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Urlaubskrankheit
20. Dezember 2011 19:28; Akt: 20.12.2011 19:36 Print
Warum wir in den Ferien so oft krank werden
von Elisabeth Rizzi - Jeder zweite Erwachsene kennt es: Kaum brechen die Ferientage an, geht es einem so richtig mies. Doch wie geht man am besten mit der Urlaubskrankheit um?

Urlaubskrankheit: Viele Erwachsene werden just in den ersten Ferientagen krank. (Bild: Colourbox)
Ausspannen und geniessen – so stellt man sich die Feiertage am Jahresende vor. Doch jeder zweite Erwachsene erlebt es ganz anders: Wenn Stress und Arbeitslast von einem abfallen, halten Kopfschmerzen, bleierne Müdigkeit oder gar ein Infekt Einzug. Für das Phänomen hat die Wissenschaft einen Namen: Urlaubskrankheit.
Infografik Tödliche Krankheit Aids So bleiben Sie gesund- Einen abrupten Wegfall von Stress vermeiden und vor den Ferien langsam den Stress reduzieren.
- In den ersten Ferientagen viel schlafen.
- Viel Bewegung in der freien Natur.
- Bei einem warmen Bad, in der Sauna oder im Wellness entspannen.
In einer Befragung des niederländischen Forschers Adrian Vingerhoets gaben 60 Prozent der Leute an, regelmässig in den ersten Urlaubstagen krank zu werden. Drei Prozent leiden gar an den Wochenenden unter Kopfschmerzen, grippeähnlichen Symptomen oder Herzrasen. «Die Ursache wird dem abrupten Abfallen von Stresshormonen zugeschrieben», sagt Dieter Kissling vom Institut für Arbeitsmedizin in Baden.
Doch dem kann man vor den Ferien durch gezielte Reduktion der Stressbelastung vorbeugen. «Arbeitsstunden sollten gezielt heruntergefahren und mehr Pausen in den Arbeitsalltag integriert werden», rät der Mediziner. Zudem seien Stressbewältigungsmethoden wie Sport, Entspannung und soziale Kontakte empfehlenswert. Kissling rät etwa zu einem halbstündigen Spaziergang über Mittag. Und wenn man trotzdem krank wird? «Häufig leben urlaubskranke Menschen mit einem chronischen Schlafdefizit», so der Fachmann. Dagegen helfe viel Schlaf in den ersten Ferientagen. Auch Bewegung in der freien Natur und Entspannung minderten die Symptome. Gesunde Ernährung hilft hingegen nur wenig gegen die Urlaubskrankheit. Dem Festtags-Schmaus steht also nichts im Weg.
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Alle 14 Kommentare






























Alles klar...
Ah ok sehr realistische Lösung mehr Pausen und so ist im Weihnachtsgeschäft bestimmt umsetzbar -.-
Placebo
und ich sage, wer dran glaubt wird krank. ich werds nicht, wie üblich :-)
Es liegt am Arbeitgeber...
Wie recht du hast!Besonders in der Pflege sind wir keine Arbeitnehmer mehr welche mit Herz arbeiten können.Wir dürfen nur noch rentieren!!