SkilehrerInnen-Kalender

03. Februar 2010 19:36; Akt: 03.02.2010 19:55 Print

Fotografen enttäuscht von der SchweizFotografen enttäuscht von der Schweiz

von Felix Burch - Wieder einmal machen uns die Österreicher vor, wie es eigentlich gehen müsste. Während der Schweizer Skilehrerinnen-Kalender per sofort nicht mehr produziert wird, verkauft sich das Pendant aus Österreich besser den je. An den Skilehrerinnen liegt es nicht.

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Schweizer Kalender Fehlanzeige: Dabei würde es an geeigneten Models nicht mangeln.

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Sie haben die gastfreundlicheren Skigebiete, fahren uns kurz vor Olympia im Alpinen Rennzirkus wieder um die Ohren und offenbar gibt es in unserem Nachbarland auch schönere Skilehrerinnen und Skilehrer als bei uns. Einen Skilehrerkalender aus der Schweiz wird es nächstes Jahr nämlich keinen mehr geben. «Obwohl sich die Kalender gut verkauften, haben wir die Produktion eingestellt», sagt Markus Kohler von United-Pictures, welche die Kalender bisher in der Schweiz produzierte. Der Grund sei aber nicht weniger schöne Skiinstruktorinnen als in Österreich. «Wir fanden keine Skigebiete, die bereit waren, hinter der Sache zu stehen und uns Fotoshootings machen liessen», so Kohler. Sobald man das Wort Erotik in den Mund nehme, verwürfen alle die Hände. Die Skigebiete sind also zu konservativ - zu prüde in der Schweiz.

Sogar der Playoboy ist dabei

Solche Probleme kennt Thomas Ebster, Initiator des österreichischen Skilehrer-Kalenders nicht. Seine Produktion ist eine Erfolgsstory: In der neusten Ausgabe des Kalenders liess sich der Weltcup-Star Marco Büchel ablichten und Fotograf war der Society-Prinz Hubertus von Hohenlohe, der selber lange im Weltcupzirkus mitfuhr. Ausserdem konnten die Österreicher den Playboy als Partner gewinnen. Laut den Machern geht der Kalender weg wie warme Semmeln. Skigebiete für Shootings zu finden, ist in Österreich laut Ebster kein Problem und schöne Schweizerinnen, die eine Schneesportler Ausbildung haben und sich ablichten lassen, gebe es auch genug.

Schweizerinnen mit Tomba

Bereits im jetzigen Kalender zeigen drei Schweizerinnen, was sie unter ihrem Skidress tragen und für die Ausgabe 2011, will Ebster noch weiter gehen. «Wir planen Shootings in der Schweiz, natürlich mit Schweizer Girls», so Ebster. Interessierte können sich unter kalendercasting@gmx.at mit einem Ganzkörperbild und einem Portfolio bewerben. Die Aufnahmen sollen im April geschossen werden. Mit von der Partie soll offenbar auch Alberto Tomba, der ehemalige Skistar aus Italien sein.