Bis 2100 wird es bis zu 4,5 Grad wärmer werden. Das wird die Weltmeere bis zu 58 Zentimeter anschwellen lassen. Schuld daran ist der Klimawandel - und der Mensch.
Auch wenn wir heute wieder frieren müssen: In den letzten 1400 Jahren war es nie so warm wie zwischen 1971 und 2000.
Fällt das Thema auf den Klimawandel, nehmen viele Menschen eine Abwehrhaltung ein. Eine neue Initiative der Vereinten Nationen spricht deshalb lieber von erneuerbarer Energie und Energieeffizienz.
Dass der katarische Präsident des Weltklimagipfels den Schlussentscheid eigenmächtig durchsetzte, stösst verschiedenen Parteien sauer auf.
Das Kyoto-Protokoll zur Reduktion der Treibhausgase soll bis 2020 verlängert werden. Die Schweizer Delegation ist mit dem Ergebnis des Weltklimagipfels in Doha nur halb zufrieden.
Der Klimawandel lässt die Gletscher schmelzen: Jedes Jahr verlieren sie zwei bis drei Prozent ihres Volumens. Wo sich die Eiszungen zurückziehen, könnten sich 500 bis 600 neue Seen bilden.
Der Bundesrat will bis im Jahr 2020 die CO2-Abgabe in drei Schritten erhöhen. Umweltschützer kritisieren das Vorhaben. Denn der erste Schritt dahin erfolgt nicht schon 2013, sondern erst ein Jahr später.
Für den Klimaschutz: In hunderten Städten weltweit gingen am Samstagabend die Lichter aus. Auch in vielen Schweizer Städten wurde es dunkel.
Der Berner Energiekonzern BKW präsentiert konkrete Zahlen zum geplanten Stellenabbau. In allen Konzernbereichen und Tochtergesellschaften fallen Arbeitsplätze weg, total sind es 225.
Vögel und Schmetterlinge können mit dem Klimawandel nicht mithalten. Der ideale Lebensraum der Tiere hat sich in Europa schneller nach Norden verschoben als die Tiere mitwandern konnten.
Die UNO-Klimakonferenz in Durban hat den Fahrplan für ein neues globales Klimaschutzabkommen beschlossen. Regierungsvertreter sprachen euphorisch von einem «historischen» Entscheid - Umweltorganisationen sind skeptischer.
Der Streit um das Kyoto-Protokoll ist das Hauptthema an der UNO-Klimakonferenz in Durban. Die Schweiz bemüht sich derweil, Sitz eines neu geschaffenen Fonds für Klimaschutzprojekte zu werden.
Die Temperaturen waren zwar nicht spektakulär hoch dieses Jahr. Trotzdem geht 2011 weltweit als eines der zehn heissesten Jahre in die Annalen ein.
Alles andere als rosig sieht die Zukunft auf der Erde aus: Überschwemmungen, Hitzewellen, Dürren nehmen bis Ende Jahrhundert dramatisch zu.
Die Bemühungen zur Reduzierung des weltweiten CO2-Austosses scheinen nicht zu fruchten. Im Gegenteil: Vergangenes Jahr wurde so viel Kohlendioxid produziert wie noch nie.
Im Himalaya und in den Bergen im Südwesten Chinas schmelzen die 23 488 Gletscher dramatisch schnell weg. Schuld daran sei der Wandel des Klimas, so eine Studie.
Wegen «deutlichem Signal» nach Fukushima: Der Europäische Solarpreis 2011 geht an die vier Bundesrätinnen Micheline Calmy-Rey, Doris Leuthard, Simonetta Sommaruga und Eveline Widmer-Schlumpf.
Auch wenn sofort Massnahmen gegen die Klimaerwärmung ergriffen werden, die Temperaturen in der Schweiz werden steigen. Die Folgen sind dramatisch: mehr Überschwemmungen und lange Trockenperioden.
