Winterspecial
Hier finden Sie die interessantesten News und Facts rund um die kalte Jahreszeit. Wo sich die besten Pisten befinden, wo am meisten Schnee liegt oder welche Wintersportarten Sie diese Saison unbedingt ausprobieren sollten.

Neue Verhaltensregeln

13. Dezember 2012 21:58; Akt: 18.12.2012 08:47 Print

So endet die Schlittelpartie nicht im Spital

11'000 Personen verletzen sich in der Schweiz jedes Jahr beim Schlitteln, einige sterben beim Freizeitvergnügen gar. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung hat deshalb neue Verhaltensregeln definiert.

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Den meisten Skifahrern und Snowboardern sind sie ein Begriff: die zehn FIS-Verhaltensregeln. Nun gibt es ab diesem Winter etwas Ähnliches für Schlittler. Denn Schlitteln ist zwar ein beliebter und unkomplizierter Schneesport, aber alles andere als ungefährlich. Immer wieder kommt es zu Schlittelunfällen. Rund 11'000 Personen verletzen sich im Durchschnitt jedes Jahr, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) am Donnerstag mitteilte.

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Obschon die meisten Unfälle relativ glimpflich ausgehen, kommt es gerade bei Erwachsenen immer wieder zu schweren Verletzungen. Auch Todesfälle wurden in den letzten Jahren fast in jedem Winter verzeichnet.

Risiken werden unterschätzt

Eine Studie des Spitals Frutigen in Zusammenarbeit mit dem Universitären Notfallzentrum des Berner Inselspitals kam Anfang Jahr zum Schluss, dass etwa fünf Prozent der Wintersportunfälle Schlittelunfälle sind.

Das Verhalten der Schlittler sei mitentscheidend bei der Vermeidung von Unfällen, betont die bfu in ihrer Mitteilung. Viel zu häufig gingen Schlittler Risiken ein, die sie nicht bewältigen könnten, sei es aus Übermut oder weil sie Gefahren unterschätzten.

Vorbild Skipiste

Die Organisationen Swiss Sliding, bfu und Seilbahnen Schweiz haben nach dem Vorbild der FIS-Verhaltensregeln nun auch Regeln fürs Schlitteln definiert. Diese besagen unter anderem, dass die Schlittler auf andere Rücksicht nehmen müssen, die Geschwindigkeit und Fahrweise dem Können anzupassen haben und nur mit genügend Abstand überholen dürfen.

Die Regeln sind illustriert und werden den Schlittlern in Form von Tafeln am Start der Schlittelwege bekannt gemacht. Manche Bergbahnen verteilen auch entsprechende Flyer.

Die frühen Schneefälle dieses Jahr haben schon viele Schlittelfans ins Freie gelockt. Bereits kam es auch schon zu Unfällen. In Wimmis im Berner Oberland prallte am Mittwoch ein Knabe mit seinem Schlitten in ein Auto und wurde schwer verletzt.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alex Schmidt am 13.12.2012 23:21 Report Diesen Beitrag melden

    bfu und Suva auf dem Thron

    Das nächste: Verhaltensregeln für den Toiletten-Gang. Denn mehr Menschen sterben auf dem Thron wie beim Schlitteln. Aus diesem Grund hat das bfu mit Absprache der Suva neue Verhaltensregeln aufgestellt. 1. Es darf nicht Länger als 10 Minuten gesessen werden, da dadurch die Beine einschlafen können und man sich beim Aufstehen umfallen könnte. 2. Der Maximale Pressdruck muss auf maximal 0.5 bar reduziert werden, da sonst ein Hirnschlag die folge sein könnte. Hab mal den Anfang des neuen Artikels vorbereitet....

  • Fischer am 14.12.2012 06:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vater von Kinder

    der Unterschied zwischen Ski und schlitten ist auch, das der Skifahren jederzeit bremsen kann und so seine fährt kontrollieren kann. jedoch der wo auf dem schicken sitzt nicht. Da gibt es immer wieder Abschnitt auf der Strecke die mit eis oder mit Wellen geschmückt sind. da verliert jeder seine Kontrolle. da nützt es nicht sich an Regel zu halten. ich bin ein guter Skifahren. aber mit meinen Kindern geh ich schlitteln. Sag es immer es ist viel gefährlicher als Skifahren.

  • irfan karago am 14.12.2012 01:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    diese überflüssigen regeln verhindern, dass mensch

    in der badi, im bus, im kino überall stehen ja schilder was man machen darf und was nicht....verhaltensregeln fürs schlitteln? kommt schon man kann nicht überall nur regeln aufstellen. schlitteln ist eine vergnügungssache das nicht umbedingt grosse regeln braucht. regeln automatisieren unseren verhalten! die menschen passen auf sich selbst schon auf, wenn man auf der piste nicht absichtlich auf andere zurast brauchen wir nicht solche nervige unnötige regeln!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mario M. am 14.12.2012 09:35 Report Diesen Beitrag melden

    besser mal die Skigebiete rügen

    an manchen Orten kreuzen die Schlittelwege direkt die Skipisten. wenn da keine Unfälle vorprogrammiert sind. ausserdem finde ich die gefährlichsten Wintersportler die Carver, welche die ganze Piste für sich beanspruchen und denken sie sind die besten Skifahrer weil sie ohne Stöcke fahren können;-)

  • Probleme? am 14.12.2012 09:33 Report Diesen Beitrag melden

    Oh jeeeeee

    Habt Ihr keine anderen Probleme?

  • Hans Nötig am 14.12.2012 08:48 Report Diesen Beitrag melden

    Bierschlitteln

    lol! zum glück steht nichts von "kein alkohol auf dem schlitten" und "rauchen verboten" :D

  • Berner Bär am 14.12.2012 08:35 Report Diesen Beitrag melden

    0,0 Promille

    Auch wenn es eigentlich jedem klar sein sollte: Wer schlittelt, trinkt keinen Alkohol! (Bei Skiunfällen ist leider sehr oft Alkohol im Spiel, da sich der Verursacher oder der Verunfallte zuvor in der Kampftrinkerarena (Skihütte) zuvor einen ordentlichen Pegel angetrunken hat.)

  • Peter Kern am 14.12.2012 07:59 Report Diesen Beitrag melden

    Witzige Bilder

    Die Bilder sind echt witzig, aber wieso bei Bild 12 der Samichlaus ein Sanitäter-Kostüm anhat, bleibt mir ein Rätsel ;-)

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