Cocktail zum Wohl

23. August 2012 18:05; Akt: 24.08.2012 14:20 Print

Sperma macht Frauen gute Laune

Männliches Ejakulat befruchtet Frauen nicht nur – es hebt offenbar auch ihre Stimmung. Eine US-Studie weist nach, dass Samen vor Depressionen schützt. Wir verraten, wie das geht.

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Hier eine Infografik zum Thema Empfängnis.

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Die Wissenschaft entdeckt immer mehr hilfreiche Seiten beim männlichen Lebenssaft: Menschliche Samenflüssigkeit kann offenbar mehr als nur Nachwuchs zeugen. Gerade erst hat eine Studie belegt, dass das kostbare Nass den Zyklus der Frau und somit den Eisprung beeinflussen kann. Nun wollen Forscher von der State University of New York at Albany und der Universität Liverpool auch noch entdeckt haben, dass das Ejakulat – egal, ob oral oder anderweitig eingenommen – vor Depressionen schützt.

Konsequent weitergedacht bedeutet das, dass Frauen, die kein Kondom benutzen, glücklicher sind. Doch das gilt natürlich nur, solange das eigene Leben nicht von Tripper oder Syphilis durchkreuzt oder durch Aids zerstört wird. Die Psychologen Gordon Gallup, Rebecca Burch und Steven Platek hatten zudem gute Gründe für ihre Studie, denn in der Samenflüssigkeit tummelt sich neben (hoffentlich) Millionen von Spermatozoen jede Menge Doping.

Das steckt in «Miraculix' Zaubertrank»

Um den Menschen das Sperma schmackhafter zu machen, hat Mutter Natur auf einen bunten Mix gesetzt. Im Ejakulat konnten nicht nur bekannte Glücksbringer wie Endorphine, sondern auch das weibliche Sexualhormon Estogen und sogar Serotonin und Prolaktin nachgewiesen werden, die antidepressiv wirken. Vasopressin, ein Bruder des Adrenalins, macht der Körperchemie Beine.

Doch damit ist der Cocktail noch nicht fertig: Man nehme eine Prise des Stresshormons Cortisol und füge Dopamin und Noradrenalin hinzu – Neurotransmitter, die sich auch in Amphetaminen wiederfinden. Je ein Schuss des natürlichen Sexualhormons Estron und des Kuschelhormons Oxytocin sorgt für gute, zutrauliche Stimmung beim Menschen. Last but not least sorgt Melatonin dafür, dass wir gut einschlafen.

So lief die Studie ab

Angesichts dieser mirakulösen Mischung fragte sich das Forscher-Trio, ob Frauen, die regelmässig Kondome benutzen oder gar keinen Sex haben, unglücklicher sind. Für ihre Untersuchung haben sie 293 College-Studentinnen erst anonymisiert zu ihrem Sexualleben befragt. Anschliessend machten die Teilnehmerinnen einen einfachen psychologischen Selbsttest, der Beck-Depressions-Inventar heisst. Das Ergebnis haben die Wissenschaftler nun im Fachjournal «Archives of Sexual Behaviour» veröffentlicht.

Demnach weisen Frauen, die keine Kondome benutzen, deutlich weniger Symptome von Depressionen auf als jene, die gelegentlich oder immer mit Pariser verkehren. Und: Zwischen Damen, die keinen Sex haben, und jenen, die auf Nummer sicher gehen, gibt es keinen Unterschied – selbst bei umtriebigen Gummi-Benutzern, so «Medical Daily» über das Ergebnis des Experiments.

(phi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Amra am 26.08.2012 13:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    danke

    also ich schlucke gerne, ich finde eig nicht so toll wie das shmeckt aber halbsache hat mein freud gerne. mann mus nur nicht schmecken und nun schnell runterschlucken *

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  • Nicki am 25.08.2012 21:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gerne

    Spitze!ich blase eh gern;-)

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  • sabbertooth&ice cream sandwitch am 25.08.2012 01:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    geschmack ist gewöhnungssache ;)

    schockierend und dergleich verblüffend die nachricht klingt, aber bitteschön was hat estrogen im sperma verloren? möglicherseise beieinflusst dieser teil den zyklus? heisst das nun, das man zukünftig die samenbanken dicht machen muss, bevor einer auf die idee kommt die stoffe zu extrahieren um daraus drogen zu produzieren ^_^

Die neusten Leser-Kommentare

  • h.Hp am 26.08.2012 21:45 Report Diesen Beitrag melden

    STD's...Catch em' all

    *Hust Hust* HPV

  • Lucie M.G. am 26.08.2012 21:25 Report Diesen Beitrag melden

    Männer bleibt auf dem Boden

    Ihr glaubt doch nicht allen ernstes, dass die Forschung betr. Depressionen ausgerechnet bei den Männlichen Körpersäften ansetzt. Wie sollten sie auch - Frauen und Männer sind beide gleich von dieser Krankheit betroffen. Die haben definitiv andere Interessen und Mittel diese Krankeit zu heilen, beziehungsweise vorzubeugen. Der ganze untenstehende geschriebene "Hafechäs" ist realitäts fern. Darum liebe Männe , kommt zurück auf den Boden...

  • Silvan am 26.08.2012 16:51 Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Worte

    Boah wie die (wie's der Assi Toni sagen würde, lass ich jetzt mal weg) "Frauen" hier abgehen, ist ja amüsant. Es geht nicht um Dominanz, Unterdrückung oder irgendetwas Negatives sonst. Es geht um den Inhalt des männlichen Ejakulats. PUNKT! AUS!

  • jeje am 26.08.2012 15:52 Report Diesen Beitrag melden

    warum ???

    und warum wollen dann mehr als die hälfte der Frauen nicht schlucken

    • olivia am 26.08.2012 23:37 Report Diesen Beitrag melden

      ???häähh??

      schlucks doch mal selber dann weisst du warum es die meisten nicht tun wollen...herrje ist das eine dumme frage!

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  • Amra am 26.08.2012 13:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    danke

    also ich schlucke gerne, ich finde eig nicht so toll wie das shmeckt aber halbsache hat mein freud gerne. mann mus nur nicht schmecken und nun schnell runterschlucken *

    • Steve am 28.08.2012 00:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      yeah!

      So eine Freundin wie dich will ich auch mal :)

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