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18. August 2014 11:01; Akt: 18.08.2014 17:35 Print

Essen ist in aller Munde – als Problem

Vegan ist Trend, Sushi immer noch beliebt. Und Restaurants setzen den Dauer-Diäten währschafte Kost entgegen. Essen ist das Thema. Darum schaut 20 Minuten der Schweiz auf den Teller.

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Die Auswahl ist riesig, die Fragen rund ums Essen sind gross, die Konsumenten teilweise verunsichert. (Bild: Keystone/Christian Beutler)

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Noch nie wurde so viel übers Essen geredet wie heute. Dabei gehts meist nicht um leckere Menüs oder exotische Speisen, sondern um Herkunft, Wirkung und Qualität von Nahrungsmitteln.

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Insgesamt 4391 Teilnehmer

Die Argumente in den Diskussionen sind heftig: Fleisch essen ist Mord, Zucker ist nicht gesund, Fett macht dick und vor zu vielen Kalorien soll eine Ampel auf der Packung warnen. Essen ist in aller Munde: nicht als Nahrung, sondern als Problem.

Heutzutage definieren sich viele Menschen darüber, was sie nicht essen. So arten beispielsweise Diskussionen um veganes Essen fast zur Glaubensfrage aus. Aber auch wer Suhsi isst, wird mit dem Vorwurf der Überfischung konfrontiert.

Essen ist auch politisch

Gleichzeitig wird mit Nahrung auch Politik gemacht. Der Bauernverband hat in Rekordzeit über 140 000 Unterschriften zur Ernährungssicherheit zustande gebracht. Die SVP will ebenfalls mit einer Vorlage die Eigenversorgung der Schweiz sicherstellen.

Richtige respektive falsche Ernährung wird vom Bundesamt für Gesundheit immer wieder thematisiert. Mit Kampagnen für mehr Gemüse und weniger Fett sollen die Bürger sensibilisiert werden.

Hybrid-Food, Functional Food – was kommt noch?

Das Thema Gesundheit im Essen wiederum wird von Nahrungsmittelmultis genutzt, um Functional Food zu verkaufen. So ist ein Joghurt auch ein Mittel, um die Darmaktivität zu fördern. Oder extra beigemengte Vitamine versprechen mehr Vitalität.

Höchste Zeit also, der Schweiz auf den Teller zu schauen. 20 Minuten erklärt die neusten Esstrends, schaut Produzenten auf die Finger und blickt in die Zukunft auf der Menükarte – serviert als Mehrgänger in den nächsten zwei Wochen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • gesunder menschenverstand am 18.08.2014 11:58 Report Diesen Beitrag melden

    doofe umfrage..

    ..wenn man nur 1 auswählen kann! ich bin vegi und esse mehr oder weniger nach dem lustprinzip. ich versuche früchte vorzuziehen, greife aber auch gerne nach der schoggi, baue möglichst viel gemüse in die hauptspeisen ein und bin normalgewichtig. fleisch für meinen partner gibt es nach möglichkeit nur aus der schweiz und auch sonst versuche ich schweizer produkte zu bevorzugen, bin dabei aber preisbewusst und greife auch zu importprodukten, habe aber auch das eine oder andere aus dem eigenen garten oder von verwandten. von diäten halte ich nichts, gesunde ernährung und sport reicht!

  • Andrea am 18.08.2014 12:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Menschenmasterei

    Die ganze Massen- und Mastproduktionen müssen abgeschafft werden..... Esswaren sind schlichtweg zu billig!!! Die Menschen würden sich nicht mehr wahllos vollstopfen sonder mehr auf den Körper hören, wann er Hunger hat.... Schaut euch die fetten Leute an, gibt immer mehr davon. Weniger essen= weniger krank! weniger Depressionen, mehr Lebensfreude und und und... Schlussendlich sogar mehr Geld in der Tasche!!!!

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  • schlufi am 18.08.2014 17:04 Report Diesen Beitrag melden

    Gesundes Essen...

    ... ist ganz einfach! Einfach Lebensmittel kaufen, die nicht verarbeitet sind. Frisches Gemüse, Früchte, Fisch, Fleisch, etc. und selber kochen! Damit macht man schon mal sehr viel richtig - und lebt erst noch günstiger!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • TipTop am 19.08.2014 07:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Schweinefleisch

    Seit Jahren verzichte ich auf Schweinefleisch. Mir schmeckt es nicht und sein Fettanteil ist mir zu hoch.

