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21. Oktober 2011 14:48; Akt: 22.10.2011 09:56 Print

Je mehr Freunde, desto mehr Hirn?Je mehr Freunde, desto mehr Hirn?

Die Anzahl der verlinkten Personen im Freundes-Netzwerk lässt Rückschlüsse auf die Ausprägung einzelner Gehirnareale zu. Auch über die Sozialkompetenzen sagen die Facebook-Aktivitäten viel aus.

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Wer bei Facebook viele Freunde hat, vereinsamt auch im wirklichen Leben nicht.
(Bild: Colourbox)

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Lässt die Anzahl «Freunde», die ein Facebook-Mitglied über sein Profil sammelt, auf die Grösse gewisser Hirnregionen schliessen? Offenbar entdeckten Wissenschaftler des University College London (UCL) einen direkten Zusammenhang: Je grösser die Zahl der Facebook-Freunde, desto ausgeprägter zeigten sich einzelne Gehirnregionen des jeweiligen Mitglieds. Darüber hinaus gelang es den Wissenschaftlern, mit einem weitläufig verbreiteten Vorurteil aufzuräumen: Wer viele Facebook-Freunde hat, muss im «realen Leben» nicht zwangsläufig auf selbige verzichten - ganz im Gegenteil: Wer auf besonders viele digitale Verbindungen zurückgreifen kann, hat auch mehr «wirkliche» Freunde.

Für ihre Untersuchung analysierten die Wissenschaftler unter der Leitung von Geraint Rees vom UCL Institute of Cognitive Neuroscience Gehirnscans von 125 Studenten, die während der Studie bei Facebook aktiv waren. Diese verglichen die Forscher sowohl mit digitalen als auch mit echten Freunden der Studienteilnehmer.
Dabei zeigte sich, dass die Probanden, die viele Facebook-Freunde hatten, deutlich mehr graue Gehirnsubstanz bei Hirnarealen wie der Amygdala aufwiesen als Teilnehmer, die weniger Freunde nachweisen konnten. In der Amygdala werden unter anderem Prozesse der Gefühlssteuerung verarbeitet.

Mehr Freunde, mehr Hirn?

«Wir konnten feststellen, dass einige Hirnregionen in ihrer Ausprägung mit der Anzahl Freude - ob real oder digital - korrelieren. Jetzt müssen wir noch herausfinden, ob sich diese Strukturen im Laufe der Zeit verändern. Das wiederum könnte uns dabei helfen zu verstehen, ob das Internet unser Gehirn verändern kann», zitiert «medicalnewstoday.com» die erste Autorin der Studie, Ryota Kanai. Die Studie wurde in der Fachpublikation «Proceedings of the Royal Society B» veröffentlicht.

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  • S.w. am 29.10.2011 14:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    :)

    Paris hilton muss dann ja schlauer als einstein sein!!!

  • Emo Ticons am 27.10.2011 17:27 Report Diesen Beitrag melden

    Wir sind nicht alle gleich!

    Es ist mir eigentlich ziemlich egal, was Facebook über mich denkt, wenn ich so und so viele Freunde habe. Ich weiss das ich einen IQ von 127 habe, und das reicht mir. Ich habe nur Facebook die ich gut kenne, und oft mit ihnen auch im realen Leben kontakt habe, oder die ich in meinem 15 Jährigen leben kennengelernt habe, und den Kontakt über Facebook aufrecht erhalten will. O.o

  • Tina am 25.10.2011 10:43 Report Diesen Beitrag melden

    Schwachsinn!!!

    Zumindest ist klar von wem die Studie bezahlt wurde. Aber was ist mit unabhängiger Berichterstattung seitens der (Print-)Medien? Aus und vorbei....oder auch finanziert von...?!?