Strassenverkehr

05. März 2010 17:06; Akt: 15.03.2010 11:08 Print

Der Winter hat es ordentlich krachen lassenDer Winter hat es ordentlich krachen lassen

von Felix Burch - Der harte, kalte und eisige Winter führte nicht nur zu vielen Fussgänger-Stürzen mit Knochenbrüchen, auch auf den Schweizer Strassen ging es diese Saison unfallreicher zu und her. Jetzt liegen erste Schadenzahlen vor.

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Der ungewöhnlich strenge Winter bescherte der Schweiz überdurchschnittlich viele Traumtage in den Bergen sowie den Skigebieten viel Pulverschnee und somit auch Gäste. Im Unterland gab es des Schnee wegens allerdings auch einige Chaostage, an welchen auf der Strasse nichts mehr ging, sich zahlreiche Verkehrsunfälle ereigneten.

Es gab massiv mehr Unfälle diese Saison

«Von Anfang Dezember 2009 bis Mitte Februar 2010 sind bei uns 15 Prozent mehr Verkehrsunfälle gemeldet worden als in einem Durchschnittswinter», sagt Pascal Hollenstein vom Versicherungsriesen Axa-Winterthur. Etwa 16 000-mal krachte es bei Kunden der Versicherung alleine bis jetzt. Grund für den unfallreichen Winter könnten laut Pacal Hollenstein verhältnismässig viele Tage sein, an welchen Neuschnee bis in die Niederungen gefallen ist. Bei der Basler Versicherung bestätigen sich die Zahlen der Axa-Winterthur, wenn auch nicht im selben Ausmass. «Gemäss ersten Schätzungen rechnen wir mit einer leichten Zunahme der Verkehrsunfälle», so Amos Winteler, Leiter Kommunikation. Bei der Zürich Versicherung hingegen heisst es, man habe für diesen Winter bisher keine Auffälligkeiten bemerkt.

Obwohl der TCS Schweiz über keine Zahlen verfügt, sagt Mediensprecher Stephan Müller, der viele Schnee und die oft vereisten Strassen in diesem Winter hätten wohl zu deutlich mehr Blechschaden geführt.

Im Frühling geht es erst richtig los

Dies «freute» die Garagisten, die alle Hände voll zu tun hatten. «Wir können uns diesen Winter nicht über Arbeit beklagen», bestätigt Kurt Ott von der gleichnamigen Spenglerei in Regensdorf. «Wir haben es schon gespürt, es war strenger als in anderen Wintern», so auch Andreas Sahli von der Garage Sahli in Zürich. Und es könnte bald noch mehr werden. Laut Garagisten warten nämlich viele Autofahrer mit einem Besuch in der Werkstatt, bis weit in den Frühling hinein. «Sobald es etwas wärmer wird, wird es noch einmal einen richtigen Schub geben», prophezeit deshalb Sahli.

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  • Kagi am 08.03.2010 13:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wir helfen allen...

    Schnell fahren, drängeln, überholen, zu dicht auffahren, nichtbeherschen, nichtanpassen... kein Problem... wir schneiden auch Sie raus... IHRE FEUERWEHR...

  • avery meier am 07.03.2010 13:03 Report Diesen Beitrag melden

    schleicher

    genauso mühsam sind schleicher die mit 20 km/h bei einem bisschen flaum alles blockieren, die sollen doch gleich zu hause bleiben wenn sie solche angst vor dem schnee haben.

  • Gurksky am 07.03.2010 08:27 Report Diesen Beitrag melden

    dann lasst es krachen

    Es gibt 3 kleine Details die man immer beachten sollte. 1. Mit Licht fahren. 2. immer genügend Abstand zum nächsten Fahrzeug, in der Regel gilt min. 2 Sec. Abstand, dh. auf der Autobahn mit 120 min. 3 weisse Pfosten, denn dann hat man genug Abstand. Aber es ist halt so, Abstand erfordert auch Anstand und der fehlt bei den meisten Verkehrsteilnehmer. 3. Aufmersamkeit auch bei normalen Verkehrsbedingungen. Merke Sehen und gesehen werden dazwischen ist ein grosser Unterschied, denn jemand der mi tLicht fährt wird viel früher gesehen als der ohne Licht, ganz besonders im Rückspiegel.