Der Nationalrat will weiterhin nichts wissen von einer CO2-Abgabe auf Benzin und Diesel. Er hat über die vom Ständerat gewünschte Abgabe gar nicht abgestimmt.
US-Präsident Barack Obama hat eine geplante Verordnung zur Senkung der Ozonwerte gekippt. Damit beugte sich der Präsident dem Druck protestierender Unternehmen und Republikaner.
Der Weltsicherheitsrat ist der Meinung, der Anstieg des Meeresspiegels könnte Auswirkungen auf den Frieden haben. Deutschland hätte sich allerdings eine deutlichere Formulierung gewünscht.
Randolph Schmid, AP - Die Emissionen chinesischer Kohlekraftwerke sollen die Erde nicht erwärmt, sondern kurzfristig abgekühlt haben. Schuld sind Schwefelpartikel.
Als Folge der Erderwärmung könnte der Meeresspiegel einer neuen Studie zufolge innerhalb eines Jahrhunderts um bis zu einen Meter steigen. Mit verheerenden Folgen.
Etwa drei Viertel aller Energie könnte nach einer Studie des Weltklimarates IPCC im Jahr 2050 aus alternativen Quellen stammen. Voraussetzung sind optimale politische Bedingungen und hohe Investitionen für Erneuerbare Energien.
Arnold Schwarzeneggers R20-Gruppe, in der Regionen gemeinsam gegen den Klimawandel kämpfen, lässt sich in Genf nieder. Den Kanton freut's - er übernimmt anfänglich gar die Mietkosten.
Der Treibhausgas-Ausstoss ist in der Schweiz im Jahr 2009 um 1,5 Millionen Tonnen auf 51,85 Millionen Tonnen gesunken. Das hat verschiedene Gründe.
John Heilprin, AP - Die Ozonschicht schützt uns vor schädlichen ultravioletten Strahlen. Über der Arktis ist dieser Schutzschild so durchlässig wie nie zuvor geworden.
Der Import von Agrotreibstoffen soll strenger geregelt werden. Nur was nachhaltig produziert ist, soll gefördert werden. Die Parteien sind gespalten.
In Luzern hat die erste Schweizer Minergie Expo ihre Türen geöffnet. 247 Aussteller zeigen, wie nachhaltig gebaut werden kann. Zudem wird ein neuer Minergie-Standard lanciert.
Im Hinblick auf die 2000-Watt-Gesellschaft wurde der Energieverbrauch von sechs Pionierstädten geprüft. Die Ausgangslage war aber nicht ausgeglichen.
Die japanische Regierung beugt sich dem Druck einflussreicher Wirtschaftsgruppen und verschiebt Pläne für die Zuteilung von Verschmutzungsrechten.
Daniela Karst, SDA - Cancún endet ohne völkerrechtlich verbindliches Abkommen. Für Bruno Oberle, Direktor des Bundesamtes für Umwelt, ist das kein Problem.
Nicole Scharfschwerdt, dapd - In Cancún konnten sich die Staaten auf einen Kompromiss einigen. Nicht wenige Staaten machen dafür auch die mexikanische Aussenministerin Patricia Espinosa verantwortlich.
In einer teilweise dramatischen Nachtsitzung verständigten sich die Teilnehmer der Weltklimakonferenz im mexikanischen Cancún trotz des massiven Protests von Bolivien auf zwei Texte. Der WWF ist zufrieden.
In der abschliessenden Sitzung beim UNO-Klimagipfel in Cancún hat Bolivien seine harte Kritik am Kompromisspapier der Konferenz erneuert und könnte damit den Gipfel scheitern lassen.
Wenige Stunden vor Abschluss des Weltklimagipfels im mexikanischen Cancún schätzt die Schweizer Delegation die Lage als offen ein.
Charles Hanley, dapd - Zwei Themen beherrschen die UN-Klimakonferenz in Cancún: Die Frage nach einem Kyoto-Nachfolge-Abkommen und die Einrichtung eines Klima-Fonds.
