Planking-Trend

20. Mai 2011 17:42; Akt: 22.05.2011 11:39 Print

Verletzen sich Ungeübte schneller?Verletzen sich Ungeübte schneller?

von Runa Reinecke - Sportmuffel sollten sich nicht unvorbereitet aufs Planking versteifen. Sonst könnte womöglich ein längerer, unfreiwilliger Aufenthalt in der Horizontalen drohen.

Bildstrecke im Grossformat »
Immer mehr «Planking»-Bilder erreichen die Redaktion von 20 Minuten Online. Planking ist grosser Spass - leider muss an dieser Stelle aber auch der Mahnfinger erhoben werden. In Australien starb ein Planker, nachdem er von einem Balkon stürzte. Stattdessen ist Originalität Trumpf. Risiko werden wir nicht belohnen. Wir erhalten derart viele Einsendungen, dass wird die «Planking»-Spielregeln von nun an etwas strenger beachten werden. Diese sind: Gestreckt liegender Körper, Arme am Körper, Gesicht nach unten. «Gipfeli» oder Leute, die in die Kamera schauen, werden nicht in die Diashow aufgenommen. Hier ein Musterexemplar von einem «Planking». Keine(r) zu klein, um zu «planken». Der Doppeldecker - noch nicht so oft gesehen. Auch in Uniform lässt es sich gut «planken». Ein «Büroplank» der höchsten Qualität. Heute Freitag liegt die Kadenz am Vormittag bei einem Bild pro Minute. Und es ist nicht so, dass die Bilder weniger lustig werden. Immer wieder beliebt: Der Kran-Planker. Der 20-Minuten-Verteilerkasten ist ein beliebtes Plank-Utensil. Geplankt wird auch in unerwarteter Atmosphäre. Auch Römer planken mit. Automaten eignen sich bestens dazu. Und weil es sich nicht um eine bierernste Sache handelt, finden auch solche Bilder in unsere Bildergalerie. Spektakuläre Körperbeherrschung. In die Kategorie der akrobatischen Planks gehören die nächsten paar Bilder. Einer der Favoriten der Redaktion - der Klo-Planker. Auch Monster können planken. Der Leit-Planker. Innerhalb von wenigen Tagen breitete sich das Planking-Virus aus im ganzen Land - überall wird «geplankt»... im Treppenhaus ... auf einem Kicker ... auf Gabelstaplern ... oder in Treppenhäusern. Nicht immer erfordert «planken» einen Kraftakt - manchmal allerdings schon, wie folgende Beispiele zeigen... im Büro ... im Freien ... auf Briefkästen ... oder Kinderspielzeug ... öffentlichen Bauten ... und öffentlichen Kunstwerken ... Sportplätzen ... die Leser von 20 Minuten Online zeigen sich beim «Planken» äusserst fantasievoll. Beliebt sind auch «Werkstattplanks». Auch der Mut zur Reduktion muss belohnt werden. Wichtig bleibt die Haltung: Arme an den Körper und Kopf nach unten. Nicht in die Kamera schauen. Und bitte keine gefährlichen «Plankings» einschicken - sie werden von uns nicht berücksichtig. Originelle hingegen schaffen es vielleicht in die Auswahl des «Brett des Tages». Auch «Massenplankings» sind beliebt. Schleichwerbung wird von uns ebenfalls nicht berücksichtigt - ausser natürlich in diesem Fall. Oder diesem. Wer hat noch nicht, wer will nochmal. Auch wenn sich gewisse «Haters» über «Planking» den Mund zerreissen ... lassen sich die User von 20 Minuten Online den Spass nicht verderben. Sportplatzplankings sind sehr beliebt... und originell ... Aber auch am Arbeitsplatz wird fleissig geplankt. Manchmal kommt es auch nur auf die Umgebung an. Und wieder eine Serie von Massenplanker. ... Elektrotechniker auf Schaltschränken. Und ganze Schulklassen spielen Brett im Klassenzimmer. Planking gibts für Anfänger und für Fortgeschrittene. Oben und unten - weils so schön war. Wer es ästhetisch will, der macht gleich Stufenplanking ... ... oder gleitet ins Groteske ab. Arbeiter beim Planking: Vom Schweisser bis zum ... ... Müllabfuhr-Mitarbeiter. Planking auf Tieren ... ... oder auf Türen. In malerischer Umgebung ... dann wieder etwas weniger malerisch ... ... bis zu bizarr. Scheinbar frei schwebend auf Glas ... ... oder ganz normal auf dem Stuhl. Besonders beliebt ist Planking unter Schülern und Studenten. Der neue Trend verleitet gar zu feinsinnigen Bildern ... die auch farblich überzeugen. Steif hinliegen lässt sich überall - in der Kirche ... ... oder auf Dingen, die die Kirche nicht so schätzt. Je schwebender desto spektakulärer! Eine weitere Schulklasse, die mitten im Unterricht plankt. ... oder auch dem Schulgang Aber auch am Arbeitsplatz wird geplankt. Hier im Büro ... oder auch im Lager ... ... auf dem Arbeitsgerät ... Planken lässt sich auch in der S-Bahn. Auch die Gepäckablage eignet sich. Unendliche Möglichkeiten gibt es im Freien. Planking in den Ferien. Oder im Supermarkt. Einer der beliebstesten Orte ist aber weiterhin der Arbeitsplatz. Planking zu zweit. Planking im Wasserflaschen-Ständer. Planking auf Händen. Streng genommen ist das nicht Planking. Die Arme müssen am Körper sein. Kein Ort, an welchem nicht geplankt wird. Gruppen-Planking am See. Planking auf Stangen... ...auf Booten ... ...dem Sofa... ...auf Steinen... ...auf Helmen... ...auf Stühlen... ...Harrassen... ...Geländern... ...auf einer Bank... oder auf einem Freund. Beim planken müssten die Arme eigentlich am Körper sein. Die Polizei wart davor, sich selber oder Dritte zu gefährden. Planking in der Nacht. Das Schulzimmer ist ein beliebter Ort für Planking. Sei es vor der Wandtafel... ...auf einem Kollegen... ...oder auf dem Lehrerpult. Auch bei der Schweizer Armee wird geplankt. Matis zeigt, wie Planking in den eigenen vier Wänden geht. Ebenfalls im Trend: Planking am Arbeitsplatz... ...im Treppenhaus... ...auf Abfallkübeln... ... auf Garderoben... ...in Küchen... ...auf Lavabos... ...in Flugzeugen... ...über Brunnen... ...oder – eine nicht ungefährliche Variante – über dem See. Dieser Leser-Reporter findet, Planking sei eine Form von Kunst – auch wenn dies nicht die Meinung der Lehrer sei. Wo dieses Bild aufgenommen wurde, ist nicht klar. Es sieht nach einem Vorzimmer aus.