  • Tom Gerber am 18.08.2014 19:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Seid dankbar.

    ... unser täglich Brot gib uns Heute... Im Anbetracht dessen, dass die halbe Menscheit an Hunger stirbt, sollten wir dankbar sein für das was wir haben. Ich möchte mal wissen wie würden wir uns verhalten, wenn die Lebensmittel knapp wären? würden wir uns gegenseitig weh tun um so ein ungesundes Weissbrot oder eine fettige Wurst zu bekommen? Und was meinen Menschen, die gerade verhungern zu unserer arroganten Diskussion? Bitte seid dankbar.

    • makus am 18.08.2014 20:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      super

      super geschrieben!!!!!!

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  • Fabio Bordelli am 18.08.2014 17:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich bevorzuge flüssiges brot

    Bei mir ist es ein bisschen seltsam. Mein körper verträgt feste nahrung nur mit sehr viel mühe, deshalb frage ich im restaurant meistens nach der kinderkarte! Einen kleinen magen kann es jedoch nicht sein da ich öfters ca. 4-5 liter bier trinke und damit habe ich kein problem! Weiss jemand was das sein kann? War deswegen auch schon beim arzt!

  • schlufi am 18.08.2014 17:04 Report Diesen Beitrag melden

    Gesundes Essen...

    ... ist ganz einfach! Einfach Lebensmittel kaufen, die nicht verarbeitet sind. Frisches Gemüse, Früchte, Fisch, Fleisch, etc. und selber kochen! Damit macht man schon mal sehr viel richtig - und lebt erst noch günstiger!

    • Tìmex am 18.08.2014 20:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      jein

      Grundsätzlich stimme ich Ihnen ja zu. Aber billiger find ichs irgendwie nicht.

    • Mozzarella am 19.08.2014 14:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Günstiger

      Aber sicher ist das billiger, schon leline wenn man Lasagne selber macht und sieht wie viel das gibt und man hat eher genug, als bei gekaufter. Aber sicher ist das billiger!!!

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  • Andrea am 18.08.2014 12:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Menschenmasterei

    Die ganze Massen- und Mastproduktionen müssen abgeschafft werden..... Esswaren sind schlichtweg zu billig!!! Die Menschen würden sich nicht mehr wahllos vollstopfen sonder mehr auf den Körper hören, wann er Hunger hat.... Schaut euch die fetten Leute an, gibt immer mehr davon. Weniger essen= weniger krank! weniger Depressionen, mehr Lebensfreude und und und... Schlussendlich sogar mehr Geld in der Tasche!!!!

    • bob bowman am 18.08.2014 17:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      selbst an nase nehmen

      sie wissen schon, dass gesundes selbst zubereitetes essen günstiger ist als all der fertigfrass?

    • Gleicher Meinung am 18.08.2014 18:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Du triffst den Nagel auf den Kopf

      Den Menschen muss endlich wieder bewusst werden, dass Essen nichts selbstverständliches ist!!! Unser Wohlbefinden hängt in erster Linie von unserer Ernährung ab. Ich krieg ne Kriese, wenn ich täglich damit konfrontiert werde, wie so viele Leute versuchen bei Nahrungsmitteln zu sparen, um sich andere, überflüssige Luxusgüter leisten zu können!!! Gut soll es sein und viel, aber das wichtigste: billig! Wie wars noch vor gut 60 Jahren???

    • Sofie am 18.08.2014 20:44 Report Diesen Beitrag melden

      Bin mir da nicht so sicher...

      Ich kenne sowohl rundere als auch abgemagterte Leute, die an Depressionen leiden. Einen zusammenhang konnte ich nicht feststellen. Auch Ihre Ansichten bezüglich Krankheiten kann ich so nicht bestätigen. Ich bin wesentlich gesünder seit ich etwas mehr auf den Rippen habe...zudem sehe ich nach einer Krankheit nicht mehr aus, als wäre ich gerade aus meiner Gruft gestiegen. Wichtig ist halt einfach, dass man sich genügend Bewegt und mehrheitlich gesund isst - dann lieber etwas mehr als etwas zu wenig.

    • weniger ist mehr am 19.08.2014 01:02 Report Diesen Beitrag melden

      Quatsch

      @Sofie Eben nicht - gesünder ist es eher ein bisschen weniger als etwas mehr zu essen...

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