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Studentenecke
22. November 2011 19:28; Akt: 22.11.2011 19:33 Print
Ein Haufen Arbeit für den Polyball
von Robert Strietzel - Nach Beginn eines Studiums an der ETH ist bald klar, dass man nicht Unmengen an Freizeit zur Verfügung hat.

Robert Strietzel studiert an der ETH Zürich Elektrotechnik und Informationstechnologie im 5. Semester.
Neben Vorlesungen und Übungen müssen Serien gelöst und Praktika vorbereitet werden. Und nach Semesterende geht es dann mit dem Lernen für die Prüfungen los, nach denen nur wenige Tage bleiben, bevor das nächste Semester ansteht. Warum sollte man also die Zeit, die man noch hat, mit ehrenamtlicher Arbeit verbringen, anstatt den Tag mit einem kühlen Bier ausklingen zu lassen?
Der diesjährige Polyball findet am 26. November statt.Dementsprechend skeptisch war ich, als mir ein Freund von der Kosta vorschwärmte. Die Gruppe organisiert den Polyball – einen riesigen Event mit knapp 10 000 Besuchern und 20 Liveacts. Die 25 Kostas, hauptsächlich Studierende von Uni und ETH aus den verschiedensten Fachrichtungen, werden dabei von rund 400 Helfern unterstützt, um für die Deko 500 Quadratmeter Papier mit 650 Kilo Farbe zu bemalen und insgesamt 120 Meter an Bars und 16 Bühnen im ETH-Hauptgebäude zu verteilen.
Klingt nach einem Haufen Arbeit für die man keinen müden Rappen bekommt. «Bin ich ein Workaholic?», habe ich mich gefragt. Sicher nicht! Und doch wurde ich überzeugt: Bei der Kosta kann jeder seine Ideen einbringen und kreativ werden, muss dann aber auch dafür Verantwortung übernehmen. Unterstützung erhält man dabei sowohl von den anderen Kostas als auch von zahlreichen Ehemaligen, die einem dazu noch wertvolle Tipps fürs Studium und das Leben in Zürich geben. Das gemeinsame Umsetzen dieses Projekts stellt einen wunderbaren Ausgleich zum theorielastigen und weniger teamorientierten Studium dar. Und auch das kühle Bier kann eingebunden werden.

























