Geistiges Handgepäck

20. August 2010 13:30; Akt: 20.08.2010 14:32 Print

Nicht am Start - und doch gewonnenNicht am Start - und doch gewonnen

An den Olympischen Spielen der Antike durften keine Frauen an den Start gehen. Wie ist es dann möglich, dass eine Königstochter in dieser Zeit erste Olympiasiegerin wurde?

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Die Königstochter Kyniska aus Sparta wurde gegen 442 v. Chr. geboren. Sie war eine grosse Liebhaberin von Pferden und vom Pferdesport. Ihre Gespanne liess sie auch bei den Olympischen Spielen laufen.

An den Olympischen Spielen der Antike, die von ca. 776 v. Chr. bis 393 n. Chr alle vier Jahre abgehalten wurden, war es Frauen nicht gestattet, direkt an den Spielen teilzunehmen. Im Gegensatz zu den anderen Sportarten wurden beim Pferdewettrennen nicht die Reiter, welche meist Sklaven waren, sondern die Besitzer der Tiere geehrt. Auf diese Weise wurde Kyniska als zweifache Olympiasiegerin gekürt. Sie gilt als erste bekannte Olympiasiegerin.

Quelle: Die Welt/Wikipedia

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