Die Verhandlungen auf dem UNO-Klimagipfel in Cancún stecken fest. Japan drohte mit einer Blockade eines neuen Klimaabkommens, wenn es nicht China und andere grosse Verursacher von Treibhausgasen einbezieht.
Viele Haushalte und Dienstleistungsbetriebe wechseln gemäss einer Studie nur zögerlich auf Energiesparlampen.
50 Minister und Delegierte arbeiten in Cancún an den nächsten Schritten gegen die Erderwärmung. Ein Experte sieht den Gipfel skeptisch – und übt Kritik an der EU.
Bundespräsidentin Doris Leuthard hat die Staaten an der UNO-Klimakonferenz in Cancún am Mittwoch zur Zusammenarbeit aufgerufen. Die Klimaveränderung treffe alle.
Der Erfolgsdruck auf dem Klimagipfel in Cancún wächst. Am Mittwoch reist auch Bundespräsidentin Leuthard an die Konferenz.
Charles J. Hanley , AP - Die Verhandlungen an der UN-Weltklimakonferenz in Mexiko laufen nur harzig. Immerhin gelang ein überarbeiteter Entwurf für den geplanten Klimafonds.
Die Jahre 2001 bis 2010 stellen laut der Weltwetterorganisation WMO einen neuen Hitzerekord auf. 2010 gehört zu den heissesten Jahren. Es war in Teilen Westeuropas jedoch eines der kältesten sei 1996.
Das Auto der Zukunft könnte Ameisensäure tanken. Forscher der ETH Lausanne haben herausgefunden, dass sich in dieser Form Wasserstoff einfach und sicher lagern lässt.
Im mexikanischen Cancún hat die zwölftägige UNO-Klimakonferenz begonnen. Sie soll nach dem enttäuschenden Gipfel von Kopenhagen Lösungen gegen die Erderwärmung finden.
Grosse Städte befürworten die Einrichtung von Umweltzonen, die nur von «sauberen» Autos befahren werden dürfen. Die kleineren Städte hingegen bezweifeln den Nutzen.
Die bisherigen Zusagen für die Reduzierung von Treibhausgasen reichen nach Angaben der Vereinten Nationen nicht aus, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu verhindern.
Forscher warnen vor einem neuen Teufelskreis: Aus dem arktischen Eis und dem Permafrost Sibiriens könnten Milliarden Tonnen von Treibhausgasen freigesetzt werden.
Der Klimawandel ist gemäss einer neuen Studie ein alter Hut: Gemäss der Uni Frankfurt gab es bereits vor Millionen von Jahren eine Hitzeperiode – mit positiver Wirkung für den Regenwald.
Der Bestsellerautor Ian McEwan rüffelt die Ökobewegung. Sie sei ein Sammelbecken für «semireligiöse und selbstgeisselnde Triebe». Kernkraft sei das kleinere Übel.
Für weltweite Klimaprogramme können laut den Vereinten Nationen jährlich 100 Milliarden Dollar akquiriert werden. Das Geld soll von Regierungen und von Privaten kommen.
Laut einem hohen UNO-Mitarbeiter machen viele Subventionen, die einer nachhaltigen Entwicklung dienen sollten, wenig Sinn. Insbesondere mit der Landwirtschaftspolitik geht er hart ins Gericht.
Vor dem EU-Klimagipfel ruft die europäische Kommission die EU-Staaten zu grösseren Anstrengungen für den weltweiten Klimaschutz auf.
Der Klimawandel wird laut einer Prognose von US-Klimaforschern in den kommenden Jahrzehnten zu schweren Dürreperioden führen. Europa ist stark davon betroffen.
Ungewöhnliches Schauspiel in Alaska: Zehntausende Walrosse sind an Land gekrochen. Die Gründe dafür sind beunruhigend.
