Burnout-Syndrom

15. Oktober 2008 10:58; Akt: 15.10.2008 15:47 Print

Ausgebrannt am ArbeitsplatzAusgebrannt am Arbeitsplatz

Im kommenden Jahr entsteht im bündnerischen Susch die erste Burnout-Klinik der Schweiz. Höchste Zeit, denn immer mehr Schweizer leiden unter den Folgen von Stress und dauerhafter Überarbeitung.

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Das Wort «Burnout» ist in den vergangenen Jahrzehnten in unseren Sprachgebrauch eingedrungen. Kein Wunder, denn der tägliche Leistungsdruck, der nicht selten mit Machtkämpfen und Überstunden einher geht, hinterlässt selbst bei Hartgesottenen Spuren: Nach monatelangem oder sogar jahrelangem Dauerrotieren im Job-Hamsterrad sind die Energiespeicher leer. Die Folgen: Erschöpfungszustände, Unruhe, Anspannung und das Gefühl, nie genug leisten zu können. Diese Merkmale können Anzeichen für ein «Burnout-Syndrom» sein.

Dabei lässt sich ein «Burnout» (zu deutsch: «ausgebrannt») laut dem Schweizer Portal «swissburnout.ch» gar nicht so leicht definieren. Umso schwieriger ist es für den Laien herauszufinden, ob er sich nur in einem vorübergehenden Zustand der Überforderung befindet.

Eine solche Überforderung kann - so «swissburnout.ch» - aber auch organische Ursachen haben. Krankheiten wie Diabetes, Schilddrüsenüber- oder unterfunktion sowie organisch bedingte Schlafstörungen können die psychische Belastbarkeit beeinflussen. Werden körperliche Ursachen durch den behandelnden Arzt ausgeschlossen, sollte unbedingt eine psychologische Beratungsstelle aufgesucht werden.

Die Bildstrecke (oben) zeigt einige der möglichen Symptome, die Anzeichen für ein «Burnout» sein können.

rre