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Geistiges Handgepäck
18. November 2009 10:31; Akt: 17.11.2009 16:29 Print
Bammel vor einem Baum
In Indien wächst der Zerberusbaum. Besonders gefürchtet werden seine Früchte von jung verheirateten Frauen. Wissen Sie, warum?

Der Zerberusbaum. (Bild: Keystone/AP/Justin Williams/PA)
Am Zerberusbaum, der auch Selbstmordbaum genannt wird, wachsen rote Früchte, deren Samen zerkleinert und süsser oder stark gewürzter Nahrung beigegeben werden. Wer sie isst, stirbt (siehe Info-Box). 75 Prozent der Opfer sind laut wikipedia Frauen, in den meisten Fällen junge Ehefrauen, welche die Erwartungen ihrer Schwiegerfamilie nicht erfüllen können.
Wer mit den Kernen des Zerberusbaumes vergiftet ist, dem wird übel und er bekommt Speichelfluss, Würgreiz, Magendarmbeschwerden, heftiger Durchfall. Darauf fällt man ins Koma und ist nach ca. sechs Stunden tot.Die Früchte des Zerberusbaumes werden für Mord und Selbstmord weitaus öfter genutzt als jede andere Pflanze. Im südindischen Bundesstaat Kerala wurden in den zehn Jahren zwischen 1989 und 1999 mehr als 500 Todesfälle registriert, die eindeutig der Wirkung der Pflanze zugeschrieben wurden. Da man aber das Gift oft nicht nachweisen kann, wird eine hohe Dunkelziffer vermutet.
Quelle: Haus-Buch / Wikipedia
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