Die Konjunkturspritzen des Bundes wirken sich positiv auf die Förderung erneuerbarer Energien aus: 26 000 Tonnen Heizöl konnten gespart werden.
Der Bund will sogenannte Umweltzonen in Schweizer Städten einrichten. In denen dürfen nur saubere Autos fahren.
Die Reihe der Benzin-Alternativen ist um ein Produkt reicher. Britische Forscher haben sich Whisky-Abfälle vorgenommen.
Die USA haben Brasilien 21 Millionen Dollar Schulden unter der Bedingung erlassen, dass das Geld in den Umweltschutz geht.
Nach mehr als einjährigen Verhandlungen ist das erste umfassende Klimaschutzgesetz in den USA gescheitert.
Der Bundesrat macht einen steuerlichen Aufschlag auf herkömmliches Benzin rückgängig. Bio-Treibstoffe konnten so nicht genügend gefördert werden.
US-Präsident Barack Obama will die Richtlinien für den Schadstoffausstoss und den Benzinverbrauch von Fahrzeugen verschärfen.
Zwischen 1961 und 1990 gab es in Südeuropa alle drei bis fünf Jahre eine Hitzewelle. Das soll sich ändern, prognostizieren ETH-Forscher.
Wenn nicht schnell radikale Massnahmen ergriffen werden, ist die Umwelt so geschädigt, dass sie sich nur schwer oder gar nicht mehr erholen könne. Die UNO schlägt Alarm.
Als sich die Weltelite in Kopenhagen versammelte, um ein Klimaabkommen zu beschliessen, hoffte die Welt vergebens auf eine Einigung. Nun bringen geheime Dokumente Licht ins Dunkel.
Der abgelaufene Monat war nach Berechnungen von US-Klimaforschern weltweit der heisseste März seit Beginn der Aufzeichnungen.
US-Präsident Barack Obama hat «neue Wege» angekündigt, um heimische Energiequellen auszuschöpfen. Im Klartext heisst das: Er will vor den US-Küsten nach Öl und Gas bohren lassen.
Raphael Satter, AP - Haben britische Klimaforscher Daten gefälscht, um den Klimawandel zu übertreiben? Nein, sagt ein Gericht. Doch einzelne Makel bleiben.
Hunderte von Windenergie-Anlagen sind in Planung. Aus Gründen des Landschafts- und Naturschutzes sind viele umstritten. Der Bund will nun dafür sorgen, dass bei der Standortwahl überall die gleichen Kriterien angewendet werden.
Wegen der schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten lassen die Behörden in Südchina immer mehr zusätzliche Brunnen bohren. Ausserdem wollen Experten künstlichen Regen erzeugen.
Auch bei den Investitionen in saubere Energien hat China weltweit die Führung übernommen. Peking gab 2009 fast doppelt so viel dafür aus wie die USA.
Fast 30 Jahre haben Indien und Bangladesch über den Anspruch auf eine kleine Felsinsel gestritten, jetzt hat sich das Problem gelöst.
Der Nationalrat will der Initiative «Für ein gesundes Klima» als indirekten Gegenvorschlag die Totalrevision des CO2-Gesetzes entgegenstellen. Wie die Revision aussieht, weiss der Rat allerdings nicht genau.
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy rührt mit viel Elan die Werbetrommel für die Atomkraftwerke und vergisst dabei nicht, französisches AKW-Knowhow feilzubieten.
Das Auto gehört fast so zu den Italienern wie Pasta. Doch in 170 Gemeinden in Norditalien haben Millionen von Italienern auf ihr Privatauto verzichten müssen. Die Luftverschmutzung war zuvor ins Unerträgliche gestiegen.
Der Bundesrat schliesst sich dem an der Weltklimakonferenz von Kopenhagen ausgehandelten Abkommen an. Er meldet dem Sekretariat der UNO-Klimakonvention, dass die Schweiz den Treibhausgasausstoss bis 2020 um mindestens 20 Prozent senken will.
