Medikamenten-Check

18. Januar 2012 09:14; Akt: 18.01.2012 09:47 Print

Es geht auch günstigerEs geht auch günstiger

Als wären Schmerzen nicht schon unangenehm genug: Viele Arzneimittel sorgen aufgrund ihrer Preise zusätzlich für Unbehagen. Dabei muss man nicht immer tief in die Tasche greifen.

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Mit den Augentropfen Opticrom (Sanofi-Aventis) lässt sich eine allergische Bindehautentzündung behandeln. Bis zu 15 Prozent weniger kostenintensiv ist die Behandlung, wenn man zu Allergo Comod (Ursapharm) greift. (pro-generika.ch) Aspirin (Bayer) bewährt sich bei zahlreichen Leiden. Den Wirkstoff Acetylsalicylsäure, der den Tausendsassa Aspirin berühmt machte, bekommt man bis zu 49 Prozent günstiger, wenn man Asa-Tabs von Streuli kauft. (Quelle: pro-generika.ch) Bei Verstopfung bewährt sich der Wirkstoff Bisacodyl, der im Präparat Dulcolax (Boehringer Ingelheim) steckt. Ein Päckli zu 30 Drageés Prontolax (Streuli) ist bis zu 66 Prozent günstiger.(Quelle: pro-generika.ch) ACC eco von Sandoz enthält zehn Granulat-Beutel. Fluimucil (ebenfalls mit dem Wirkstoff Acetylcysteinum, der bei Erkältungen hilft) nur acht. Bezogen auf den einzelnen Beutel ist das erstgenannte Produkt bis zu 25 Prozent günstiger. Aber Vorsicht, nicht immer ist das Original teurer, zumindest wenn man den Informationen von pro-generika.ch Glauben schenkt. Beispiel: Brufen (Wirkstoff Ibuprofen, 30 Tabletten). Das fiebersenkende und schmerzlindernde Mittel kann im 30er-Pack bis zu 38 Prozent billiger sein als Iproben von Mepha, obwohl hier nur 20 Tabletten in der Schachtel stecken. Viele Schmerzen, insbesondere Kopfschmerzen, lassen sich mit Hilfe von Panadol behandeln. Auf pro-generika.de ist zu lesen, dass der selbe Wirkstoff (Paracetamol) des Präparats Acetalgin von Streuli (ebenfalls 60 Tabletten) bis zu 61 Prozent günstiger zu haben ist. Lippenherpes? Lästig! Zum Glück gibt es Salben, die kleine Bläschen am Mund lindern, zum Beispiel Zovirax (Glaxo). Ganze 26 Prozent lassen sich für die 2-Gramm-Tube offenbar einsparen, wenn man in der Apotheke nach der Helvevir Crème von Helvepharm fragt. (Quelle: pro-generika.ch) Wer Rinosedin (Streuli, 0,05 %) kauft, kann im Vergleich zum Schnupfenspray Otrivin (Novartis Consumer, 0,05 %) bis zu 55 Prozent sparen. Nicht nur für die Bronchien, sondern auch fürs Portemonnaie wohltuend sind die Bronchialpastillen von Amavita: Sie sind bis zu 9 Prozent günstiger als das Vergleichspräparat. Zeller-Schlaf-Drageés gibt es unter anderem in einer 20-Stück-Packung. Der selbe Hersteller vertreibt ein ähnliches Produkt (mit Baldrianwurzel und Hopfenzapfen), das in der selben Packungsgrösse bis zu 8 Prozent günstiger ist. (Quelle: pro-generika.ch)

Warum viel bezahlen, wenn es auch günstiger geht?

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Es kratzt im Hals, es brennt im Magen und der Kopf schmerzt: Zeit ist Geld und deshalb bekommen wir in der Apotheke wirksame Medikamente, die uns trotz mehr oder minder grosser Beeinträchtigungen wieder zu kompletter Funktionstüchtigkeit verhelfen.

Was uns dann aber nachhaltig schmerzt, ist der Griff ins Portemonnaie: Viele der Medikamente sind teuer, insbesondere wenn es sich um Originale und nicht um Nachahmerprodukte, sogenannte Generika, handelt. In beiden Präparaten ist derselbe Wirkstoff enthalten, die Preise allerdings klaffen meist weit auseinander. Die Bildstrecke oben zeigt Ihnen, wie viel Sie durch geschickte Produktewahl sparen können.

Hinweis: Da rezeptfreie Medikamente preislich stark variieren, wurde das Sparpotenzial in Prozent angegeben.

(rre)

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  • Peter Frei am 19.01.2012 19:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Noch günstiger im Ausland

    Und noch günstiger geht es in Deutschland, wenn man den Einkauf gut plant.

  • Johnny Johnson am 18.01.2012 22:35 Report Diesen Beitrag melden

    Pepsi vs. Coca Cola

    Die Generikafrage finde ich doch witzig. Ich selbst ziehe immer original Präparate den Generikas vor, auch wenn es etwas teurer sind. Zum Glück benötige ich bisher nicht allzuviele Medis und desweiteren vertraue ich nunmal einem Produkt welches seit Jahrzenten auf dem Markt ist mehr als einem Generikum welches etwas versucht nachzuahmen.

    • zuppi am 19.01.2012 14:22 Report Diesen Beitrag melden

      nicht nachahmen

      nicht der versuch nachzuahmen. der wirkstoff ist identisch!

    • Claudia am 19.01.2012 15:55 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht immer gleich....

      Der Wirkstoff ist identisch. Aber ev. ein Zusatz nicht und dies kann zu Problemen beim Patienten führen. Für mich ist zb. wichtig, dass keine Laktose drin ist. Da kann man nicht unbedingt einfach ein Generika nehmen. Ich bin bei Generikas auch eher vorsichtig und schaue weniger auf den Preis als auf die Inhaltsstoffe neben dem Wirkstoff.

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  • Susanne Hiller am 18.01.2012 20:07 Report Diesen Beitrag melden

    Apotheker-abzocke

    Ich finde es sollte die Pflicht eines Apothekers sein, den Kunden auf die Generika hinzuweisen. So wären die Beratungstaxen wenigstens begründet, was ja äusserst selten der Fall ist das heisst, wir bezahlen meistens für einen Service, den wir gar nicht bekommen.

    • SusannaG. am 19.01.2012 12:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Apotheken

      Apotheken machen mit einer generikum abgabe einen extra gewinn. Das ist also auch im interessen der apotheke.

    • Pharma-Assistentin am 19.01.2012 17:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Na...

      Ja würde jeder so denken. Nur gibt es viele Kunden (mit betonung auf viele), die kein Generika wollen! Als Pharma-Assistentinnen/Apotheketinnen darf man nichts aufzwängen! und Oft sind es die Ärzte, die originale verschreiben und wenn der Name von original zu generika variiert wollen viele kein Generika, weil sie dem nicht vertrauen... Nicht nur Apotheker sind die bösen...

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