Künstliche Befruchtung

04. März 2009 11:29; Akt: 04.03.2009 11:29 Print

Kein Enkelkind vom toten SohnKein Enkelkind vom toten Sohn

Einem älteren Ehepaar aus New York wurde per gerichtlichen Beschluss verweigert, ein Enkelkind aus dem eingefrorenen Sperma ihres verstorbenen Sohnes zu zeugen.

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Erinnerungen und das eingefrorene Sperma: Das ist alles, was den Eltern von Mark Speranza geblieben ist. Speranza erkrankte in den 90er-Jahren an Krebs. Um einer eventuellen Beschädigung seines Erbguts durch Bestrahlungen und Chemotherapie zu entgehen, hinterliess er 1997 sein Sperma bei einem Labor. Er wollte sich die Option einer Vaterschaft offenhalten - falls er den Krebs besiegen sollte. Doch im Januar 1998 hatte er den Kampf gegen die tödliche Krankheit verloren. Auf Speranzas Wunsch hätte das Sperma nach seinem Tod vernichtet werden sollen - eigentlich.

Doch seine Eltern wollten sich damit nicht zufriedengeben: Die Erinnerungen an den eigenen Sohn sollten durch ein Enkelkind weiterleben - gezeugt durch künstliche Befruchtung und ausgetragen durch eine Leihmutter.

Jetzt müssen sich die Eltern damit abfinden, dass ihnen dieser Wunsch verwehrt wird: Wie die Nachrichtenagentur «AP» berichtet, wurde dem Ehepaar das Vorhaben per gerichtlichen Beschluss untersagt.

(rre)