Schwangerschaft

02. November 2012 12:59; Akt: 02.11.2012 14:05 Print

Stress ist nicht immer schädlich fürs Baby

von Corinne Hodel - Schwangere können Stress nicht neun Monate lang vermeiden. Gut, dass es Faktoren gibt, die das Ungeborene davor schützen.

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Bewusst entspannen und Dauerstress keine Chance geben. (Bild: Keystone)

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Eine Schwangerschaft bedeutet eine grosse Veränderung. So mischt sich in die Vorfreude oft auch Angst vor der neuen Verantwortung.

«Diese zwiespältigen Gefühle können für Schwangere belastend sein», sagt die Psychologin Pearl Ghaemmaghami. Sie untersucht an der Uni Zürich die Auswirkungen von mütterlichem Stress auf das Ungeborene. Ihre Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Stresshormone im Blut der Mutter auf dem Weg zur Plazenta von einem Enzym inaktiviert werden. Das Ungeborene bleibt verschont – zumindest bei kurzzeitigem Stress. «Dieses Ergebnis ist ermutigend», sagt Ghaemmaghami. «Denn Stress lässt sich in gewissen Situationen nicht vermeiden.»

Erst wenn dieser über Monate andauert, kann es unter Umständen zu Komplikationen wie zum Beispiel einer
Frühgeburt kommen.