Nördlich der Alpen ists weiss

02. Dezember 2012 11:03; Akt: 02.12.2012 16:14 Print

Toter nach Unfall auf verschneiter Strasse

Der intensive Schneefall hat in der Schweiz zu zahlreichen Unfällen geführt. Im Kanton Waadt kam bei einer Kollision ein Mann ums Leben. Im Laufe des Montags beginnt es wieder zu schneien.

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In Steg im Wallis sind bis zu 63 cm Schnee gefallen, schreibt Forny am 4. Dezember 2012. Es gefroren auch einige Teiche, wie hier in Cran-Montana. (Foto von Dimitri Baillod) Das wars dann wohl mit den gemütlichen Sommerabenden auf der Terrasse. In Brig schneit es immer noch, schreibt Matjasec Zvonko. Dieser Leserreporter regt sich darüber auf, dass obwohl er die Steuern schnell eingezahlt hat, das Troittoir nicht freigeschaufelt wurde. Die Passanten müssen auf die Strasse ausweichen. (Foto von Lucas Regalo) Über Nacht wurden im Oberwallis die Autos zugeschneit. Das heisst, früher Aufstehen und das Auto freischaufeln. (Bild: Dmonic Andres) Das könnte bei diesen Fahrzeugen etwas länger dauern. (Bild von Dominic Andres) Auch der Bahnverkehr ist stark betroffen. (Foto von Bruno Zaugg) Weisses erwachen in weiten Teilen der Schweiz am 4.12.2012. Schnee fiel in den höheren Lagen und in der Westschweiz ausgiebig. Gemäss Angaben von MeteoNews fielen im Rhonetal beziehungsweise im Zentralwallis bis zu 30 und im Oberwallis bis zu 50 Zentimeter Schnee. Hier Saas Fee. Die Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) musste ihren Betrieb zwischen Fiesch VS und Oberwald VS im Goms sowie zwischen Andermatt UR und Tschamutt GR über den Oberalppass wegen Schneefalls einstellen. Am 3. Dezember 2012 auf dem . Eine traumhafte Winterstimmung auch in BE. Der Sonnenaufgang in FR. Eiskalter Sonnentag auf dem im Kanton Schwyz. Noch einmal der . Weite Teile der Schweiz liegen am 3. Dezember unter einer tiefen Schneeschicht. Mit -9 Grad im waadtländischen sank das Thermometer auf einen neuen Tiefststand. SZ, Blick auf den kleinen und grossen Mythen. Im Mittelland gab es aber nach Angaben von MeteoSchweiz deutliche Temperaturunterschiede. Im Alpenraum hingegen war es bitterkalt. So sank das Thermometer in Ulrichen VS auf -16,4 Grad und in Val Mora auf dem Ofenpass auf -14,1 Grad. Winterwunderland in SG. Am Sonntagvormittag kam es um 11.45 Uhr auf der Kreuzlenstrasse zwischen Oetwil am See und Uetikon-Männedorf zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Dabei wurde eine Person verletzt. Der Lenker musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit und mit einer Ambulanz ins Spital gefahren werden. Als Unfallursache steht die unangepasste Geschwindigkeit im Vordergrund. Die Strasse war zum Unfallzeitpunkt mit Schnee und Matsch bedeckt. In musste am Sonntag, 2. Dezember, ein Abschleppwagen von BernMobil ausrücken, um eine Strasse freizuräumen. Ein Bus kam auf der Strasse ins Rutschen und prallte in den Randstein. Der Lenker eines PKW verlor ebenfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug. Auf der A9 kam es bei zu einem Unfall wegen Neuschnees, in dessen Folge die Autobahn in beiden Richtungen gesperrt werden musste. Ein Rega-Helikopter war im Einsatz. Beim Unfall stiessen mehrere Autos zusammen. Es gab Verletzte. Schneeräumfahrzeuge bei der Unfallstelle auf der A9. Auf der Autobahn beim sind Schneepflüge im Einsatz. Jeder Schneepflug ist gefragt. Ein Autofahrer kam in nicht mehr weiter. Sogar die Polizei musste ihm den Hügel hinauf helfen, berichtet ein Leserreporter. Hoch liegt der Schnee auch in OW. Verschneit präsentiert sich BE am Sonntag. Heftiger Schneefall in auch am Sonntagmittag noch. Bereits 10 Zentimeter Schnee meldet ein Leserreporter aus NW am Sonntagvormittag. Ein eingeschneites Quartier in AG. Schneebedeckte Strassen in . Ein Schneemann von stattlicher Grösse in AG. Geschnatter im kalten Schnee in ZH. Um 10 Uhr morgens ist in diesem Ort im waadtländer Jura noch kein Schneepflug vorbei gekommen. Schnee in . Auch in hats geschneit. Frau Holle in . «Der Tisch ist gedeckt in unserer schönen Schnee-Lounge am », berichtet der Leser-Reporter. Bereits am Donnerstag hat es geschneit. Die Kanti im thurgauischen verschwindet fast im Schnee. Weisse Impression aus ZH. Das tief verschneite BL. «Winter in », schreibt der Leser-Reporter aus dem Zürcher Oberland. Das VD – ein Traum in Weiss. «Der erste Schneemann unserer Nachbarskinder», schreibt die Leser-Reporterin. Nebel und Schnee - AG droht zu verschwinden. Der Weg zum Bahnhof in NE ist heute besonders rutschig. Der Winter hat auch erreicht. Auch LU ist bereit für Weihnachten. Der scheint im Schnee zu versinken. Na dann mal Prost! In ZH bleibt man cool. «Schnee, so weit das Auge reicht», berichtet der Leser-Reporter aus SZ. Guten Morgen, BL. im Emmental BE unter der weissen Schneedecke. In ZH werden die Kinder der Schaukel heute wohl die kalte Schulter zeigen. «Schneebild», schreibt der Leser-Reporter zu diesem Foto. Die weisse Pracht in FR. «Alles weiss - sogar die Hauptstrasse! Und es schneit weiter und weiter... :-)», berichtet Leser-Reporterin Alexandra aus BL. Weihnachtsstimmung in ZH. Der erste Schneemann 2012 in , im Kanton Graubünden. Gebaut von Cindy. Ebenfalls fleissig gebaut wurde in TG. Durch die schwere Schneelast kamen viele Baume zu Fall. Hier zwischen St. Imier und Les Pontins im . Schneebedeckte Strassen gabe es auch in , im Toggenburg. Der Schnee kam auch bis in die Stadt. Hier am . Weisse Dächer in , im Kanton Bern. Etwas mehr Schnee gab es auf dem , im Kanton Schwyz. Weisses ZH. Das schneebedeckte AR in den frühen Morgenstunden. , morgens um halb sechs. Die weisse Pracht ist da: Am Donnerstag, 29. November, hat es fast in der ganzen Schweiz bis ins Flachland geschneit. In türmt sich der Schnee auf dem Bahnhofsgeländer. Drei bis vier Zentimeter hat es auch im freiburgischen . ZH ist weiss. Sogar der Pfadschlitten war schon da. Es flockt auch im sanktgallischen . In hat es schon ordentlich Schnee. Ein Vierbeiner tummelt sich in im Schnee.

