Epidemie

29. Januar 2018 10:47; Akt: 29.01.2018 12:10 Print

Grippewelle in der Schweiz erreicht Höchstwert

Die Grippe breitet sich in der Schweiz weiter aus. Besonders in der Nordwestschweiz steigt die Zahl der Fälle weiter an.

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In der Schweiz grassiert weiter die Grippe. Nachdem in der zweiten Januarwoche der Höchstwert der gemeldeten Fälle erreicht wurde, liegen jetzt wohl so viele Schweizerinnen und Schweizer krank im Bett wie noch nie während dieser Grippesaison.

In den nächsten Wochen dürfte sich die Situation verbessern. Mit 253 neuen Grippe-Fälle pro 100'000 Einwohner liegt die Zahl aber immer noch über der Epidemiegrenze. Trotzdem werde sich die Lage laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) jetzt beruhigen. Das BAG geht von keiner weiteren Steigung mehr aus. «Nur sehr selten gibt es zwei Höchstwerte innerhalb von einer Grippesaison», sagt der BAG-Mediensprecher Adrien Kay gegenüber 20 Minuten.

Steigend ist die Tendenz noch in den Kantonen Aargau und Solothurn sowie beiden Basel. In der Romandie und im Kanton Bern scheint die Grippe auf dem Rückzug zu sein. In den übrigen Kantonen ist der Trend konstant.

In allen Regionen noch weiter verbreitet

«An der Grippe-Situation in der Ostschweiz hat sich in den vergangenen zwei Wochen nicht viel geändert», sagt die St. Galler Kantonsärztin Danuta Reinholz gegenüber dem «St. Galler Tagblatt».

In den meisten Ländern Europas sei der Höhepunkt der laufenden Grippewelle in den vergangenen zwei Wochen erreicht worden, schreibt das BAG.

Die Krankheit ist aber in allen Regionen noch weit verbreitet. Bei Kleinkindern und 5- bis 14-Jährigen sind die Erkrankungsfälle noch steigend.

(fur)