Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Schweinegrippe
30. Oktober 2009 16:18; Akt: 30.10.2009 16:50 Print
Allergische Reaktion durch Impfung?
Sie bewahrt viele Menschen vor dem Ausbruch der Schweinegrippe. Trotzdem birgt eine Impfung unter gewissen Umständen Risiken: Vor allem Hühnereiweiss-Allergiker sollten vorsichtig sein.
-
Schweinegrippe-Impfung: Antworten auf die wichtigsten Fragen
-
Schweinegrippe: Ab Mitte November wird gespritzt - so läufts ab
-
Pandemie sei Dank: Schweinisch viele Milliarden
-
Ettenhausen TG: Trotz Schweinegrippe: Schule bleibt offen
-
Schweiz: Die Schweinegrippe ist jetzt eine Epidemie
- Dossiers
-
Schweinegrippe
- Was meinen Sie?
-
Schweinegrippe-Impfstoff
Heute morgen war es soweit: Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) liess die Katze aus dem Sack und informierte das teils impfkritische Volk über das bevorstehende Impfprozedere im Kampf gegen die Schweinegrippe.
Schweinegrippe-Impfung: Starke Hühnereiweiss-Allergiker müssen vorsichtig sein.(Bild: Keystone)
Nicht für jeden «das Ei des Kolumbus»
Das Rennen machten bei uns zwei Impfstoffe: Pandemrix und Focetria.
Beide überstanden laut BAG «sehr hohe Sicherheitsanforderungen». Zunächst dürfen chronisch Kranke, Schwangere, Kinder aber auch klinisches Personal den Oberarm hinhalten. Trotz aller Sicherheit - die beiden Impfstoffe haben einen kleinen «Schönheitsfehler», der sich auf bestimmte Personengruppen durchaus negativ auswirken könnte: «Die bei uns zur Zeit erhältlichen Impfstoffe wurden in Eiern gezüchtet - enthalten also Hühnereiweiss. Das könnte unter Umständen eine allergische Reaktion gegen Hühnerweiweiss hervorrufen», meint einer der bekanntesten Immunologen der Schweiz, Prof. Beda Stadler.
Reaktionen bei starken Allergikern
«Selbst Allergiker vertragen den Impfstoff in der Regel gut», meint hingegen Prof. Werner Pichler, Chefarzt der Allergologie am Inselspitel in Bern. Er bestreitet aber nicht, dass eine Impfung für einen besonders starken Hühnereiweiss-Allergiker zum Problem werden kann: «Ist jemand bereits auf geringste Spuren von Hühnereiweiss allergisch, könnte eine unerwünschte Reaktion hervorgerufen werden.»
Wer zu dieser seltenen Gruppe von Allergikern gehört, muss sich noch ein wenig in Geduld üben. Die Zulassung für einen weiteren Impfstoff namens Celtura wird vom Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic derzeit noch geprüft. Die Antigene dieses Vakzins werden nicht in Eiern, sondern auf Zellkulturen gezüchtet.
(rre)

























