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Keine Schädigung
10. Februar 2012 12:39; Akt: 10.02.2012 13:43 Print
Ärzte raten zur Chemo bei Schwangeren
Schwangere Frauen, bei denen Krebs diagnostiziert wird, können sorglos eine Chemotherapie beginnen. Eine neue Studie besagt, dass für das Baby keine Gefahr besteht.
Frauen, die sich während ihrer Schwangerschaft einer Chemotherapie unterziehen müssen, brauchen sich einer Studie zufolge keine Sorgen um die Gesundheit ihres Babys zu machen: Das Kind wird durch eine Chemotherapie nicht geschädigt, fanden Wissenschafter heraus.
Infografik BrustkrebsIhre Studie wurde am Freitag im renommierten Wissenschaftsmagazin «The Lancet Oncology» veröffentlicht. Europäische Krebsspezialisten untersuchten 68 Schwangerschaften, aus denen 70 Kinder hervorgingen.
Im Durchschnitt waren die Frauen in der 18. Woche schwanger, als bei ihnen Krebs diagnostiziert wurde. Die Babys kamen im Durchschnitt in der 36. Schwangerschaftswoche zur Welt.
Kein Hinweis auf Schädigung
Die Wissenschafter untersuchten die Kinder bei der Geburt, im Alter von 18 Monaten und im Alter von entweder fünf, acht, neun, elf, 14 oder 18 Jahren. Geprüft wurden der allgemeine Gesundheitszustand, etwaige Schäden des zentralen Nervensystems, des Herzens oder des Gehörs. Auch die Wahrnehmungs- und andere Geistesfähigkeiten wurden getestet.
Die Spezialisten fanden keinen Hinweis darauf, dass die Kinder durch die Krebsbehandlung geschädigt worden seien, hiess es in der Studie. Frühgeborene hatten geringere kognitive Fähigkeiten, doch dies ist auch ohne Chemotherapie oft der Fall.
«Genauso gut wie anderen Kindern»
«Kindern, die vor der Geburt einer Chemotherapie ausgesetzt waren, geht es genauso gut wie anderen Kindern», unterstrichen die Wissenschafter in ihrer Studie. Sie rieten Ärzten deshalb, bei schwangeren Frauen mit einer Chemotherapie nicht zurückhaltend zu sein.
Auch sollten Ärzte deshalb die Geburt nicht früher einleiten, in der Hoffnung, das Baby so zu schützen. Eine Chemotherapie könne ab der 14. Schwangerschaftswoche verabreicht werden, stellten die Krebsexperten weiter fest.
Weitere Untersuchungen nötig
Die Entbindung sollte so geplant werden, dass sie mindestens drei Wochen nach der letzten Chemotherapie stattfindet, damit sich das Knochenmark erholen kann und um das Risiko einer Blutvergiftung oder schweren Blutung bei Mutter und Kind zu vermeiden.
Eine Chemotherapie sollte demnach auch nicht nach der 35. Schwangerschaftswoche stattfinden, weil dies plötzliche Wehen auslösen könne.
In der Untersuchung wurde kurz darauf verwiesen, dass weitere Untersuchungen zu Langzeitschäden nötig seien. Die Studie wurde von Frederic Amant vom Krebsforschungsinstitut der Katholischen Universität im belgischen Löwen geleitet.
(sda)
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Alle 16 Kommentare






























Ethik
Der Artikel sagt zu wenig aus. Es gibt viele verschiede Arten von Chemo!!! Und wo ist die forschungs Ethik?!?! Chemo an kranken Schwangeren getestet und schauen was passiert?!? Das scheint mir etwas komisch....
@Eliane Stadelmann
Da gebe ich Ihnen recht, der Artikel ist sehr ungenau. So ungenau dass nicht genauer beschrieben wurde unter welchen Umständen diese Studie entstanden ist. Ich gebe Ihnen Recht dass es fragwürdig ist eine Chemo an Schwangeren durchzuführen, jedoch denke ich dass es Situationen gibt in denen es unvermeidlich sein kann und man dieses Risiko eingeht. Wenn diese Studie unter diesen Umständen entstanden ist, dann ist es weitaus weniger tragisch.
Art der Chemo
Also mich würde interessieren welche Art von Chemo hier angewandt wurde (Bestrahlung, mit Medikamenten und stationärem Aufenthalt oder Medikament + Hormon und was es sonst noch für Möglichkeiten gibt...) ? Jede Chemo greift den Körper anders an, daher wäre es spannend gewesen zu wissen welche angewandt wurde... Zumal ich bei der Chemo mit Medikamenten und stationärem Aufenthalt mir als Laie schwer vorstellen kann dass dies keine Schäden am Kind verursacht. Zumal der Eingriff starke Einwirkungen auf den Körper hat und somit indirekt auch auf das ungeborene Kind (Übertragung via Nabelschnur)
Klasse
Die schreiben von Chemo und nicht von Hormontherapie und Bestrahlung und wenn man es genau liest schreben sie nicht unschädlich sondern nicht schlechter als unbehandelt.
westlichen Schulmedizin
Traurig und sehr bedenklich in welche Richtung unser Gesundheitswesen uns leitet. Chemotherapie ist keine Lösung. Aber es Läst sich wahnsinnig Geld damit machen.
@ ching chong
Ich vermute dass Sie keine qualifizierte Aussage hierzu machen können wenn Sie behaupten dass eine Chemotherapie nicht hilft. Zudem ist der Begriff "Chemotherapie" auch sehr ungenau in der Beschreibung der Art der Chemotherapie...
Du bist sicher Steuerbeamter
und hast für die Bezahlung alternativer Medizin durch die Grundsicherung gestimmt und hast dein tolles Wissen von Herrn Ryke Gerd Hamer?