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Bundesamt für Gesundheit
08. Februar 2012 17:25; Akt: 08.02.2012 17:36 Print
Grippewelle erfasst die Schweiz
Jetzt ist die Grippe da: Die Zahl der Arztbesuche hat vergangene Woche erstmals den Epidemie-Schwellenwert überschritten. Am häufigsten sind 15- bis 29-Jährige von der Grippe betroffen.
Die Grippewelle hat die Schweiz erfasst: Der Epidemie- Schwellenwert für Arztbesuche wurde in der vergangenen Woche erstmals in der Saison 2011/12 überschritten. Dies teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mit.
Infografik Winterzeit ist GrippezeitLaut BAG-Sprecherin Eva van Beek wurden in der fünften Woche des Jahres 86 Grippeverdachtsfälle auf 100'000 Bewohner gemeldet. Der diesjährige epidemische Schwellenwert liegt bei 67 Verdachtsfällen.
Tessin und Graubünden besonders betroffen
Die Verbreitung von Influenza schwankt jedoch je nach Region stark: Besonders betroffen sind Graubünden und das Tessin sowie der Nordwesten der Schweiz. In allen anderen Gebieten blieb die Zahl der Verdachtsfälle konstant und lag sogar unter dem Schwellenwert.
Am häufigsten sind 15- bis 29-Jährige an Influenza erkrankt. Die meisten anderen Länder in Europa sowie die USA verzeichneten in der vergangenen eine niedrige oder mittelhohe Grippeaktivität, hiess es.
Wie die Grippewelle in der Schweiz weiter verlaufen wird, kann das BAG nicht beurteilen. Der bisherige Verlauf sei vergleichbar mit früheren saisonalen Grippewellen, so van Beek.
Grippe-Epidemie dauert mehrere Wochen
2011 hatte die Grippe-Epidemie rund 13 Wochen gedauert und war erst im März abgeklungen. Auf dem Höhepunkt stieg die Zahl der grippebedingten Arztbesuche auf über 300 pro
Der epidemische Schwellenwert wird jedes Jahr neu berechnet. Dabei werden die Meldung der letzten zehn Grippesaisons berücksichtigt.
Insgesamt 142 Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz nehmen im Rahmen des sogenannten Sentinella-Meldesystems an der Überwachung von Influenza teil. Sie erfassen Woche für Woche Grippeverdachtsfälle und melden diese dem Bund.
(sda)
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Alle 9 Kommentare





























Zugfahrt
Ein Grund, in den nächsten Wochen mit einem sehr frühen Zug zur Arbeit zu gehen. Mag keine Bazillenschleudern im Zug, ganz schlimme Sache! Die SBB müsste Quarantäne-Waggons einführen.. mit Biohazard-Warntafeln. =)
Kein Wunder...
Wundert mich nicht, das zwischen 15-29 jährigen eher ins Bett haut, beobachtet man diese auf der Strasse wie cool sie angezogen sind und sich nur von Redbull und Fastfood ernähren.. Da können ja keine Abwehrstoffe entwickeln...
Nicht alle
Da kannst du aber nicht alle Jugendlichen in den selben Topf schmeissen! Noch lange nicht alle sind so!!!!!
schon wieder?
die wievielte Grippewelle ist das denn schon diesen Winter? Haben sie immer noch übrige Impfungen?