Das BERN-Prinzip

01. März 2018 12:43; Akt: 01.03.2018 12:45 Print

So bringen Sie Ihr Immunsystem auf Trab

Viele Schweizer liegen derzeit flach. 20 Minuten verrät, wie Sie schnell wieder auf die Beine kommen – oder noch besser, wie Sie gar nicht erst krank werden.

Bildstrecke im Grossformat »
Wenn es draussen kalt und windig ist, ist das Immunsystem besonders gefordert. Schliesslich soll es Viren und Bakterien fernhalten. Wie Sie ihre Abwehrkräfte ohne viel Aufwand stärken und Erkältungen fernhalten, erfahren Sie in den nächsten Bildern. Laut dem deutschen Mediziner Tobias Esch braucht es dafür nicht viel mehr als die Anwendung des von ihm entwickelten BERN-Prinzips. Mit der Schweizer Hauptstadt hat das nichts zu tun. Die vier Buchstaben stehen vielmehr für Behaviour (Verhalten), Exercise (Bewegung), Relaxation (Erholung) und Nutrition (Ernährung). Konkret empfiehlt Esch, negative Belastungen wie Stress zu vermeiden und gegebenenfalls das zu ändern. Denn wenn unser Körper gestresst ist, steigt der Cortisolspiegel, was unsere Abwehrkraft bremst. Gönnen Sie sich also öfter eine Pause und . Wenn Sie Schwierigkeiten haben, das hinzubekommen, kann ein sogenanntes helfen. Darin können Sie die grossen und kleinen Ärgernisse des Alltags notieren und so problematische Muster erkennen – und aufbrechen. Eine weitere wichtige Säule zur Stärkung des Immunsystems ist zu gehen. Dass das nicht für alle machbar ist, ist laut Milo Puhan vom Institut für Epidemiologie und Public Health ... ... an der Universität Zürich verständlich und völlig okay, denn bereits seien förderlich für die Gesundheit und für die meisten Menschen machbar. Andere Experten empfehlen, an mindestens fünf Tagen der Woche mindestens eine halbe Stunde aktiv zu sein. Damit es wirklich was bringt, sollte Ausdauertraining rund 70 Prozent ausmachen, ... ... Krafttraining 20 Prozent und ... ... Koordinations- und Gleichgewichtsübungen 10 Prozent. Doch was auch immer man am Ende tatsächlich macht: . Wichtig ist in allen Fällen die richtige Kleidung: Ihr Motto sollte lauten. Ideal ist, wenn Sie mehrere dünne Kleidungsstücke tragen – beispielsweise ein Unterhemd, ein T-Shirt und einen Pullover. Bei Sport und bei längeren Aufenthalten im Freien empfiehlt sich funktionelle Bekleidung. Bei aller Bewegung sollte aber der Aspekt der zu kommen. Das Minimum sind fünf Stunden. Nur dann hat der Organismus ... ... ausreichend , um das Immunsystem zu stärken. Wer sich weniger als fünf Stunden aufs Ohr legt, riskiert dagegen, krank zu werden: Schon nach einer einzigen durchzechten Nacht reduzieren sich nämlich die Abwehrzellen des Immunsystems um die Hälfte – und das Risiko, krank zu werden, steigt. Auch bringt etwas. Nachweislich hilfreich sind beispielsweise Yoga- und ... ... Meditationsübungen. Deshalb schlägt unter anderem die Schweizer Schlangenfrau Nina Burri vor, den Sport im Stundenplan verankern zu lassen. Ihr Argument: ... ... Wer für Entspannung keine Zeit hat, kann sich auch mit kleinen, unauffälligen Übungen behelfen: So bringt es nämlich auch schon etwas, hin und wieder mal die zu ballen und zu lösen. Wichtig ist auch – wenig überraschend – eine , die bewusst abläuft und nicht einfach nur dazu dient, den Hunger zu stillen. Als besonders empfehlenswert gilt zum Beispiel . Neben zahlreichen Vitalstoffen enthalten diese Gemüsesorten viel Beta-Carotin, das die Produktion der weissen Blutkörperchen anregt und so den Körper bei der Abwehr von Infektionen