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Ernährungsstudien
24. Oktober 2011 07:45; Akt: 24.10.2011 08:40 Print
Macht Junk-Food Männer weniger fruchtbar?
Stammgäste von Schnellrestaurants leben ungesund - so weit, so schlecht. Nach neusten Erkenntnissen könnte sich das unausgewogene Essen sogar auf die Familienplanung auswirken.
Fettig und ungesund? Hier gibts schmackhafte Alternativen.
Junk-Food ist ungesund - neu ist das nicht. Dass schnelle und fettige Mahlzeiten wie Pommes frites, Burger oder Pizza die Fruchtbarkeit junger Männer beeinträchtigen können, wollen jetzt Reproduktionswissenschaftler der Harvard University beziehungsweise der spanischen Universidad de Murcia herausgefunden haben. In der vergangenen Woche wurden zwei Studien der beiden Institute von der «American Society for Reproductive Medicine» in Orlando, Florida, präsentiert, wie die Online-Ausgabe des Magazins «Time» berichtete.
Bildstrecken Essen Sie sich schönIn der ersten Studie analysierte der Doktorand Audrey J. Gaskins gemeinsam mit seinen Teamkollegen der Harvard School of Public Health Fragebogen zum Thema Ernährung. Diese wurden zuvor von 188 gesunden Männern im Alter zwischen 18 und 22 ausgefüllt. Anschliessend mussten die Testpersonen eine Spermaprobe abgeben. Später wurden die Resultate der Befragung mit den Untersuchungsergebnissen der Sperma-Tests verglichen. Bei Letzteren wurden die Samenzellen auf ihre Anzahl im Ejakulat sowie auf Form und Bewegungseigenschaften überprüft.
Das Junk-Food-Spermium - eine lahme Ente
Egal, ob sich die Männer ungesund (viel rotes Fleisch, industriell verarbeitete Nahrungsmittel) oder gesund (Gemüse, Früchte und Fisch) ernährten: Weder in ihrer Anzahl noch in Bezug auf ihre Form zeigten die Spermien der Probanden Unterschiede. Einzig bei der Beweglichkeit gab es Auffälligkeiten. Bei den Männern, die sich ungesund ernährten, waren die Samenzellen weniger agil. Da die Spermien einen längeren Weg zurücklegen müssen, bis sie die Eizelle der Frau befruchten können, ist ihre Motilität von grosser Bedeutung. «Unsere Studie war vergleichsweise klein, und wir wissen nicht, ob es nicht andere Faktoren gab, die nichts mit der Ernährung zu tun hatten», resümiert Gaskins vorsichtig und ergänzt: «Alles, was wir zum jetzigen Zeitpunkt sagen können, ist, dass es einen Zusammenhang zwischen der Ernährung und der Qualität der Spermien gibt.»
Die zweite Studie, die der Assistenzprofessor Jorge Chavarro, ebenfalls von der Harvard School of Public Health in Florida, präsentierte, befasste sich mit sogenannten Transfetten und ihren Auswirkungen auf die Qualität der Spermien. Hier machten die Wissenschaftler eine ganz andere Entdeckung: Im Rahmen ihrer Studie, an der insgesamt 100 Probanden teilnahmen, zeigte sich, dass die Männer, die transfettreiche Nahrung zu sich nahmen (Transfette sind in Blätterteig-Backwaren, Pommes frites oder bestimmten Guetsli enthalten), eine deutlich geringere Zahl an Spermien in ihrem Ejakulat aufwiesen. «Wir beginnen eine bessere Vorstellung davon zu bekommen, inwiefern die Ernährung Einfluss auf die Fruchtbarkeit von Männern nimmt. Viele dieser Vorgänge verstehen wir jedoch noch nicht», meint Chavarro.
Keine der beiden Studien wurde bislang in einem medizinischen Fachmagazin publiziert.
(rre)
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Alle 11 Kommentare





























Tatsche
Fast Food, Slow Fu..
Schnellimbiss nicht ungesund!
Es ist allgemein bekannt, dass Transfette, das negative Cholesterin, sich negativ auf den Körper auswirkt. Während der Rest der Welt Bestimmungen zur Reduktion bzw. Ein Verbot von gehärteten Fetten einführt, diskutiert die EU immer noch und schläft die Schweiz. Schnellimbissketten haben viel getan, vom schlechten Image wegzukommen und eine gute Ernährung ist möglich. Noch immer kritisch sind die Fertiggerichte im Einzelhandel, die zudem unzureichend gekennzeichnet sind.
Das ist doch altbekannt!!??
Also wenn das nicht allseits bekannt ist, dass ungesundes Essen bei vielen Menschen Schuld am nicht erfüllten Kinderwunsch ist, dann tun mir jene leid, denen das neu ist... Was mich aber echt stört: All die Kinderfeindlichen Kommentare hier... diese Leute sollten sich mal Gedanken darüber machen, wer ihre AHV bezahlt... ich wäre eh dafür, dass Leute, die keine Nachkommen haben, nur ihr eigenes Geld bekommen, das sie einbezahlt haben und keinen Rappen mehr!
Wie bitte?
Herr Wettermann, haben Sie irgendwie etwas nicht ganz verstanden? In Zeiten von absoluter überbevölkerung wollen Sie Leute strafen die das einzig Vernünftige tun und sich nicht sinnlos reproduzieren? Ihr Beitrag erhält von mir die Goldene Banane für den unüberlegtesten Beitrag heute... :) Unglaublich... Zum Thema Fastfood, ist wohl wie bei allem die Menge die Ausschlaggebend ist und Menschen mit normalem Essverhalten betrifft dies eh nicht. Also eher eine Minderheit...
@Wettermann Kinderfeindlich
Ach Herr Wettermann, jeder zahlt doch AHV Beiträge und nicht erst deine Kinder, und Mc.D.ist eine Alternative zum Verhüten hat doch nichts mit Kinderfeindlich zu tun.