Der Vorsitzende des Weltklimarates (IPCC), Rajendra Pachauri, gerät immer mehr in die Kritik. Namhafte Klimaforscher verlangen den Rücktritt des Inders. Das IPCC-Büro der Universität Bern wollte sich dieser Forderung jedoch nicht anschliessen.
Die USA sollten einem von Präsident Barack Obama eingesetzten Expertengremium zufolge mehr Geld für umstrittene Biokraftstoffe wie Ethanol ausgeben.
Die Erderwärmung befördert einer US-Studie zufolge das Wachstum von Bäumen in gemässigten Klimazonen. Wärmere Temperaturen, längere Wachstumsperioden und eine höhere Konzentration von Kohlendioxid (CO2) in der Luft liessen dort die Bäume schneller wachsen.
Der Kampf gegen die Erderwärmung und der Umweltschutz haben am Freitag die Diskussionen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos beherrscht. Der mexikanische Präsident Felipe Calderón ist der Meinung, Klimaschutz hänge nur vom Geld ab.
Nach der NASA und der Weltwetterorganisation hat nun auch das Nationale Klimadatenzentrum (NCDC) der USA eine Erwärmung des globalen Klimas bestätigt. Die Nullerjahre waren über ein halbes Grad wärmer als der Durchschnitt im 20. Jahrhundert.
Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) will die Verkehrspolitik zu einem Schlüsselthema dieses Jahrhunderts machen. Um den Ausbau und den Unterhalt der Schieneninfrastruktur zu garantieren, soll künftig die Hälte der Treibstoffsteuern in den ÖV fliessen.
An einem informellen Treffen der EU-Energie und Umweltminister mit den Efta-Amtskollegen in Sevilla hat Bundesrat Moritz Leuenberger die Schweizer CO2-Reduktionsziele bekräftigt. Zudem bestätigte er den Beitrag des Landes an die EU- Anschubfinanzierung für die Entwicklungsländer.
Neuseeland und die USA haben ein Windkraftwerk in der Antarktis in Betrieb genommen, das die wissenschaftlichen Stationen beider Staaten mit Strom versorgen soll.
Für den Klimaschutz sind laut einer Studie die kommenden vier Jahrzehnte entscheidend.
Malcolm Ritter, AP - Der strenge Winter in vielen Gegenden der Erde lässt viele an den Warnungen der Wissenschaft zweifeln, dass Treibhausgase das Klima immer weiter anheizen - zu Unrecht.
In Mittelspanien glüht die Erde: Um einen ungewöhnlichen Torfbrand in dem Nationalpark Las Tablas de Daimiel zu löschen, wird dieser komplett geflutet.
Australien hat das heisseste Jahrzehnt seiner Geschichte erlebt. In den vergangenen zehn Jahren habe die Durchschnittstemperatur bei 22,3 Grad Celsius gelegen.
Das französische Verfassungsgericht hat das Regierungsvorhaben einer CO2-Steuer für Konsumenten gestoppt, mit der Staatschef Nicolas Sarkozy zum Klimaschutz beitragen wollte – im letzten Moment.
Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat seinem Land eine Reduktion des Treibhaus-Ausstosses um mindestens 36 Prozent bis zum Jahr 2020 verordnet. Greenpeace ist damit jedoch nicht zufrieden.
Der Basler SP-Nationalrat Rudolf Rechsteiner hat wegen der Verhaftung eines Schweizer Greenpeace-Aktivisten einen Brief an Aussenministerin Micheline Calmy-Rey geschrieben. Er ruft die Bundesrätin auf, sich für ein rasche Freilassung einzusetzen.
In ungewöhnlich undiplomatischen Worten hat Umweltminister Moritz Leuenberger die Art, wie Dänemark die Verhandlungen am UNO-Klimagipfel organisiert hat, kritisiert.
