Starke Körperbehaarung

08. Dezember 2011 12:58; Akt: 08.12.2011 14:26 Print

Das Guetzli macht den DamenbartDas Guetzli macht den Damenbart

An einer für Frauen untypischen Körperbehaarung sind nicht immer die Gene schuld. Auch eine zu fettige, süsse Ernährung kann langfristig zu haarigen Problemen führen.

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Sonst zart, hier mal mit Bart (doch der ist zum Glück nicht echt).

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Mehr als die Hälfte aller britischen Frauen ärgert sich über ihre Körperbehaarung. Dieses Ergebnis lässt sich einer Online-Umfrage des in London ansässigen Meinungsforschungs-Instituts Mintel entnehmen, an der insgesamt 2000 Frauen teilgenommen hatten. Im Rahmen der Erhebung belegte der übermässige Wildwuchs an Beinen, Bikini-Zone oder anderen Körperteilen den Platz direkt hinter gewichtsbedingter Unzufriedenheit. Schätzungsweise eine von zehn Frauen leidet unter übermässigem Gesichtshaar- beziehungsweise Körperhaar-Wachstum.

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23 %
48 %
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Die Ursachen für die haarige Bescherung sind vielfältig. «Grund dafür kann eine bestimmte genetische Disposition sein», sagt Rina Davison, Endokrinologin am Whipps Cross University Hospital in London. Die Ärztin ist spezialisiert auf den bei Frauen oft unerwünschten Haarwuchs, den man in der Medizin auch als Hirsutismus bezeichnet.

«Südasiaten und Menschen aus mediterranen Gebieten verfügen in der Regel über stärkeren Haarwuchs als Mittel-, Nordeuropäer oder Menschen mit schwarz-afrikanischen Wurzeln», meint Davison. Doch die Genetik ist nicht immer an ungewollt stark in Erscheinung tretenden Härchen schuld, denn auch eine Mangel-, beziehungsweise Fehlernährung kann die unerwünschte Behaarung begünstigen.

Diabetes und Hirsutismus

Besonders problematisch sind fettige, süsse Speisen wie Kuchen, Guetzli oder andere Leckereien mit einem grossen Anteil an raffiniertem Zucker. Werden diese Nahrungsmittel mit hohem glykämischen Index häufig und in grösseren Mengen genossen, können sie im Körper eine Insulin-Resistenz provozieren. Beim Insulin handelt es sich um das Hormon, das in unserem Organismus den Zuckerhaushalt reguliert. Resistenz bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Hormon seine Wirkung auf die Regulierung des Blutzuckerspiegels verliert. Deshalb produziert der Körper immer mehr Insulin.

Eine drohende Diabetes vom Typ II ist dann nicht das einzige Problem, wie die britische Ernährungsexpertin Marilyn Glenville im Gespräch mit dailymail.co.uk verrät: «Ein erhöhter Insulin-Spiegel kann zu einer vermehrten Ausschüttung von Wachstumsfaktoren führen. Diese wiederum fördern die Produktion von Testosteron, einem männlichen Geschlechtshormon, das das Wachstum von Körperhaaren bei Frauen fördern kann.»

Besonders übergewichtige Frauen laufen deshalb Gefahr, an ungewöhnlich starkem Haarwuchs an Oberschenkeln, der Brust oder anderen Körperteilen zu leiden.

(rre)

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  • Lobi am 09.12.2011 08:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pflege tuts

    Naja...nicht Gerade optimal, aber eine gute Pflege tuts sicher

  • K.L. am 08.12.2011 21:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ernährung...

    Was ist denn nun schlimmer Körperbehaarung oder Diabetes... Was bewegt die Leute wohl eher dazu sich vernünftig zu ernähren...?

  • Sonia Quintans am 08.12.2011 19:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist nicht lustig

    Das ganze ist nicht zum Lachen! Es gibt viele Frauen die wegen diesem Problem Aussenseiter sind, sich immer beobachtet oder hässlich fühlen. Es ist einfach ein Witz darüber zu machen, aber schwer damit zu leben. Mache haben danach sogar psychische probleme.

    • Selma am 08.12.2011 20:17 Report Diesen Beitrag melden

      Wirklich nicht zum Lachen

      Dieses Problem hat mein Leben zerstört. (Bin übrigens schlank und achte auf meine Ernährung.)

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