Mehr Verdachtsfälle

16. Januar 2012 16:19; Akt: 16.01.2012 16:55 Print

Kommt jetzt die grosse Grippewelle?Kommt jetzt die grosse Grippewelle?

Die Schweiz hustet und niest - doch vom epidemischen Influenza-Schwellenwert sind wir laut BAG weit entfernt. Noch, denn offenbar tut sich jetzt etwas an der Grippefront.

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Schon Hippokrates kannte die Tücken der Grippe.

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Die Grippefälle häufen sich. Anders als in den letzten Jahren wurde zwar der Epidemie-Schwellenwert von 67 Verdachtsfällen auf 100 000 Einwohner in der ersten Januarhälfte noch nicht überschritten. Aber die Rate steigt an.

In der zweiten Woche des Jahres lag sie bei 40 Verdachtsfällen, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag mitteilte. Das ist eine Zunahme von gut einem Drittel gegenüber der Vorwoche.

Grippewelle ist in Europa angekommen

Auch in anderen europäischen Ländern werden immer mehr Patientinnen und Patienten positiv auf Influenza getestet. In Spanien sei der Epidemie-Schwellenwert inzwischen überschritten, sagte Daniel Koch, Leiter der Abteilung übertragbare Krankheiten im BAG, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Wie stark die Grippe-Epidemie dieses Jahr ausfällt, lässt sich nach seinen Angaben noch nicht sagen. Dies lasse sich erst abschätzen, wenn der Epidemie-Schwellenwert überschritten sei. Daran, dass es auch dieses Jahr wieder eine Epidemie gibt, zweifelt Koch aber nicht. «Das war immer so, seit wir die Grippe mit dem Sentinella-Meldesystem überwachen», sagte er.

Subtyp A (H3N2) besonders häufig

Daran ändert auch die Grippe-Impfung nichts. Bei einer Durchimpfungsrate von 17 bis 18 Prozent werde die Epidemie nicht spürbar gedämpft, sagte Koch. Wer sich impfen liess, hat aber gute Chancen, dieses Jahr von der Grippe verschont zu bleiben. Laut BAG deckt der Impfstoff die bisher nachgewiesenen Erreger gut ab.

Es handelt sich vorwiegend um den Subtyp A(H3N2). Schweinegrippe-Viren, die der Schweiz letztes Jahr zu schaffen gemacht haben, wurden in Europa bisher kaum festgestellt. 2011 hatte die Grippe-Epidemie rund 13 Wochen gedauert und war erst im März abgeklungen. Auf dem Höhepunkt stieg die Zahl der grippebedingten Arztbesuche auf über 300 pro 100 000 Einwohner.

(sda)

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  • freddy am 16.01.2012 23:17 Report Diesen Beitrag melden

    insider

    dann kommt sie eben... 1. jedes jahr das gleiche 2. man weiss wie man "vorbeugen" kann

  • Dr. Seuss am 16.01.2012 22:03 Report Diesen Beitrag melden

    Grippemärchen

    Hört doch endlich mal auf, jeden Winter mit diesem Grippemärchen zu kommen. Alles nur Panikmache!

  • MacDagobert am 16.01.2012 20:52 Report Diesen Beitrag melden

    Los, Leute...!

    Hopp, werdet krank, bekommt gefälligst die alljährlich von der Industrie verordnete Grippe!!! Wie sollen die sonst ihre Milliarden verdienen? Eine Grippe dauert zwar 10-14 Tage, mit oder ohne Medikamente, aber krank sein ohne Medikamente könnte nun mal den Verdacht auf Blaumacherei schüren.