Der Weltklimagipfel in Kopenhagen hat sich auf einen Minimalkonsens geeinigt. Um sich nicht klar für oder gegen die Erklärung der Regierungschefs aussprechen zu müssen, nahmen die Delegierten diese lediglich «zur Kenntnis». Wie soll die Konferenz gedeutet werden? Für Bundesrat Moritz Leuenberger ist sie ein Erfolg. Keine Freude haben die Umweltorganisationen.
Mit dem Zwei-Grad-Ziel in der Klima-Vereinbarung von Kopenhagen soll die Erderwärmung auf ein «ungefährliches» Niveau beschränkt werden. Der Schweizer Klimaexperte Andreas Fischlin meint, dass auch mit dieser Begrenzung massive Auswirkungen zu erwarten sind, und für den Deutschen Hans von Storch sind die zwei Grad eine rein politische Zahl.
Der Minimal-Kompromiss beim Kopenhagener Klimagipfel stösst auf heftige Kritik: Wegen des Widerstands mehrerer Länder gegen das von 25 führenden Staaten ausgehandelte Papier droht die Konferenz zu scheitern.
Verena Schmitt-Roschmann/AP - Die Welt hat sich bei der Klimakonferenz nur auf einen Minimalkonsens einigen können. Zwar schrieben die Staats- und Regierungschefs das wichtige Zwei-Grad-Ziel fest, das die Erwärmung der Erde in erträglichen Grenzen halten soll. Doch fehlt das Ziel, bis 2050 die Emissionen um 50 Prozent zu senken.
Als einer der ersten Staatschefs hat der russische Präsident Dmitri Medwedew die Klimagespräche in Kopenhagen verlassen. Die Staatschefs müssten die Texte selber schreiben und redigieren, beklagte sich sein Sprecher.
Vor Abschluss der Klimaverhandlungen in Kopenhagen ist das zentrale Ziel einer Begrenzung der Erderwärmung auf weniger als zwei Grad offenbar gesichert. Noch wird aber heftig gefeilscht.
In der turbulenten Endphase der Klimakonferenz hält Bundesrat Moritz Leuenberger Prognosen über den Ausgang für verfrüht. Der Klimagipfel in Kopenhagen schwankt aus seiner Sicht zwischen «Hopenhagen und Flopenhagen».
Der ökologische Fussabdruck ist ein Massstab für die Nachhaltigkeit unseres Lebensstils. Wie viel Boden verbrauchen Sie mit Ihrem Lebensstil?
Der Ausstoss von Kohlendioxid und anderen Spurengasen verstärkt den Treibhauseffekt der Erdatmosphäre. Als Folge erwärmt sich die Erde.
Autos mit Elektroantrieb haben Zukunftspotential.
Sie wissen was ein Treibhausgas ist und halten das Kyoto-Protokoll nicht für das Hofzeremoniell des Tenno? Dann sind Sie hier richtig!
Nicole Winfield, AP - Erosion, Wasserverschmutzung, Verlust der Artenvielfalt: Ein Viertel der Landfläche ist am Serbeln. Doch die Nahrungsproduktion muss wachsen, sonst gibts noch mehr Hunger.
Charles J. Hanley, AP - Was geschieht mit einer Nation, wenn ihr Staatsgebiet verschwindet? Werden ihre Bürger staatenlos? Der Klimawandel stellt Pazifik-Staaten vor grosse Fragen.
Arthur Max, AP - Das erste Mal hat Araceli Bastida Be den Begriff Klimawandel vor zwei Jahren im TV gehört. Danach begann sie zu verstehen, warum sich das Leben in ihrem Maya-Dorf Tabi südlich von Cancún so grundlegend verändert hat.
Gesteinsschichten tief unter dem Schweizer Mittelland eignen sich dafür, das Treibhausgas CO2 zu konservieren. Die Speichertechnik steckt allerdings noch in den Kinderschuhen.