unterstützt. Auch nicht zu verachten sind . Auch gut: Die hingegen wirkt gegen Viren und Bakterien im Körper, beugt Erkältungen vor und bekämpft sie aktiv, wenn man sie schon hat. Ebenfalls nicht zu verachten ist . Auch hemmt die Vermehrung von Erkältungsviren. Wird es mit den ersten Symptomen dem Körper zugefügt, kann es Dauer und Schwere einer Erkältung mindern. Neben dem BERN-Prinzip gibt es noch weitere Aspekte, die gut für die Selbstheilungskräfte des Körpers sind. So wie die gelten als ideal für die Gesundheit. Ist die Luft zu trocken, kann man krank werden. Der Grund: Je trockener die Luft, desto mehr Staubpartikel schweben ungebunden durch den Raum, weil dem Staubbinde-Element Wasserdampf fehlt. Hinzu kommt, dass trockene Luft die Schleimhäute austrocknen lässt und die schützende Schleimbarriere im Nasen-Rachen-Raum beeinträchtigt. Damit haben Erreger leichtes Spiel – es sei denn, ... ... man trinkt viel. Etwas, was in der kalten Jahreszeit oft vergessen wird, weil das Durstgefühl fehlt. Doch genau das ist wichtig. Abhilfe schaffen können Sie auch mithilfe von . Diese gibt es in allen Grössen, Formen und Farben. Wollen Sie sich – aus welchen Gründen auch immer – keinen solchen anschaffen, ... ... gibt es auch andere Möglichkeiten: Zu Hause können Sie . Auch wirkstofffreie – zum Beispiel solche mit Salzwasser – können helfen. Gut für das Immunsystem sind auch warme Füsse: Sind sie zu kalt, kühlt die Körperoberfläche schnell aus und die Blutgefässe der Nase ziehen sich zusammen, was schlecht ist: Die verminderte Durchblutung schränkt die Immunabwehr ein und Erkältungsviren haben leichtes Spiel. Sie können natürlich auch in die . Ein so trainierter Körper hat dann bei eisigen Temperaturen weniger Stress. Ausserdem nimmt durch Kneippgüsse die Zahl bestimmter Abwehrzellen des Immunsystems zu. Versuchen Sie ausserdem Dinge zu vermeiden, die Ihre Abwehrkräfte schwächen – oder anders gesagt: ... ... sowie ein besonders . Der Grund: Alkohol beeinflusst so gut wie jedes Organ, was den Körper in Stress versetzt und das Immunsystem schwächt. Von raten Forscher der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ab. Sie wiesen nach, dass Fast Food auf den Körper eine ähnliche Wirkung wie eine bakterielle Infektion hat. Zudem sorgt ungesundes Essen für Sie müssen jetzt aber nicht alles, was Spass macht, meiden. Laut US-Forschern verhindert der , dass in den weissen Blutkörperchen Gene aktiviert werden, Allerdings sollten Sie Ihren Freunden nicht allzu nahe kommen: Gehen Sie vorübergehend ein bisschen : Ein freundlicher Gruss und ein strahlendes Lächeln können Händeschütteln und Begrüssungsküsschen gut ersetzen und verhindern, dass man sich ansteckt. Den Partner nachts auf die Couch verbannen, müssen Sie aber nicht. Denn stärkt das Immunsystem. Das Liebesspiel wehrt Erkältungen und andere Infektionen ab, Bei alledem derzeit wichtiger denn je: Immer wieder . Schliesslich greifen wir uns mit diesen immer wieder ins Gesicht. Und wenn sie nicht keimfrei sind, transportieren sie Bakterien und Viren in die Nähe der gestressten Schleimhäute, die sie nicht mehr zuverlässig abwehren können.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Frühling herrscht, zumindest aus meteorologischer Sicht. Doch das zu glauben, fällt angesichts der klirrenden Kälte und des Schnees schwer. Auch das Pendlerchaos in weiten Teilen der Schweiz erinnert eher an Winter – harte Zeiten für das menschliche Immunsystem.

