Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Machs dir selbst
16. Januar 2012 21:57; Akt: 17.01.2012 03:04 Print
Wo man sich die Beisserchen weiss wäscht
von Simona Marty - Bleaching-Bars erobern die Schweiz. In 150 Filialen kann man sich bald selbst die Zähne bleichen. Zahnärzte sind skeptisch.

Für viele Zahnärzte bergen Bleaching-Bars diverse Risiken.
Was in der Romandie bereits erfolgreich funktioniert, soll auch in der Deutschschweiz Schule machen. Der Unternehmer Omer Aloussy will bald 150 Bleaching-Bars und -Corner eröffnen, darunter auch in Zürich, Basel, Bern, Luzern und St. Gallen. Während man für das Bleaching beim Zahnarzt bis zu 700 Franken bezahlt, ist Aloussys Geschäftsmodell günstiger und vor allem schneller: Für maximal 135 Franken und innerhalb von einer halben Stunde können Kunden ihre Zähne aufhellen. «In den Bars tragen sie selbstständig eine Art Zahnpasta auf und setzen sich danach dreimal zehn Minuten in das LED-Licht. Die Zähne können bis zu acht Farbtöne heller werden», erklärt Aloussy die Methode, die in Amerika und Frankreich bereits Millionen Menschen begeistert. Eine Zahnarztgehilfin an jeder Location biete zudem Hilfestellung.
Zahnarzt Marco Cecconi vom Swiss Dental Center in Zürich hinterfragt die Anwendung: «Bei solchen Bars ist es nicht möglich, zuvor professionell abzuklären, ob die Zähne für ein Bleaching überhaupt geeignet sind.» Auch Christoph Epting, Zahnarzt und Mitglied der Schweizerischen Zahnärzte Gesellschaft SSO, warnt vor der Behandlung: «Die Gefahr, dass die Zähne und das Zahnfleisch bei einer zu hohen Konzentration und unsachgemässer Anwendung geschädigt werden, ist bei solchen Bars viel höher.» Das Wissen der Zahnarztgehilfinnen sei ausserdem zu wenig fundiert, um die Risiken ganzheitlich abschätzen zu können.
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 18 Kommentare





























Typisch.
Das ist auch der Grund warum man in der Schweiz keine Bleaching Produkte (ausser Zahnpastas die nichts nutzen) kaufen kann -> Hoi Konkurrenz. Wer ginge denn da noch seine Zähne beim Zahni bleachen?
Frage
weiss jemand wo in der romandie die filialen sind und ab wann und wo die ersten filialen in der deutschschweiz eröffnet werden??
genial
super sach!