China wird im Westen oft als «Klimasünder» gebrandmarkt. Nicht zu Unrecht, doch es geht auch ganz anders, wie das Beispiel der Provinzstadt Dezhou zeigt.
Die Teilnehmer des Weltklimagipfels haben den mühsam ausgehandelten Kompromiss zur Kenntnis genommen. Die Vereinbarung blieb jedoch weit hinter den Erwartungen zurück.
Kohlendioxid hat auch seine guten Seiten: Eine höhere CO2-Konzentration in der Luft lässt Getreide und andere Nutzpflanzen schneller wachsen. Gleichzeitig verbrauchen sie weniger Wasser.
Am Klimagipfel feilschen Politiker mit Hilfe von Physikern und Ökonomen um ein neues Klimaabkommen. Aber vielleicht könnte die Lösung aus einer ganz anderen Ecke kommen: Wie sieht eigentlich die Philosophie die Antwort auf den Klimawandel?
Audrey McAvoy, AP - Geologen schlagen auf Hawaii Alarm: Die Strände auf den Touristeninseln verschwinden unter anderem wegen des steigenden Meeresspiegels. Eine beunruhigende Aussicht für die Region, die vom Tourismus lebt. Der Kampf scheint verloren zu sein.
Daniel Huber - Nichts dauert ewig. Auch die Dominanz unserer Art auf der Erde wird irgendwann zu Ende gehen. Eine Studie befasst sich mit der Welt nach unserem Abgang. Ein erster Trend zeigt: Die Ratten haben gute Karten.
Das grösste Geheimnis der Schweizer Luftfahrtgeschichte ist gelüftet: In Genf zeigt Pilatus sein erstes Düsenflugzeug seit 50 Jahren. Es kann auf Graspisten landen, ist aber sehr komfortabel ausgestattet.
Zum Saisonende ist für José Mourinho bei Real Madrid Schluss. Wohin treibt es den eigenwilligen Startrainer? Viele Spuren deuten nach London.
Lorena Sauter - Miss-Schweiz-Kandidatin Melanie Seifried verzichtet freiwillig auf die Krone. Gegenüber 20 Minuten packt sie über das «unfaire» Verhalten der Produktionsfirma aus.
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In Deutschland ruht nach der 50. Bundesliga-Saison der Ball. Bis zuletzt haben Exponenten mit ihren lockeren Mundwerken für Lacher gesorgt - eine Sammlung der besten Zitate.
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Natanael (25) hat vergessen, sein Abo in der Muckibude zu kündigen. Damit verlängerte sich seine Mitgliedschaft automatisch um ein Jahr. Ist das rechtens? Kann er sich dagegen wehren?
Cara Delevingne ist das Topmodel der Stunde - und passt damit perfekt ins Beuteschema von Leonardo DiCaprio. Doch die Britin gab dem Superstar in Cannes knallhart einen Korb.
Zum Kinostart des adrenalingeladenen Blockbusters Fast & Furious 6 verlosen 20 Minuten und Alfa ein sportliches Fahrtraining für zwei in Italien.
Manche Bilder sagen mehr als tausend Worte. Bewegte Bilder sowieso. Und die sagen uns ganz deutlich: Die Taylor Swift mag den Justin Bieber nicht.
Im brasilianischen São Paulo haben Nachbarn die filmreife Flucht eines Liebhabers in Unterhosen über einen Balkon gefilmt. Am Schluss musste gar die Feuerwehr ausrücken.
Vroni Fehlmann - Zu viel Alk und Sex: Keine gute Kombination. Die Aids-Hilfe reagiert nun mit einer Kampagne in den Clubs, um den Jugendlichen die Risiken bewusst zu machen.
20 Minuten Friday und Lacoste Live! präsentieren den zweiten Shopping-Event im Live!-Store in Zürich. Gewinnen Sie jetzt exklusive Tickets für Sie und Ihre Begleitung.