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03. April 2018 11:02; Akt: 10.04.2018 15:10 Print

Von diesem Grosi können wir viel lernen

Über sich selbst nachzudenken, fällt vielen schwer. Frauen zwischen 18 und 88 reden über ein schwieriges Thema.

Frauen setzen sich vor die Kamera und reden über Selbstbewusstsein. Teil 1 von 4.
Fehler gesehen?

Auf die Frage, ob sie selbstbewusst seien, antworteten alle Frauen in unserem Video mit einem Lachen. «Schwankungen» gäbe es bei ihrem Selbstbewusstsein, vom Hormonspiegel abhängig sei es, und sogar das «Ich bin super» der 31-jährigen Roni kommt mit einem ironischen Lächeln. Aber selbst wenn sie von sich behaupten, nicht immer ganz so selbstbewusst zu sein, wie sie es sich wünschen, so hatten sie doch alle den Mut, sich in einem Studio vor die Kamera zu setzen und über ihr Innenleben zu reden.

Dabei steht erst einmal die Frage im Vordergrund, was denn Selbstbewusstsein genau ist. «Sich selber kennen», sagt die 88-jährige Susanne und bringt damit alle Antworten auf den Punkt. Eine gute Kenntnis von sich selbst und den eigenen Bedürfnissen ist die Voraussetzung für Authentizität, Empathie, Stärke, Ausstrahlung und all die anderen Eigenschaften, die von den Frauen genannt werden. Würde man immer wissen, was einem guttut und wer man ist, wäre so einiges im Leben einfacher. Man könnte sich vor 500 Menschen auf die Bühne stellen und eine Geschichte erzählen – und es wäre ganz einfach, weil man weiss, dass man sich selbst nicht mit anderen vergleichen muss. Auch nicht mit seinem Publikum.

Unsicherheit ist menschlich

In der Realität ist diese Situation aber auch bei sehr selbstsicheren Menschen nicht so einfach. Jede und jeder kennt das Gefühl der Schüchternheit, das einen in gewissen Situationen überkommen kann. Plötzlich weiss man nicht mehr, was man mit seinen Händen anfangen soll, und ist sich gar nicht mehr so sicher, was man jetzt genau sagen wollte. Zittrige Hände, Stottern und verlegenes Lächeln sind die Folge. Das kann nicht nur auf einer Bühne passieren. Auch bei Vorstellungsgesprächen, beim ersten Date, an einem Galadinner oder bei der Rede an der Hochzeit der besten Freundin ist man vor Momenten der Unsicherheit nicht gefeit.

Was aber hilft in solchen Situationen? Sind es tatsächlich die hochhackigen Schuhe, oder sollte man lieber jeden Morgen dreimal «Ich bin fantastisch!» in den Spiegel rufen? Dazu gibt es Selbsthilfebücher und Ratgeber in Hülle und Fülle. Aber weil persönliche Erfahrungen weitergegeben werden sollten und es immer noch am meisten Spass macht, voneinander als aus Büchern zu lernen, geben die mutigen Damen in unserem Video ihre Tricks für ein gesundes Selbstbewusstsein preis. Man solle sich «nicht mit anderen vergleichen», «weniger auf den sozialen Medien bewegen» und «nicht jedes Feedback annehmen, das kommt», erklären die jüngeren Frauen. Sollte man sich schliesslich in einer Bühnensituation wiederfinden, gibt es immer noch den bewährtesten Trick aller Zeiten: «Sich alle nackt vorstellen», wie die 57-jährige Christiane sagt. Das funktioniere immer.

Was ist euer Trick für euren Bühnenmoment? Und wie selbstbewusst seid ihr? Schreibt in das Kommentarfeld und teilt eure Tricks mit unseren Lesern.

Diesen Beitrag hat Commercial Publishing Tamedia in Zusammenarbeit mit der Dr. Wolff Gruppe erstellt.

(CP)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Selbstüberwindung am 03.04.2018 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Ganz einfach: Routine!

    Unsicher ist man immer dann, wenn man seiner Sache nicht 100% sicher ist oder etwas noch nie gemacht hat. Seit ich beruflich praktisch täglich vor fremden Leuten sprechen und Sachen erklären muss, fällt mir das Vortragen sehr viel leichter. Dafür bin ich manchmal in den unmöglichsten Situationen nervös, einfach weil ich nicht in meiner Komfortzone bin. Und da kann man Bücher lesen so viel man will, das einzige, das wirklich hilft, ist üben!

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  • Daniela h. am 03.04.2018 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    Ja es

    Ja, es hilft 100% sich alle nackt vorzustellen , wie heisst es so schön, Kleider machen Leute, also stellt euch bei einer Präsentation alle nackt vor.

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  • Klugscheisser am 03.04.2018 12:53 Report Diesen Beitrag melden

    Sich seiner selbst bewussr

    In den scheinwerfer schauen dann sieht man das puplikum nicht

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Marianne am 04.04.2018 18:44 Report Diesen Beitrag melden

    Auftritt

    Sich selber kennen und die Menschen rundum mögen und mit Achtung behandeln. War das Umfeld schwierig und ich musste vor diesem Umfeld sprechen, hat mir immer die Vorstellung geholfen, wie dieses Publikum wohl in Unterwäsche aussehen würde. Ausserdem habe ich durch das Leben gelernt, dass man nur über Themen sprechen soll, über die man wirklich Bescheid weiss. Sonst bleibt der Schnabel geschlossen.

  • das ist ein Trauma am 04.04.2018 18:17 Report Diesen Beitrag melden

    ich bin für Fotos nicht geeignet

    In ein Sudio und vor der Kamera zu posieren, das käme für mich trotz gutem Selbstbewusstsein nicht in Frage. Ich habe ein Trauma für Fotos da meine Mutter uns vor fast 70 Jahren immer wieder für Porträtaufnahmen zum Fotografen schleppte. Vorher Zöpfe mit Maschen, oder Affenschaukeln, Ohrschnecken stylen. ..nein, ich darf nicht daran denken. Hielt man nicht brav still gab es eine Ohrfeige. So sass man dann auch noch mit verweinten Augen vor dem freundlichen Mann mit dem Starenkasten.

    • Hobby Fotoknipser am 04.04.2018 20:16 Report Diesen Beitrag melden

      Foto schlecht so liegt es am Fotografen

      Ich bin überzeugt Sie sind für Fotos geeignet. Oft ist das eigene Bild von einem schlechter als die Wahrnehmung fremder. Gute Portraitaufnahmen in einem angenehmen Umfeld könnten helfen diese negative Erfahrung zu verarbeiten. Ich kann Sie aber gut verstehen.

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  • Einer, wie kein anderer am 04.04.2018 18:15 Report Diesen Beitrag melden

    Ich muss nicht der Beste sein wollen

    denn das bin ich ja schon längst !

  • Realist am 04.04.2018 18:05 Report Diesen Beitrag melden

    Kurzsichtig

    Der beste Ratschlag kam von Heinz Erhard. Wenn man kurzsichtig ist, eine Scheinbrille mit Fensterglas anziehen, da sieht man nichts (Publikum) scharf. Ihm hats geholfen.

  • marianne broennimann am 04.04.2018 18:04 Report Diesen Beitrag melden

    heureka

    Ich lassse mich nicht unterkriegen, pflege und schminke mich, bin einfach mit 75etwas knuspriger, habe mich Anfang Februar noch scheiden lassen, jetzt kann es nur noch besser werden, allerdings filous klar nicht erwünscht!Gepflegt, gute Bildung , fröhlich und es kann losgehen. Ich schreibe an einem neuen3. Buch!