Planking - ein Land liegt flach!

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Locker war gestern! Die zahlreichen Foto-Einsendungen in der Rubrik Leser-Reporter auf 20 Minuten Online zeugen von einer erstarrten Schweiz. Planking nennt sich der derzeit grassierende Trend, bei dem man sich – spektakulär und auf möglichst geringer Auflagefläche – steif wie ein Brett präsentiert.

Einmal ganz davon abgesehen, dass Planking ungefähr so sinnvoll ist wie die Zusammenkunft von 500 nasepopelnden Flashmobbern: Das körperlich anspruchsvolle «Brettspiel» endet unter Umständen schmerzhaft, wie Dr. Michael Renfer, Chiropraktiker von Chiropraktik Hirschengraben in Bern, weiss: «Planking kann Muskelkrämpfe, Muskelzerrungen oder sogar Blockierungen an der Wirbelsäule hervorrufen». Eine starke und abrupte Anspannung könne dem Mediziner zufolge zu bislang noch unbemerkten Problemen führen und so zum Auslöser einer schweren Schädigung werden.

Erst Banker - jetzt Planker: Vom Bewegungsklaus zum Kunstturner?

Sportmuffeln rät Renfer deshalb zu vorsichtigem Herantasten: «Gerade Untrainierte haben ein erhöhtes Verletzungsrisiko, da sie oft nicht über die fürs Planking benötigte Kraft und Koordination verfügen», warnt der Experte und betont, dass sich Ungeübte diese beiden Fertigkeiten unbedingt antrainieren sollten.

Da beim Planking eine ganze Reihe von Muskeln gefragt sind, gilt es, das gesamte Muskelsystem von der Nacken- bis zur Unterschenkel-Muskulatur mit gezielten Übungen zu stärken. Auch die Bauchmuskeln müssen beim Planking mitarbeiten.

Übungen korrekt ausführen!

Um sich nicht schon während des Pre-Planking-Koordinations- und Krafttrainings Verletzungen zuzufügen, sollte man sich die richtige Ausführung der Übungen unbedingt von einer Fachperson, zum Beispiel von einem ausgebildeten Fitness-Coach, zeigen lassen. Besonders geeignet zur Vorbereitung auf die Lattenübung: Liegestütze – klassisch oder seitlich – wahlweise auch auf den Ellenbogen. Planking – mehr als Trend, vielleicht sogar ein neuer Volkssport? Michael Renfer winkt ab: «Viel zu eindimensional!» findet er und erklärt, dass Muskeln nur dann gestärkt werden, wenn die Übungen nicht zu einseitig sind. Planking – ein kurzzeitiger Trend, auf den man sich nicht versteifen sollte.

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

  • Lieber Apfel am 17.07.2011 21:58 Report Diesen Beitrag melden

    Bild Nummer..

    Naja Wenns jeder so machen würde wie bei dem Jungen auf Bild Nummer 11 wäre das ganze ja gar nicht so Risikoreich..

  • try again am 25.05.2011 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    xDDD

    Hier gehts darum etwas völlig neues zu entdecken. Wer findet den originellsten Planking spot.. Foto 11 ist eindeutig das originellste!

  • Bruno Hochuli am 25.05.2011 14:15 Report Diesen Beitrag melden

    Wann ist Fangis wieder gefragt?

    Wäre es nicht vielleicht besser, die lieben Planker würden zuerst den Kopfstand üben, damit die Hirnzellen wieder durchblutet werden. Es scheinen viele wieder ins Kinderalter zurück zu kehren. Ist doch lustig, nicht war?