auf den Ansturm von durstigen und ... ...hungrigen Gästen. Einsamer wars am Lago Bianco auf dem Berninapass: Einfach traumhaft, schwärmt der Leserreporter. Recht hat er! Auch im Hafenbecken von Rapperswil durftejavascript:; man aufs Eis. Das nutzte die erste Mannschaft der Rapperswil Jona Lakers zum Training. Es waren viele Zaungäste zugegen,... ...als die Mannschaft auf dem Eis trainierte. Es wurde fleissig gespielt,... ... ...und pausiert. Freude hatte auch Trainer Harry Roggenmoser. Die Lakers posieren zum Gruppenbild auf dem See.

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Kurz nach 13 Uhr hat es geknackt und geknallt, dann quoll das Wasser des Pfäffikersees am Montag bereits über die dicke Eisschicht. «Es gab einen 200 Meter langen Riss», berichtet Leser-Reporterin Suzanne Kolb. Das Eis riss entlang dem Ufer in der Nähe des Restaurant L’AQ auf. Noch am Morgen konnten Schlittschuhläufer über den roten Teppich aufs Eis, nun schwimmt er im Wasser.

Eine Gefahr besteht gemäss Eismeister Peter Hauser allerdings nicht: «Wir haben den Teil weiträumig abgesperrt, der Rest des Sees ist stabil.» Wer aufs Eis will, muss sich einen anderen Zugang suchen, kann aber den Eisspass weiterhin geniessen – noch. Der Riss ist ein erstes Anzeichen dafür, dass es wärmer wird, sagt Peter Hauser. In der Nacht auf Montag sei die Temperatur bei – 14 Grad gelegen, nun sei sie bei -4 Grad. «Das Eis dehnt sich bei der Erwärmung aus und bricht.» Wie lange das Eis noch begehbar bleibt, sei unklar. «Wir prüfen am Dienstag nochmals die Lage», so Hauser weiter.

Westwinde bringen Schnee und Wärme

In der Nacht auf Montag wurden überall auf der Alpennordseite noch zweistellige Minustemperaturen gemessen. Minus 15 Grad waren es in Bern, Winterthur und Schaffhausen. In Samedan fiel das Thermometer auf minus 27 Grad. Doch gemäss Meteorologen dürfte dies die letzte sibirische Nacht in diesem Winter gewesen sein. Dank einer Wetteränderung wehen die Winde ab Dienstagabend statt aus dem sibirischen Osten vom atlantischen Westen her.

Der Wind vom Atlantik bringt nebst wärmeren Temperaturen auch viel Feuchtigkeit. Kräftiger Schneefall macht den Freunden der blanken Kufen am Mittwoch darum wohl endgültig einen Strich durch die Rechnung. «Ab Mittwoch wird es sicher kritisch auf den gefrorenen Seen», sagt Reto Vögeli von Meteonews. Die steigenden Temperaturen und das Gewicht des vielen Schnees könnten zu einer Destabilisierung der Eisflächen führen, befürchtet der Meteorologe.

Schwierige Verkehrslage am Mittwoch

Die Kantonspolizei Zürich, die täglich ein Eisbulletin erstellt, will keine Prognosen machen. «Wir beurteilen die Lage jeden Morgen aufs Neue. Über die Situation für Mittwoch äussern wir uns, wenn es so weit ist», sagt Mediensprecher Martin Sorg.

Meteorologe Reto Vögeli rät nicht nur, das Eis in den nächsten 30 Stunden nochmals ausgiebig zu geniessen. Er warnt auch vor Autofahrten am Mittwoch: «Kräftige Schneefälle und Temperaturen um den Gefrierpunkt können zu glatten Strassen und einer schwierigen Verkehrslage führen.»

Schnee fällt auch noch am Donnerstag ein wenig, doch dann wird es trockener und noch etwas wärmer. Die Höchst-Temperaturen sollen am Freitag und Samstag bei Sonne und Wolken vier bis fünf Grad erreichen. Auf Sonntag erwarten die Meteorologen eine weitere Störung mit Schnee oder Regen.


(Mitarbeit: Amir Mustedanagic)

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  • Mike K. am 13.02.2012 20:19 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich

    Sorry, aber endlich wird's es weniger kalt...:D

  • H.P. Meier am 13.02.2012 20:03 Report Diesen Beitrag melden

    Herzlichen Dank

    Herzlichen Dank allen Beteiligten, Helfern, Feuerwehrleuten, Polizisten, Security's,Sanitätern, ect. ect. die den tollen Event der Seegfrörni möglich machten und allen Leuten viel Freude bereiteten. Danke, danke, danke. (-:

  • Bruno am 13.02.2012 19:29 Report Diesen Beitrag melden

    Bin froh wenns wärmer wird

    Ich gönne zwar jedem seinen Spass auf dem Eis, aber ich gebe auch zu, dass ich froh bin wenns wärmer wird. Lieber einen Meter Schnee als diese grauenhafte Kälte.

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