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Die Schweiz ist zum Winterbeginn zugeschneit worden. Auf den Strassen führte die weisse Pracht zu zahlreichen Unfällen. Einer endete tödlich. Der Autofahrer kam am Sonntag bei einem Auffahrunfall auf der A9 zwischen Vevey und Chexbres im Kanton Waadt ums Leben. Ein anderer Lenker hatte auf der schneebedeckten Fahrbahn die Herrschaft über sein Fahrzeug verloren war auf dem Pannenstreifen zum Stehen gekommen. Eine Autofahrerin hielt an, um ihm zu helfen.

Ein dritter Autofahrer prallte dann auf die beiden Fahrzeuge. Der rund 30-jährige Italiener verlor dabei sein Leben. Im selben Bereich der A9 kam es gemäss Angaben der Waadtländer Polizei zu jener Zeit zu acht weiteren Unfällen.

Betrunkene prallte gegen Baum

Auch in anderen Kantonen konnte sich die Polizei nicht über zu wenig Arbeit beschweren. Im Aargau verunfallten am Sonntagmorgen zwei Autolenkerinnen unter Alkoholeinfluss. Zunächst verlor eine 23-Jährige kurz nach 9 Uhr zwischen Lieli und Oberwil die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte gegen einen Baum. Ein Atemlufttest ergab, dass sie 1 Promille Alkohol im Blut hatte.

Nur eine halbe Stunde später fuhr eine 36-Jährige auf der A1 gegen die Leitplanke. Sie war mit 1,3 Promille unterwegs. Beide Frauen blieben unverletzt.

Die Aargauer Kantonspolizei registrierte am Sonntagmorgen 25 weitere Unfälle. Im Kanton Basel-Landschaft wurden neun Unfälle gezählt, im Kanton Solothurn etwa zehn. In den meisten Fällen handelte es sich um Selbstunfälle. Verletzt wurde niemand.

Auch der öffentliche Verkehr wurde durch die Schneefälle teilweise beeinträchtigt. Die Zürcher Verkehrsbetriebe VBZ mussten den Betrieb mehrerer Buslinien auf steilen Strecken einstellen. Auch in Bern und Luzern kam es zu kurzzeitigen Behinderungen im Nahverkehr.

Frostige Temperaturen

Pünktlich zum meteorologischen Winterbeginn sind die Temperaturen in der Schweiz am Samstag deutlich gesunken. Am kältesten war es auf der Glattalp im Muotatal, wo das Thermometer unter minus 28 Grad sank.

Am Sonntag machte Schneefall bis in tiefe Lagen den Winteranfang perfekt. Entlang der Voralpen gab es 5 bis 10 Zentimeter Schnee, im Flachland etwa 5 Zentimeter. Am meisten Schnee fiel in den östlichen und zentralen Landesteilen, wie Alexander Giordano von MeteoSchweiz zur SDA sagte.

Am Nachmittag hörte es in den meisten Regionen auf zu schneien. Am Montag ist am Mittag mit neuen Schneefällen zu rechnen - sie beginnen in der Westschweiz und erfassen später weitere Teile des Landes.

Die tiefen Temperaturen und das sonnige Wetter haben jenen Schweizer Skigebieten, die am Samstag ihre Anlagen in Betrieb nahmen, einen Traumstart beschert. Allerdings ist vorerst nur in rund einem Fünftel der knapp 250 Schweizer Skigebiete Wintersport möglich. In den meisten Gebieten beginnt die Wintersaison 2012/2013 erst an den kommenden Wochenenden.

(kub/sda)


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