Umfrage
Haben Sie diesen Winter flachgelegen?

Da kann es nicht schaden, die körpereigenen Abwehrkräfte noch einmal zu stärken. Und das schnell und effektiv. Doch wie?

Vier Säulen für die Gesundheit

Eine zuverlässige Möglichkeit stellt das sogenannte BERN-Prinzip dar, das der Mediziner und Gesundheitswissenschaftler Tobias Esch von der Universität Witten/Herdecke entwickelt hat.

Dieses hat nichts mit der gleichnamigen Stadt oder dem Kanton zu tun. Vielmehr verdankt es seinen Namen den vier Säulen, auf denen es beruht: Verhalten (Behaviour), Bewegung (Exercise), Entspannung (Relaxation) und eine bewusste und vernünftige Ernährung (Nutrition).

Was das genau bedeutet, erfahren Sie in der obigen Bildstrecke. Hat es Sie bereits erwischt, könnte die folgende Bildstrecke weiterhelfen:

Erkältungskuren aus aller Welt

(fee)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Francis Noel am 01.03.2018 13:11 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn der Chef es zulässt...

    "Gönnen Sie sich also öfter eine Pause und schalten Sie einen Gang zurück." Oh, toll, erzähle ich gleich meinem Chef, wenn er es denn zuliesse, was nicht der Fall sein wird. In unserer Leistungsgesellschaft ist das fast ein Ding der Unmöglichkeit, weil dafür alle am gleichen Strang ziehen müssten. Ne, es zählt nur noch die Gier nach mehr Kohle und noch mehr Kohle. Und die anderen Tipp fallen genauso in diese Kategorie. Nur wenn man unabhängig ist, kann man alle diese Dinge so machen, wie es empfohlen wird.

    einklappen einklappen
  • R. Luchs am 01.03.2018 13:35 Report Diesen Beitrag melden

    ganz einfach

    Vergessen Sie all diese überflüssigen Ratschläge. Waschen Sie nach jedem Kontakt mit Fremden die Hände und halten Sie sich von Menschenansammlungen während der Grippewelle fern. Ich weiss, das Ganze hat einen Riesennachteil. Es kostet nichts und jeder kanns tun.

    einklappen einklappen
  • Bubi am 01.03.2018 13:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weiss doch jedes Kind

    Bewegung in der Natur ist die beste Medizin. Auch wer flach liegt braucht frische Luft (Gut lüften)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Helena am 07.03.2018 17:22 Report Diesen Beitrag melden

    Mit dem Rad zur Arbeit, Problem gelöst

    Wenn kein Schnee lag, bin ich egal wie kalt es war mit dem Velo zur Arbeit, pro Weg 28km. Nie musste ich mit Menschen die Husten oder Schnuddern im Zug sitzen. Ich habe täglich Sport, bin immer draussen. Fazit kein einziger Tag mit Grippe oder Schnupfen und ich brauch kein teures Fitness Abo, muss mich nicht über überfüllte Züge und überteuerte Zugbillette ärgern.

    • FP am 08.03.2018 18:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Helena

      ...völlig richtig. Mache es auch seit Jahren so und spule 1000e Kilometer ab. Seit dem nie mehr ein Problem mit Erkältung.Einziges Muss: Immer den Kopf und Füsse warmhalten beim Radfahren

    einklappen einklappen
  • Babs am 07.03.2018 12:57 Report Diesen Beitrag melden

    Antwort

    Bei der umfrage fehlt die Antwort, ich habe Kinder und kann mir trotz Krankheit flach liegen nicht leiste...

  • foodcrack am 06.03.2018 22:10 Report Diesen Beitrag melden

    Senf

    Ich esse meine Bratwurst mit Senf.

  • George a. am 05.03.2018 14:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur noch Bildstrecken und Videos

    Wieso wird auf einmal alles in Bildstrecken und Videos angeboten? Kann der Inhalt eines Artikels nicht in Textform angeboten werden? Wir sind Leser, nicht Zuschauer. Sonst können wir gleich zum TV oder Youtube wechseln...

    • Bebbi am 06.03.2018 17:15 Report Diesen Beitrag melden

      Recht hast Du!

      Nervt mich auch schon lange

    • RazorsEdge am 18.03.2018 07:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @George a.

      generiert mehr Klicks, demnach auch höhere Werbeeinnahmen...

    einklappen einklappen
  • Daniel am 03.03.2018 10:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hände waschen

    Warum sind die Leute ständig krank? Belastet nur die Versicherung. Mein Tipp; Hände waschen! Denn vor allem für Leute die mit dem ÖV pendeln ist das Händewaschen enorm wichtig. Auch im Büro sind viele Gegenstände verseucht, da die Leute trotz Krankheit arbeiten gehen.