Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Schneechaos
29. November 2012 06:10; Akt: 29.11.2012 18:06 Print
Zahlreiche Unfälle und Stromausfall
Der Schneefall sorgte für grosse Probleme auf den Schweizer Strassen. Auch der Flugverkehr war vom Wintereinbruch betroffen. Im Kanton Bern fiel sogar der Strom aus.
Der Schneefall macht den Autofahrern das Leben schwer. So ist es im Kanton Luzern innert kurzer Zeit gleich zu elf Unfällen gekommen. Wie die Luzerner Polizei mitteilt, ist dabei eine Person leicht verletzt worden. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.
Bildstrecken Der erste Schnee im Flachland Unfälle im SchneeSchnee im SeptemberHier schneit's am meisten Infografik Der weisse TodSkiausrüstung im Wandel der ZeitWintertipps für AutomobilistenSo entstehen Schneeflocken Viel zu warmer NovemberGeprägt war der November von längeren Föhnphasen. In Buchs stieg die Temperatur zu Beginn des Monats bis auf 21,5 Grad. Der Novemberrekord vom Vorjahr mit 23,1 Grad wurde aber verpasst. Mild war es aber nicht nur in Föhngebieten. Der Südwestwind sorgte auch in der Nordwestschweiz für hohe Temperaturwerte.
Als Folge des Föhns verzeichneten manche Landesteile hohe Windspitzen. Der Südostföhn brachte im Berner Oberland orkanartige Böen und auf dem Jungfraujoch einen Spitzenwert von 133 km/h. In Altdorf UR wurde ein Maximalwert von 103 km/h verzeichnet.
Schneefallgrenze auf 900 Meter
Wegen des starken Schneefalls besteht zudem eine erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3) im ganzen Alpenraum. Laut SF Meteo liegt die Schneefallgrenze im Süden bei 900 Metern in der Leventina und bei 1700 Metern im Engadin.
Auch im Kanton Bern sorgte der Schnee für Probleme. Neben fünf Verkehrsunfällen, bei denen es beim Blechschaden blieb, kam es in der Region Schwarzenburg aufgrund des Schneefalls zu einem Stromausfall.
Im Kanton Schwyz verlor eine 44-jährige Autolenkerin morgens um sieben Uhr in Sattel die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte sie mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilt, wurde die Autofahrerin beim heftigen Aufprall mittelschwer verletzt. Der 19-jährige Mann im anderen Auto blieb beim Unfall unverletzt.
Auch der Flugverkehr war vom Wintereinbruch betroffen. Am Flughafen Zürich fielen 21 Flüge aus, davon 20 der Fluggesellschaft Swiss, wie ein Flughafensprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte.
Ganze Schweiz ist weiss
Mehr Freude am Schnee haben zahlreiche Leser-Reporter, die fleissig Bilder schickten. «Alles weiss - sogar die Hauptstrasse! Und es schneit weiter und weiter», berichtet Leser-Reporterin Alexandra aus Arboldswil in Basel-Land. Ähnlich sieht es in der ganzen Schweiz aus. Starker Schneefall meldet auch Leser-Reportin Barbara Haller am Zürichberg. Und Marianne Hiltbrand freut sich in Baar ZG mit «Wintertime!».
Doch die weisse Pracht bereitet nicht nur Freude. Sie verwandelte auch zahlreiche Strasse in Rutschbahnen. Ein Leser-Reporter war mit dem Auto von Agasul ZH in Richtung Weisslingen ZH unterwegs und berichtet: «Schneller als 30 Stundenkilometer gings nicht, weil man sonst ins Schleudern gekommen wäre.»
Gemäss Meteonews fallen bis zum Abend am Alpennordhang in höheren Lagen nochmals 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee. Im Flachland sollen einige Zentimeter liegen bleiben. Kälte und Schnee haben nun endgültig den Winter eingeläutet. Auch die Temperaturen passen sich dem Winter an. Heute ist es im Flachland noch maximal zwei Grad warm. Am Wochenende bleibt die Temperatur um den Gefrierpunkt.
Grosse Lawinengefahr
Gemäss dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF besteht zurzeit «grosse Lawinengefahr.» Dies gilt von Saas-Fee bis in die Maggiatäler.
Wie in den vergangenen Jahren war der Monat November auch dieses Jahr zu warm. Im Hochgebirge lagen die Temperaturen stellenweise sogar um rund vier Grad höher als im langjährigen Schnitt. In den vergangenen Jahren war es nur im November 2007 kälter als der Referenzwert der Jahre 1961 bis 1990 (siehe Kasten).
Senden Sie uns Ihre Schneebilder an feedback@20minuten.ch
(bat/sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 144 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt




















WARUM NUR?
Jedes Jahr dasselbe BILD. Kaum schneit es sind die Schweizer überfordert. Wenn sowas in Florida passiert, okay, aber wir wissen es immer Jahr für Jahr im voraus. Peinlich oder angeborene Dummheit?
sie lernen es nie
jedes Jahr wen der erste Schnee kommt massenweise Unfälle ..... die einen mit Sommerreifen, die andern keine Ahnung von autofahren, und beim Rest fragt man sich, hat der überhaupt mal eine Autofahrprüfung gemacht .....
Spezialisten
Alle Spezialisten sin unterwegs! Immer wann es schneit! Wünsch euch viel Vergnügen damit! Ich "MUSS" nicht!