Künstliche Befruchtung

29. Dezember 2010 16:23; Akt: 29.12.2010 23:43 Print

Drillingsgeburt mit elfjähriger Verspätung

Mehr als ein Jahrzehnt liegt zwischen Ryleighs Geburt und der ihrer Schwestern. Trotzdem sind Megan, Bethany und Ryleigh Drillinge - die moderne Medizin machts möglich.

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Sind jetzt komplett: Familie Shepherd freut sich über den Neuzugang Ryleigh. (Quelle: dailymail.co.uk)

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Wenn man die kleine Ryleigh sieht, glaubt man es kaum - ihre beiden elf Jahre älteren Schwestern sind exakt am selben Tag entstanden. Doch während Megan und Bethany bereits 1998 in den Uterus ihrer Mutter eingepflanzt wurden, sollte Ryleigh noch weitere elf Jahre in eingefrorenem Zustand auf ihre Geburt warten.

Für die 37-jährige Mutter des Dreiergespanns wurde Ryleighs Geburt zum Déjà-vu-Erlebnis: das Baby sah genau so aus, wie ihre beiden Schwestern.

Kinderwunsch blieb zunächst unerfüllt

Bereits über Jahre versuchten Lisa und Adrian Shepherd Nachwuchs zu bekommen. Durch eine Eierstock-Erkrankung blieb der Kinderwunsch aber unerfüllt. Erst eine künstliche Befruchtung sollte 1998 den Traum des Ehepaars wahr machen. Es entstanden 14 Embryos: Zwei wurden in Lisa Shepherds Gebärmutter eingepflanzt, die restlichen zwölf wurden eingefroren. Schwangerschaft und Geburt verliefen ohne Komplikationen. Die Shepherds bekamen Zwillinge.

Alle guten Dinge sind ...

Neun Jahre später dachten Lisa und Adrian über weiteren Familienzuwachs nach: «Wir fragen die Zwillinge, ob sie gerne ein Geschwisterchen hätten und sie waren absolut dafür», erinnert sich Lisa Shepherd im Gespräch mit der britischen Zeitung «Dailymail».

Im Dezember 2009 liess sich die Zwillingsmutter einen der tiefgefrorenen Embryos in die Gebärmutter einpflanzen. Der Plan ging auf. Aus Zwillingen wurden Drillinge - auch wenn man es ihnen auf den ersten Blick nicht ansieht.

(rre)